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Autor Thema: "Auf Achse" - Staffel 1  (Gelesen 17689 mal)
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The Punisher
Hodor
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Iám Groot


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« am: 02. Oktober 2005 um 18:39 »

Auf Achse
Staffel 1




Technische Daten
Vertrieb: Eurovideo
Regionalcode: 2
Laufzeit: ca. 585 Min.
Regie: Hartmut Griesmayr, Ilse Hofmann, Bruno Jantoss, Stefan Klisch, Michael Lähn, Werner Masten
Darsteller: Manfred Krug, Rüdiger Kirschstein
Bildformat: Vollbild 4:3 (1.33:1)
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0 Mono)
Untertitel: keine
Freigabe: FSK 12

Serie
Franz Meersdonk ist LKW Fahrer in einer Spedition die kurz vor der Pleite steht. Als seine Cheffin einen großen Auftrag mit Terminfracht angeboten bekommt fehlt ein zweiter Fahrer. Franz fällt auf anhieb Günther Willers ein, der in Truckerkreisen keinen guten Ruf besitzt und nun seine Brötchen als Rennfahrer verdient. Nach anfänglichem zögern sagt Willers zu und wird Meersdonks neuer Partner. Auf ihrem weg nach Teheran schliddern die beiden von einem Abenteuer ins andere. Z.B. wird einer Spedition aus Köln ein blauer LKW Marke Mercedes geklaut, der haargenauso aussieht wie der LKW von Meersonk, dieser wird dadurch andauernd von Hobbydetektiven und der Polizei angehalten. In einer anderen Folge trifft Willers den Mann in Thessalien wieder, der ihn vor Jahren reingelegt hat und dadurch für seinen schlechten Ruf in den Truckerkreisen verantwortlich ist. Natürlich kommt Willers auch diesmal wieder in schwierigkeiten und nur Meersdonk kann ihn wieder rausholen. Ein ehemaliger Kollege der Willers und 2 Kollegen ausrauben sowie ein Tramper der Meersdonks Werkzeugkiste verkauft sind nicht die einzigsten Probleme die den beiden Truckern während ihrer weiteren Reise nach Teheran noch probleme bereiten. Die erste hälfte der Serie spielt überwiegend in Griechenland, was man an den alten Häusern und der schönen Landschaft gleich merkt. Wenn Meersdonk und Willers durch die Hügellandschaften Griechenlands und in der zweiten Folge auch durch Österreich fahren würde man sich am liebsten ins nächste Flugzeug setzen und genau dort an denen Orten Urlaub machen.

Auch für private zwecke nutzt man gerne den LKW

Zurück in München müssen Meersdonk und Willers feststellen das der Auftraggeber ihrer Cheffin pleite ging und somit auch die Spedition Konkurs anmelden musste. Nach einigen aushilfsjobs nehmen die beiden einen Job in der Spedition des Mannes an, der ihre Cheffin in die Pleite trieb und unter dem Namen seiner frau eine neue Firma aufmachte. Der Auftrag, eine gefährliche Afrika-Tour. Wie die beiden herrausfinden das der Typ sie reingelegt hat und an den Auftrag kommen ist ziemlich lustig, denn durch zufall bekommt Meersdonk einen Auftrag von der Firma des Betügers und Willers stielt die Frachtpapiere die er zufällig in einer Spedition entdeckt. Am anfang dieser "übergangsepisode" leidet man regelrecht mit Willers, LKW abgebrannt, die versicherung zahlt nicht da es kein Versicherungsfall ist, arbeitslos. Über die Aushilfsjobs kann man sich ebenfals kaputtlachen, wenn Willers z.B. für eine Wächerei fährt und von einer alten Frau angepöbelt wird die Wäche zu stehlen.
 
Willers (Rüdiger Kirschstein) und Meersdonk (Manfred Krug)

Auch bei ihrer Afrika Tour bekommen die beiden wieder einige Abenteuer die sie bestehen müssen, z.B. falsche Polizisten die Meersdonk in Tunesien ausnehmen oder eine Österreicherin die sich mit hilfe der beiden Kumpel nach Afrika einschmuggelt. Günther bekommt es auch noch mit dem schlimmsten zu tun was einem LKWfahrer passieren kann, als er einen Jungen anfährt. Als sich die beiden bei ihren Freunden Lala und Kifkif verstecken bekommt man ebenfals einige lustige szenen zu sehen. Da kommt noch ein Kollege hinzu, der sich ein halbes jahr nicht gewaschen hat. Lala und Willers locken ihn unter die Dusche und erzählen sie funktioniert nicht, er solle doch mal nachsehen. Plötzlich schiest ein Wasserstrahl herraus und der Kollege bekommt einen wutanfall, dabei kann man ein grinsen nicht verbergen. Menschenschmuggel und der Tod eines Menschen durch Medikamente die Franz einem Freund in Tunesien mitbringt sind weitere Abendteuer bis die beiden am Ziel sind. Auc hier bekommt man wieder wunderbare Landschaftsaufnahmen zu sehen, diesmal von Westafrika.

Meersdonk und Willers mit 2 Kollegen bei der verdienten Pause

Endlich am Ziel ihrer Reise angekommen müssen Franz und Günther feststellen das mitten in der Sahara keiner so recht bereit ist ihre LKWs abzuladen, und ganz nebenbei kommen sie auch noch einer Intrige eines dortigen Mitarbeiters auf die Spur.
Damit endet Staffel 1, mitten in der Wüste. Ob sie es schaffen noch rechtzeitig  vor ablauf ihrer aufenthaltsgenehmigung zurück auf die fähre schaffen werden wir wohl in Staffel 2 sehen.
Im verlauf von Staffel 1 erfährt man zudem das Meersdonk eine Frau und ein Kind hat aber das er durch seine Arbeit als Trucker seine Familie vernachlässigt hat und seine Frau die Scheidung wollte. Willers meint irgendwann das ihm die Arbeit lieber wäre als seine Familie, nach anfänglichem abstreiten sagt Meersdonk ihm das er wohl recht hätte.  Willers sas auf grund des betrugs von Sengle (den Mann, den er in Thesalien trifft) für einige Monate im Gefängniss. So erfährt man auch ein bischen was über das Privatleben der beiden Partner. Meersdonk und Willers sind 2 Trucker die in die deutsche Fernsehgeschichte eingingen. Wer sich für die Geschichte interessiert sollte sich diese DVD Edition nicht entgehen lassen.
8 Narrenkappen


"Formel 2 an Formel 1, lass mich mal vorbei, seit Stunden fresse ich deinen Staub"

Bild
Das Bild ist in 4:3 dem Originalformat vorhanden und wurde aufs bestmögliche Restauriert.                                          
Für das alter der Serie (1978) kann man sagen das es ganz gut ist. Hintergrundrauschen, eventuell mal blitzer sowie manchmal ein wenig zu helle szenen (z.B. in der Wüste) bleiben nicht aus.
4 Narrenkappen

Ton:
Der Ton liegt nur in Mono vor was mir aber lieber ist als eine Neusyncro. Die Stimmen, das aufheulen der Motoren und alle anderen Töne kommen aber recht gut aus dem Center.
2 Narrenkappen



Extras

ein ca 50 minütiges Making of „Zehn Jahre AUF ACHSE“ mit interviews der Stars
ein wenig dürftig bei einer Kultserie aber besser als gar kein Bonus
2 Narrenkappen

Fazit:
Was macht eine deutsche Serie über 2 LKW Fahrer eigentlich so interessant? Da wären zum einen die wunderbaren Landschaftsaufnahmen der verschiedenen Länder in die sie reisen (Griechenland, Türkei, Afrika...) zum anderen die spannenden Geschichten in die Meersdonk und Willers immer wieder reingeraten. Als ich von der DVD Vö der Serie höhrte wurden sofort erinnerungen wach als ich in den 80ern die Serie im TV verfolgte. Welcher kleine knirps wollte nicht gerne LKW Fahrer werden als er diese Serie sah? Zwinkern
Fans der Serie und interessierte Leute können bei der Box das in einem schönen Digi rauskommt nichts falsch machen. Allerdings sollte man sich mit dem Kauf beeilen, das man noch eine Erstauflage mit dem blauen Mercedes LKW den Meersdonk fährt erwischt, da ab der zweitauflage ein andeses Motiv gewählt wird, da es probleme wegen schleichwerbung gab. Michael Müllner  von EuroVideo hat dazu im DVD Palace Forum folgende Stellungnahme abgegeben: „Es gab Probleme mit dem Rechteinhaber SWR und unserem Lizenzgeber Bavaria Media, die das als Schleichwerbung werteten. Ihr habt ja sicherlich die Debatten rund um Schleichwerbung in Bavaria Film Produktionen verfolgt. Da sind die öffentlich rechtlichen Sender - im Fall "Auf Achse" ist das der SWR - derzeit sehr empfindlich, und deshalb mußte das entfernt werden – leider!“
Aus dem selben grund musste auch das Booklet, welches eine kurze inhaltsangabe der einzelnen Folgen sowie einen Episodenguide der folgenden 5 staffeln enthällt, abgeändert werden da es erst wie ein Straßenatlas der Firma Falk aussehen sollte.
Abschliesendes Fazit der ersten Staffel 6 Narrenkappen

Testequipment
TV: Panasonic (16:9)
DVD Player: Mustek Scan Magic V300
Surrundanlage: Tevion (Aldi)
Boxen: Tevion (Waren bei der Anlage dabei)


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Vince
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Debakelvince


« Antwort #1 am: 02. Oktober 2005 um 21:23 »

Man erkennt durchaus, dass bei dir wohl Kindheitserinnerungen mit der Serie zusammenhängen und hört auch den Kult durch. Das Fazit hat mir dabei sehr gut gefallen, hier nimmst du direkt Bezug auf deine Generation und beschwörst nostalgische Gefühle herauf, und das EuroVideo-Statement im DVD-Teil kommt auch gut rüber.

Nur am Hauptteil hapert's noch, denn der verwirrt doch etwas. Du beginnst mit der Inhaltsangabe - und endest auch mit ihr. Zwischendurch hört man immer mal wieder den Versuch heraus, aus der Inhaltsbeschreibung auszubrechen, aber du fällst immer wieder zurück ins Deskriptive. Okay, am Ende des Textes erwähnst du noch, dass du deine persönliche Meinung im Fazit vertiefst; das Problem ist aber, dass der Leser bis dahin bereits mit dem Hauptteil durch ist... gelle? Zwinkern
Und eigentlich sollte der Kritikteil auch in diesem Hauptteil schon zur Sprache kommen. Versuche einfach, dich davon zu lösen, die Bewertung durch Beschreibungen zu vollziehen. Geh ganz weg von dem Inhaltlichen und beziehe dich auf filmische Kriterien. Erkläre, was an den Charakteren so faszinierend ist, welche Wirkung die Landschaftsaufnahmen und die vielen Weitwinkelaufnahmen von Landstraßen auf den Konsumenten haben und so weiter. Dann wird das richtig dolle!  Zwinkern
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Iám Groot


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« Antwort #2 am: 03. Oktober 2005 um 10:37 »

habs ein wenig überarbeitet
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