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Autor Thema: Veer und Zaara - Die Legende einer Liebe  (Gelesen 29866 mal)
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Sir Khan
Mutti, ich will ein Ponyo!
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« am: 11. November 2005 um 23:10 »

*schnüff* Nur für Euch, Jungs. Ich *trööööööt* liebe Euch alle: REVIEW

* nehcregit hat den Link zum Review angepasst.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2008 um 18:28 von nehcregit » Gespeichert
dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #1 am: 11. November 2005 um 23:26 »

Schöne Review, ich habs 5 Minuten ausgehalten, aber die Manirismen waren unübersehbar (und das war keine Gefängnisszene!) und wenn Frauen singen wie Schlümpfe..... Mit den Augen rollen

Ich habs zumindest versucht.  Cool
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #2 am: 12. November 2005 um 00:30 »

Wow, die Kritik is mal nicht von schlechten Eltern - auch wenn ich den zugehörigen Film unter Garantie nie sehen werde. Zwinkern
Ich hoffe, die ganzen Fremdausdrücke, die darin enthalten sind und die ich nicht kenne, haben was mit Bollywood zu tun, denn ansonsten hab ich Fremdwortmäßig was aufzuholen.  Zwinkern

Ne organisatorische Sache: Dieses Review kommt aber nicht in den Index, oder? Das wird unter "Reviews" und nicht "User-Reviews" eingetragen, gell?
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Sir Khan
Mutti, ich will ein Ponyo!
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« Antwort #3 am: 12. November 2005 um 00:34 »

Ich glaube ja. Thanx für´s Lob! Sehr glücklich
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freeman
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« Antwort #4 am: 12. November 2005 um 00:36 »

Leider noch keine Screens und leider keine lustigen Bildunterschriften. Leider daher noch net gelesen ... also du siehst, da ist echt Bedarf da ... Halt dich ran Khanie Zwinkern

In diesem Sinne:
freeman
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Ja, ich lebe noch!
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« Antwort #5 am: 12. November 2005 um 01:07 »

Da ist dir ein sehr treffendes Review gelungen.


Ich hab mir eben kurz die 4½ Stunden mit dem Film oder mehr mit der Werbung von RTLII vertrieben (meine Güte kam dort viel Werbung) und kann dir eigentlich in allen Punkten zustimmen, obwohl mir der Film anfangs noch recht fremd wirkte, vor allem weil die Ernsthaftigkeit des ersten Helikopterfluges den man sah recht zweifelhaft wirkte. Mit der Zeit besserte sich das aber und spätestens als der fröhliche Film bei der dir benannten Wendung ins dramatische abrutschte, fing er an, richtig gut zu werden. Auch die Lieder wirkten sehr stimmig und integrierten sich als eine Mischung von typischen Bollywoodstilelement aber auch direkt wie persönliche Wunschvorstellungen der einzelnen Charaktere, was in manchen anderen Bollywoodfilmen nicht immer der Fall ist. Negativ bei den Liedsequenzen fiel die Wertschätzung von Landschaften auf. Ich hätte es nicht schlecht gefunden, wenn es z.B. eine traurige und stille Tanzszene in Veers Zelle mit Zaara gegeben hätte, anstatt das sie jetzt mit Traktor oder Fahrrad über Berge und durch Täler pflügen. Es gab ja eine sehr schöne Gesangsszene, wo Zaara von Veers Erscheinung verfolgt wurde. Andersrum hätte ich mir das wie oben gesagt vielleicht auch gewünscht. Der Vater von Veer war wirklich super, die Rolle war aber auch sehr sympathisch angelegt. Beim Ende hast Du leider auch recht, während im ganzen Film schon immer etwas pathos durchsickerte, wurde es zum Ende hin ja unerträglich und zerstörte fast das sehr gut erdachte Ende der eigentlichen Liebesgeschichte.

Bzw. kann es sein, dass Rani den Gefängsflur mit einem Catwalk verwechselt hatte? Sehr glücklich

Ich würde nur 4 Kappen geben, vielleicht ändert sich das ja aber noch mit O-Ton und ohne Werbung ...
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Gast
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« Antwort #6 am: 12. November 2005 um 07:27 »

Hi,

wirklich tolles Review dazu sagen kann ich nix obwohl wir gestern immer mal kurz reingeschaltet haben aber Dieter Nuhr war einfach wichtiger. Peinlich! Auf jeden Fall ist mir die imo unpassende Synchro aufgefallen, ich glaube da ist O Ton angebracht anonsten werde ich mir mal bei Zeiten solch ein Werk angucken um endgültig zu entscheiden ob ich mich damit anfreunden kann oder nicht!
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Jorin
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« Antwort #7 am: 12. November 2005 um 10:37 »

Hihi, den haben meine Eltern gestern im TV auf Video aufgenommen... Und heut riefen sie an: Die Kasette hat Bandsalat  Lautes Lachen
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Sir Khan
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« Antwort #8 am: 12. November 2005 um 11:21 »

Wenn das nicht ein Zeichen ist Zwinkern . Der Film wird heute Mittag für Leute wie Dich extra wiederholt. O-Ton ist auf jeden Fall ein Muß, auch wenn sich die Qualität der Synchro seit "Sometimes Happy, Sometimes Sad" verbessert hat. Mit den Screenshots weiß ich auch nicht: Mein Computer will auf einmal keine DVDs mehr abspielen. Bei PowerDVD kommt nur noch grünes Gepixel. Ich muß am WoE zu Vattern und das da machen. Woran kann das liegen?  Mal scharf überlegen
Vielen Dank für die Respektbezollungen!  Breakdance
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Jorin
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« Antwort #9 am: 12. November 2005 um 11:39 »

Mal einfach neuinstalliert? Evtl. liegts auch am Grafikkartentreiber, dort mal den aktuellen installiert?
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prian
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« Antwort #10 am: 12. November 2005 um 15:35 »

Zitat von: "Liquid Love"
Hi,
wirklich tolles Review


Dem schließ ich mich an, allerdings hab ich es bis jetzt auch nicht geschafft, einen Bollywood-Film zu gucken oder auf DVD zu kaufen.
Gestern hatte ich irgendwo nicht den Nerv dazu (ich weiß nicht, ob die Nerven strapaziert werden Lautes Lachen ), ich formuliers mal anders, ich war nicht in der Stimmung. Außerdem geht mir die Werbung wirklich auf die Nüsse, weshalb ich sowieso kaum Filme auf den Privaten gucke. Ich hab dann "Mörderischer Vorsprung" anschauen wollen, bin aber ne halbe Stunde vor Ende weggeknackt...naja, hab den schon mindestens 3 Mal gesehen.

Ich bin mal gespannt, wann und ob ich es mal schaffe, einen Film aus Bollywood anzusehen.  Zwinkern
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Iám Groot


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« Antwort #11 am: 12. November 2005 um 16:02 »

Schönes Review, ich freu mich schon am Montag endlich die DVD kaufen zu können Lächeln
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kaiserfranz
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« Antwort #12 am: 12. November 2005 um 23:51 »

Schönes Teil, Herr Khan! Lächeln  Hab den Film gestern verpasst. Außerdem ist der schon lang genug. Da wird man bei der Werbung auf RTL 2 ja nie fertig. Wird vielleicht kommende Woche in der Videothek mal ausgeliehen. Kostet mich nur 2€ und spart einfach Zeit. Vielleicht schluchz ich dann auch im Forum rum. Lautes Lachen

Gibt's eigentlich auch nen Bollywood-Streifen ohne Shahrukh Khan? Der ist wohl die indische Allzweckwaffe.

Gruss
kaiserfranz
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etzt schüttet Euch die Brühe nicht einfach in den Darm, sondern danket dem Herrn! - Jetzt reichts, beim Saufen lässt du den Meister aus'm Spiel. Wenn der hier wäre, würde er genauso schlucken wie wir, aber er ist nicht hier!

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nai
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« Antwort #13 am: 13. November 2005 um 01:58 »

Zitat von: "kaiserfranz"

Gibt's eigentlich auch nen Bollywood-Streifen ohne Shahrukh Khan? Der ist wohl die indische Allzweckwaffe.


jo, z.B. das Bollywood-Remake von Oldboy Mr. Green
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Iám Groot


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« Antwort #14 am: 13. November 2005 um 09:25 »

Zitat von: "kaiserfranz"

Gibt's eigentlich auch nen Bollywood-Streifen ohne Shahrukh Khan? Der ist wohl die indische Allzweckwaffe.


z.b. Dil Ka Rishta, oder Kaal da er dort im vorspann nur 2 minuten zu sehen ist
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Sir Khan
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« Antwort #15 am: 18. November 2005 um 18:12 »

Jetzt neu: Mit Screenshots und Bildunterschriften!
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« Antwort #16 am: 18. November 2005 um 19:20 »

Die Bildunterschriften möcht ich nicht mehr missen  Lautes Lachen
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #17 am: 19. November 2005 um 10:50 »

Zitat von: "bLaSpHeMy"
Die Bildunterschriften möcht ich nicht mehr missen  Lautes Lachen


dito.  Sehr glücklich
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freeman
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« Antwort #18 am: 20. November 2005 um 21:20 »

Zitat von: "bLaSpHeMy"
Die Bildunterschriften möcht ich nicht mehr missen  Lautes Lachen


Ich sag doch, der Khan hats drauf ... das man ihn aber immer zu seinem Glück zwingen muss Zwinkern

Zitat
Nur in den Gefängnisszenen scheint Shalalalala Khan ein wenig an seine Grenzen zu stoßen.


Naja, immer noch besser, als würde er grenzenlos gestoßen werden ... der arme Hintern, da könnte der Shalmaien Khan gar net mehr tanzen, so mit deflorierter Pupe ...

Ansonsten schönes Review, wobei ich offen und ehrlich gestehen muss, dass ich nicht mal mit Bollywoodkritiken was anfangen kann ... vor allem, wenn ich lese, dass die Songschlagzahl recht hoch ist ... Himmel Hilf. Ich frage mich echt, warum man sich sowas antut ... Ich brauche gloobe mal einen richtigen Bollywoodfan, um mit dem so ein Epos zu gucken ... wobei ich aber glaube, dass der aufgrund meiner Kommentare entweder von Bollywood abfällt, oder mich verhaut ... naja, hauptsache er macht es net im Takt zu so Gejaule Zwinkern

In diesem Sinne:
freeman, dickes Ding lieber Khan, dickes Ding!
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Sir Khan
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« Antwort #19 am: 21. November 2005 um 08:04 »

Danke für die Blumen!  Sehr glücklich
Zitat von: "freeman"
Ich brauche gloobe mal einen richtigen Bollywoodfan, um mit dem so ein Epos zu gucken ... wobei ich aber glaube, dass der aufgrund meiner Kommentare entweder von Bollywood abfällt, oder mich verhaut

Hast Du doch, Kleiner....und Duuuuu weißt es! Zwinkern
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freeman
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« Antwort #20 am: 21. November 2005 um 09:52 »

Ah ok, wann kann ich vorbeikommen? Zwinkern

In diesem Sinne:
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« Antwort #21 am: 21. November 2005 um 09:59 »

*HUUUUUST!!!*
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freeman
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« Antwort #22 am: 21. November 2005 um 12:16 »

Achso, neee, wir ham uns doch im Streit getrennt. Ichhatte keinen Bock mehr auf das Shalalaladingens Geblubber ... Zwinkern

In diesem Sinne:
freeman, wieder offen für alles, hauptsache es is keine Frau ...
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Jorin
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« Antwort #23 am: 10. Mai 2008 um 18:12 »

Veer und Zaara - Die Legende einer Liebe

Vertrieb: Rapid Eye Movies
Laufzeit: ca. 185 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,85:1 anamorph
Sprache(n): Deutsch (Dolby Digital), Hindi (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Freigabe ab: ab 6 Jahren

Regie: Yash Chopra
Darsteller: Shahrukh Khan, Preity Zinta, Rani Mukherjee, Amitabh Bachchan

Film:

Der Inder Veer Pratap Singh sitzt seit 22 Jahren in einem pakistanischen Gefängnis und hat in all der Zeit kein Wort gesprochen. Erst als sich die junge Anwältin Saamiya seines Falles annimmt, bricht er sein Schweigen. Veer erzählt ihr, wie er als Rettungsflieger bei einem Busunfall die Pakistanerin Zaara rettet und sich augenblicklich in sie verliebt. Die junge Frau befindet sich eigenmächtig auf dem Weg nach Indien, da sie ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter versprochen hat, dort ihre Asche zu verstreuen. Er entschließt sich, Zaara zu begleiten, und nachdem sie ihr Ziel erreicht hat, erbittet Veer, einen Tag mit ihr verbringen zu dürfen. Die Beiden reisen zu seinen Zieh-Eltern, die Zaara sogleich wie eine Tochter aufnehmen. Doch schon bald erfährt er, daß seine Angebetete bereits verlobt ist. Von da an nimmt das bittere Schicksal seinen Lauf...

Eines vorweg: Rückblickend kann dieses Werk wohl als eine der besten Bollywood-Produktionen aus 2004 bezeichnet werden. Nach sieben Jahren der Auszeit zeigt Altmeister Yash Chopra mit Hilfe seines Sohnes Aditya mal wieder all der seelenlosen Standard-Ware, wo der Gefühls-Hammer hängt. Zuerst muß die wunderbare Musik gelobt werden, die trotz hoher Schlagzahl hervorragend in das Geschehen eingebettet ist und textlich die Handlung sogar erweitert. Umso erstaunlicher ist es, daß die Songs vornehmlich bereits in den siebziger Jahren komponiert worden sind und sich doch so zeitlos arrangiert und harmonisch einfügen. Lediglich mit Preitys Playback-Stimme Lata Mangeshkar kann ich mich nicht so recht anfreunden, da diese doch ein wenig schrill und künstlich klingt und so gar nicht zu Zintas Natürlichkeit passen will.

Shahrukh romantisiert sich schlafwandlerisch durch den Film und hat seine Manierismen (mein Lieblingswort, was ihn angeht) erstaunlich unter Kontrolle. Nur in den Gefängnisszenen scheint er ein wenig an seine Grenzen zu stoßen, und für einen kurzen Moment werden Erinnerungen an die Überforderung der dramatischen "Devdas"-Zeit wach. Die meiste Zeit spielt er recht zurückhaltend, was seiner Figur die nötige Portion Glaubwürdigkeit verleiht; eine bei ihm leider nicht selbstverständliche Sache. Daß diese Produktion einer von wenigen Bollywood-Filmen ist, die mich tatsächlich emotional berühren, liegt aber vor allem an der mal wieder wunderbaren Preity Zinta, die für mich mittlerweile zu einer der besten Schauspielerinnen ihrer Generation gehört. Eine andere dieser Klasse wirkt auch mit: Rani Mukherjee spielt ihren Part ebenfalls überzeugend und zeigt erneut, daß sie großes Talent besitzt. Nicht vergessen darf ich die Leistung von Amitabh Bachhan, der mal nicht das für ihn ausgelutschte Patriarchen-Klischee bedienen muß, sondern als erfrischend progressive und symphatische Figur wirkt. Er beweist wieder mal, daß er ein Meister seines Faches ist: Mit seiner Professionalität und der schauspielerischen Verve läßt er ungewollt in seinen wenigen Szenen die Mitakteure alt aussehen.

Als ein Genuß für die Augen erweist sich die Bildgestaltung, die mit beeindruckenden Kamerafahrten, der detailreichen Ausstattung und überbordender Farbdramaturgie zu begeistern weiß, was den Connoisseur mit der Zunge schnalzen lässt. Diese Qualität kann mehr als souverän mit den üblichen Hollywood-Standards mithalten.

Ein Wermutstropfen macht sich schließlich doch bemerkbar: Leider gehen am Ende die Pferde mit den Chopras durch. Während der Großteil des Filmes noch verhältnismäßig bescheiden sein Schmalztöpfchen rührt, wird in den letzten Minuten mit Hilfe von unglaubwürdigen und unnötigen Drehbuchsperenzchen die Kitsch-Kanone geladen und so hart getroffen, daß es schon ein wenig weh tut. Das trübt das Gesamterlebnis beim wiederholten Anschauen ein wenig, und führt mittlerweile leider zu einer halben Kappe Abzug. Letztendlich ist das aber auch nur ein geringer Teil eines ansonsten gelungenen und sehr unterhaltsamen Alterswerk.

9 Narrenkappen

Bild:

Da sind sie wieder, die üblichen Probleme: Enttäuschend unscharf ist das Bild stellenweise, und dadurch gehen manche Details besonders im Background verloren. Ein wenig frustrierend ist das schon, da gerade die Feinheiten der Ausstattung eine wahre Freude sind. Kantenflimmern, Verschmutzungen und Dropouts sind nur selten zu erkennen, und der Kontrast ist auch durchaus gelungen. Die Farben sind kräftig und leuchten frisch. Letztendlich doch noch eine bessere Qualität als das britische Release. So eben noch:

7 Narrenkappen

Ton:

Und auch hier die alten Wehwehchen: Die deutsche Tonspur liegt wieder mal nur in Dolby Surround vor und ist gerade in puncto Räumlichkeit ziemlich limitiert. Das fällt besonders auf, wenn man während eines Songs zur Originalsprache schaltet: Erstaunlich, wie weit sich auf der 5.1-Spur der Klang öffnet. Nur leider ist diese auch wieder zu leise und ein wenig kraftlos gemastert. Von beidem also etwas und unter dem Strich zu wenig. Es wäre zu empfehlen, den Film, der sowieso mit einer "Intermission" unterbrochen wird, dort zu splitten und auf zwei DVDs zu verteilen, um so dem Sound vollends gerecht werden zu können.

7 Narrenkappen

Extras:

Making of the Songs, Karaoke Songs, Deleted Scenes, Interviews, Deleted Song, Trailer (insgesamt ca. 100 Minuten, dt. untertitelt) .

8 Narrenkappen

Fazit:

Eine gute, wenn auch selten originelle Geschichte mit eindrucksvollen Darstellerleistungen, fantastischer Musik und mitreißenden Tänzen in schönen Settings - Bolly-Herz, was willst Du mehr? - Ein Must-See, ganz eindeutig. Die schön gestaltete Doppel-DVD von rapideyemovies ist eine absolute Empfehlung für alle, die auf eine deutsche Tonspur angewiesen sind und auch beim Extramaterial auf eine Untertitelung nicht verzichten möchten. Bei Freunden des Originaltons muß ich wieder die britische DVD empfehlen, da dort die Sprachspur einfach den besseren Klang hat.

8 Narrenkappen

Dies ist ein vor langer Zeit unter Joomla veröffentlichtes Review und wurde nur "gerettet". Deswegen kann es zu kleinen Ungereimtheiten kommen, z.B. fehlende Bilder oder nicht nachvollziehbare Textstellen. Soweit möglich, wurde das Review jedoch geprüft und bereinigt.


* veer-zaara_11t.jpg (33.23 KB, 110x150 - angeschaut 653 Mal.)

* veer 004.jpg (19.7 KB, 360x201 - angeschaut 830 Mal.)

* veer 005.jpg (16.97 KB, 360x201 - angeschaut 820 Mal.)

* veer 001.jpg (11.29 KB, 360x201 - angeschaut 846 Mal.)
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #24 am: 10. Mai 2008 um 18:17 »

Du musst mal gucken, den haben wir schon in der Datenbank. Am besten das Review in dem entsprechenden Thread einfach druntersetzen.
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Jorin
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« Antwort #25 am: 10. Mai 2008 um 18:24 »

Ja, auch bei Reeker und Stuckrat so. Ich guck mir das nachher an und füge die Themen dann zusammen. Meist sind es ja nur Links auf die alten Joomla-Artikel, die es ja aber gar nicht mehr gibt.
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #26 am: 10. Mai 2008 um 18:26 »

Ja, auch bei Reeker und Stuckrat so.

Ach so, ja dann wahrscheinlich ohne DVD-Kritik, denn im Reviewindex sind die beide nicht. Hab jetzt auch alle drei schon im Index verlinkt.
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Jorin
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« Antwort #27 am: 10. Mai 2008 um 18:35 »

Ähm. Hier im Index? Dann habe ich gerade deine Einträge bearbeitet? Also, lasse mich das doch in Zukunft komplett machen, sonst gibts nur Durcheinander  Zwinkern
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #28 am: 12. Mai 2008 um 13:42 »

Ähm. Hier im Index? Dann habe ich gerade deine Einträge bearbeitet? Also, lasse mich das doch in Zukunft komplett machen, sonst gibts nur Durcheinander  Zwinkern

Na als ich die eingetragen habe, dachte ich ja, das wären neue Reviews von dir. Und da es eigentlich mein Job ist, den Index zu pflegen... gell? Zwinkern
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« Antwort #29 am: 12. Mai 2008 um 14:21 »

Danke für´s Wiederbeleben meines Reviews.  Sehr glücklich
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Jorin
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« Antwort #30 am: 12. Mai 2008 um 15:12 »

Gern geschehen!
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