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Autor Thema: [Die John Woo-Reihe] Hard Boiled  (Gelesen 14304 mal)
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Hannibal
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« am: 30. April 2005 um 20:32 »

Die große John Woo-Reihe
Hard Boiled



Technische Daten
Vertrieb: Laser Paradise
Regionalcode: 2
Laufzeit: ca. 122 Minuten
Regie: John Woo
Darsteller: Chow Yun Fat, Tony Leung, Teresa Mo
Bildformat: 1,85:1 (anamorph)
Sprachen: Deutsch (DD5.1 EX, DTS, DD2.0)
Untertitel: Deutsch
Freigabe: Spio/JK (indiziert)

Film:
Tequilla (Chow Yun Fat) erschießt bei einer Schießerei in einem Teehaus versehentlich einen Undercover-Cop, was ihn bei seinen Ermittlungen gegen die führenden Waffenschieberbanden in Hong Kong zurück wirft.
Tony, ein weiterer Undercover-Cop, der in der Waffenschieberbande von Hoi arbeitet, schließt währenddessen eine Freundschaft mit dem gegnerischen Waffenschieber Johnny, was ihn in eine brisante Lage bringt…und genau da überrascht Tequilla die Banden, der nicht weiß, dass Tony ein Cop ist….



„Hard Boiled“ wird oft als John Woo’s Bewerbungsfilm für Hollywood bezeichnet und das nicht ganz zu Unrecht. Die dramatischen Storys, die es bei „The Killer“ ebenso wie bei „Bullet in the Head“ gab wurden hier nicht eingesetzt, stattdessen nutzte man eine recht simple 08/15-Handlung, um den Rest umso deutlicher aus dem Heroic-Bloodshed-Einerlei herauszuheben. Die Idee mit Chow Yun-Fat als Inspektor und Tony Leung als Undercover-Cop funktioniert trotzdem bestens, zwischendrin immer wieder die üblichen Themen wie Ehre und Loyalität. Gegen Ende nimmt das ganze sogar Buddy-Movie-ähnliche Züge an. Beide spielen ihre Rollen gut & überzeugend aber über ersteren geht in einem HK-Film von Mr. Woo natürlich nix. Der sympathische Chinese war erst Darsteller in einer Daily Soap, bis er vom Meister persönlich für „A better tomorrow“ engagiert wurde. Dem Regisseur gefiel gerade das freundliche Gesicht, welchem der Zuschauer abnahm, dass der Protagonist nur ungern die Waffengewalt einsetzt. Genau die richtige Entscheidung, wie sich im Nachhinein rausstellte. Der auf dem Zahnstocher kauende Chow Yun-Fat mit 2 Pistolen in Zeitlupe ist einfach kult.


Reduziert man den Film auf die Action, um die es in erster Linie geht, kann man ihn in 3 Szenen einteilen: die Teehaus-Sequenz, die Lagerhallen-Sequenz und die Krankenhaus-Sequenz…
Zur schön säuselnden Jazz-Musik macht der Zahnstocher-kauende Chow Yun-Fat in der Anfangssequenz alles in einem Teehaus platt. Ein paar nette Szenen, im großen und ganzen aber nichts außergewöhnliches für Woo. Anschließend werden wir in die Charaktere und die Story eingeführt und die Lagerhaus-Sequenz beginnt. Ob Undercover-Cops wirklich so skrupellos so sind, wie es uns Tony Leung hier vormacht, wage ich mal zu bezweifeln; den moralischen Konflikt bringt er schön rüber. Aber dieser kurze Moment des Nachdenkens wird jäh unterbrochen, als Inspektor Tequilla seine Show startet. Gasgranaten fliegen durch eine Luke in der Hallendeckel und andächtig schluckend verfolgen wir, wie Chow Yun Fat sich in Zeitlupe an einem Seil hängend durch die Halle schaukelt und dabei mit seinen Maschinenpistolen alles platt macht, was auch nur entfernt nach einem Bösewicht aussieht. Auf dem Hallenboden angekommen explodieren Granaten, Splitter zischen haarscharf an der Kamera vorbei. Während John McClane jammernd die Glasscherben in den Füßen auf dem Boden rausziehen würde, springt ein Chow Yun Fat munter aus dem Partikelhagel auf, zieht die Shotgun aus der Tasche und zerlegt mit einem einzigen Schuss ein gerade auf ihn zufliegendes Motorrad. Dann die erste große Begegnung zwischen den beiden vermeintlichen Gegenspielern  in der für Woo bekannten Gegenüberstellung, Face-to-face, jeder hält die eigene Pistole an den Kopf des anderen…Blicke, die mehr als Wörter sagen im grau schimmernden Rauch, der die ganze Halle eingenommen hat.
Zum absoluten Overkill kommt es dann aber erst im Krankenhaus…..der Showdown, der überraschenderweise schon gute 40 Minuten vor Filmende einsetzt. Ein Krankenhaus voller Patienten, die von ein paar dutzend Geiselnehmern mit perfekter Waffenausstattung und mehreren Bomben festgehalten werden, Polizei und Sondereinsatzkommando und mitten drin Chow Yun Fat und Tony Leung. Das, was nun einsetzt, übertrifft jeden bekannten Actionfilm, ein Ballett voller Blei, Partikeln, Blut. John Woo zelebrierte hier 1992 etwas noch nie dagewesenes. Durch Glas, für das ein Terminator die Minigun auspacken würde, wird hier in Zeitlupe hindurch gesprungen, gleichzeitig aus allen Rohren feuernd…Wände explodieren, Inneneinrichtung fliegt durch die Gegend, der nächste Sprung durch eine Glasscheibe, hinweg über Tische, Stühle. Dieses bleihaltige, verlangsamte Rumgehopse fügt sich zusammen zu einem Actiongemälde, bei dem annähernd jedem Freund von groß angelegten Shoot-outs das Herz in die Hose rutscht. Woo drehte diese gigantische Gangster-Säuberungs-Sequenz teilweise minutenlang ohne Schnitte, was ein gigantisches Mitten-Drin-statt-nur-dabei-Gefühl vermittelt, weil die Kamera sich ebenso durch die Gänge vortastet, wie die beiden Helden. Nicht von der Hand zuweisen ist allerdings eine Reizüberflutung, spätestens in diesem Showdown. Das was hier auf den Bildschirm gebannt wurde, lässt sich gar nicht mit einem mal gucken verarbeiten und selbst beim 10ten mal fallen einem noch kleine Szenen auf, die so fantastisch eingefangen sind, das man am liebsten auf die Knie fallen und den Fernseher küssen würde. Doch wenn Woo so richtig loslegt, gehen die Jugendschützer auf die Barrikaden und das finden wir auch wieder bei „Hard Boiled“. Ob hier eine Indizierung gerechtfertigt war, darüber kann man sicherlich streiten. An Kunstblut hat man jedenfalls nicht gespart und so ist das schöne, weiße Krankenhaus nach dem Showdown überall mit dicken Blutflecken übersäht. In den Shoot-Outs fliegen ohne Frage die Fetzen (und das in Zeitlupe Zwinkern), blutige Einschüsse en masse.
Die restliche Inszenierung ist – was sonst – auch absolut harmonisch und flüssig. Geschickt werden Rückblicke eingearbeitet, oft mit Zeitlupe, dazu das eingängige Sound-Hauptthema, welches diesmal vor allem aus Jazz (Klarinette) besteht.



„Hard Boiled“ ist wohl das, was man unter einem Männerfilm versteht. Ein sympathischer Held, ein gegen Ende hin ebenfalls sympathischer Partner, Tonnen von Munition & Waffen und ebenso viele Bösewichte, die es möglichst stylisch zu erschießen gilt. Das alles umgerührt, und man(n) ist zufrieden. Doch was andere unter „stylisch“ verstehen, wird von Woo nur müde belächelt. Er treibt die Ästhetik-Frage bei Actionsequenzen auf die Spitze. Jede Szene wirkt durchkonstruiert, jedes Shoot-out nimmt die Züge eines tödlichen Ballets an, in dem die Protagonisten geradezu wie in Poesie durch die Räume fliegen, durch einen Regen von Staub, Dreck und Möbelstücken und dabei mit gleißenden Pistolen gegnerische Körper auf blutigste Art und Weise durchlöchern.
Beachtlich, dass Woo es schafft, den ganzen Film auf diesen wunderschönen Schießereien aufzubauen, ohne dabei ins stupide abzudriften. Die Story, wenn auch erheblich westlicher aufgebaut als bisher, wird nie lächerlich, sondern dient überwiegend glaubhaft als Verbindung von diesen 3 gigantischen Actionsequenzen. Mit dem Wort glaubhaft, kämen wir dann langsam zum Ende, denn mit Realismus hat der Film soviel zu tun, wie der Papst mit der  Schwulenehe. Vergessen muss man die begrenzte Magazingröße einer Pistole, vergessen muss man Bad Guys, die zielen können, vergessen muss man das menschliche Schmerzempfinden. „Hard Boiled“ ist ein gigantischer Werbe-Clip eines unglaublich begabten Regisseur, ein Werbe-Clip, der auch nach dem x-ten Ansehen nicht langweilig ist und mit einer solch grandiosen Optik bestückt ist, dass die Augen des Zuschauers jedes mal erneut am Fernseher zu kleben scheinen, eine grandios choreographierte Materialschlacht meilenweit entfernt von jeglicher Konkurrenz oder um es mal aus der primitiven männlichen Sicht zu beschreiben:
„Hard Boiled“ rockt die Scheiße weg!
10 Narrenkappen

Bild:
Das Bild fällt für Laser Paradise-Verhältnisse überraschend gut aus. Die Farben sind größtenteils schön dargestellt, auch die Detailschärfe kann meist überzeugen. Probleme sind eigentlich „nur“ der schlechte Kontrast bei hellen Hintergrundaufnahmen und vereinzelt auftauchende Artefakte. Gute…
6 Narrenkappen

Sound:
Laser Paradise lässt dem Zuschauer die Wahl, ob er gern die künstlich aufgemotzte Tonspur hören möchte oder den ursprünglichen Stereoton. Das Ergebnis des nachbearbeiteten Tons fällt nicht ganz so katastrophal aus, wie bei „Bullet in the Head“. Trotzdem wirken die verschiedenen hinzugemixten Schuss- und Explosionsgeräusche nach wie vor äußerst unpassend, außerdem gehen die Dialoge erneut in dem unnatürlichen Effekthagel unter. Die alte Stereo-Tonspur ist nichts berauschendes, hier kann man den Film aber so genießen, wie er sich eigentlich anhören sollte. O-Ton ist keiner vorhanden, die deutsche Synchronisation ist aber recht gut geraten. Für die dilentatische Umsetzung des 5.1-Tons, gibt’s einen dicken Punkt-Abzug, die ordentliche Stereo-Spur rettet die Scheibe vor dem Total-Crash…
4 Narrenkappen

Ausstattung:

Die „Hard Boiled“-Box bietet neben dem zweiten Teil, der eigentlich gar nix mit „Hard Boiled“ zu tun hat (wurde davor gedreht), die gewohnte Trailershow, ein recht interessantes John Woo-Interview, ein paar Texttafeln und einen Dolby-Digital-Test. Die DVDs stecken in einem netten Digipack mit Booklet mit mehreren Grammatik- & Übersetzungsfehlern. LP halt Zwinkern
4 Narrenkappen

Fazit:
Der Film ist ein optischer Hochgenuss und wer deutschen Ton haben will, kommt an der Laser Paradise-VÖ nicht vorbei. Diese ist durchschnittlich geraten, was für das Label schon fast gut ist, kann also gekauft werden, zudem sie in diversen 18er-Shops schon für unter 10 Euro zu haben ist. Eine wirklich herausragende ausländische VÖ, z.B. von HKL, gibt’s in diesem Fall nicht.
Ein Review zum „2. Teil“ gibt’s auch noch im Rahmen der John Woo-Reihe, wird dann in diese Review hier reineditiert.
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Trailer zum Film

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« Antwort #1 am: 01. Mai 2005 um 09:58 »

Moin,

das hast du dir echt Mühe gegeben und das Review ist wirklich Deluxe geworden, vor allem deine Meinung zum Film ist sehr detailiert und man merkt förmlich wie gut er dir gefallen hat. 1A Deluxe!
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The Punisher
Hodor
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Iám Groot


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« Antwort #2 am: 01. Mai 2005 um 10:13 »

Sehr schönes Review, den Film muß ich mir auch noch zulegen ebenfals Bullet in the Head. Tony Leung scheint wohl immer die rolle des Undercover Cops zu bekommen Lautes Lachen  Zwinkern
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« Antwort #3 am: 01. Mai 2005 um 12:07 »

Schön gemacht! Bei dem Film hätte ich Probleme mit der Filmkritik gehabt, weil der Film derart begeistert und es schwierig ist, das jedesmal aufs neue mit der Action zu begründen. Dir ist das aber gut gelungen. Spannend zu lesen und unterhaltsam! Zwinkern
Zitat
Während John McClane jammernd die Glasscherben in den Füßen auf dem Boden rausziehen würde, springt ein Chow Yun Fat munter aus dem Partikelhagel auf, zieht die Shotgun aus der Tasche und zerlegt mit einem einzigen Schuss ein gerade auf ihn zufliegendes Motorrad.

Wie wahr, wie wahr ...   Lautes Lachen
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DerNarr
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« Antwort #4 am: 01. Mai 2005 um 12:25 »

Schön schön, Hannibal. Du schreibst immer mit einer solchen Passion, man könnte das Gefühl kriegen den Film zu schauen ist eine würdige Alternative zu sämtlichen fleischlichen Gelüsten mit der Freundin daheim... Mr. Green
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Hannibal
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« Antwort #5 am: 01. Mai 2005 um 12:29 »

Zitat von: "DerNarr"
Schön schön, Hannibal. Du schreibst immer mit einer solchen Passion, man könnte das Gefühl kriegen den Film zu schauen ist eine würdige Alternative zu sämtlichen fleischlichen Gelüsten mit der Freundin daheim... Mr. Green


Irgendwie muss man sich ja von dem Single-Elend ablenken Zwinkern

MFG
hannibal
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WIESI
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« Antwort #6 am: 01. Mai 2005 um 14:08 »

Zum Review:  Respekt!
Jetzt ist es sicher das ich mir den Film hole  Cool

Zitat
Schön schön, Hannibal. Du schreibst immer mit einer solchen Passion, man könnte das Gefühl kriegen den Film zu schauen ist eine würdige Alternative zu sämtlichen fleischlichen Gelüsten mit der Freundin daheim...  Mr. Green


Also wird der Film ohne Freundin geguckt  Zwinkern
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Carlito
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« Antwort #7 am: 01. Mai 2005 um 17:19 »

Zum Review muss man nicht mehr viel sagen. Zwinkern

Sogar ich fand den Film ganz lustig, so für Zwischendurch... Verwundert   Zwinkern
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Mickey_Knox
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« Antwort #8 am: 03. Mai 2005 um 09:53 »

Wieder mal eine sehr sexy Review vom Hannibal. Da hilft wohl nur, sich die RC 3 von WOW zu holen, was ich dank' der Review jetzt wohl tun werde.

Gruss

Mickey
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« Antwort #9 am: 15. August 2007 um 19:35 »


Hard Boiled (辣手神探)
(Hong Kong 1992)

Während einer Schießerei in einem Teehaus, wo eigentlich diverse Waffenschieber verhaftet werden sollten, wird Inspektor "Tequilla" Yuens (Chow Yun Fat) Partner erschossen. Tequilla setzt nun alles daran um die Hintermänner zu Fall zu bringen.
Zur selben Zeit ermittelt Tony (Tony Leung Chiu Wai) bereits undercover und wurde in die Waffenschieberbande von Mr. Hoi (Kwan Hoi San) eingeschleußt, wo er auch von dessen Gegenspieler Johnnie Wong (Anthony Wong Chau-Sang) zum Wechsel des "Arbeitgebers" ermutigt wird. Bald stehen sich Tequilla und Tony in einer blutigen Schießerei gegenüber, erkennen jedoch bald, dass sie auf der selben Seite stehen...

Auch 15 Jahre nach seiner Entstehung stellt John Woos Hard Boiled auch nach wie vor noch eine der Referenzen des Actionkinos dar. Schon alleine die Eröffnungssequenz im Teehaus, das komplett in seine Einzelteile zerschossen wird genießt Kultcharakter. Und kein anderer schafft es so stylisch mit zwei Kanonen um sich zu schießen wie Chow Yun Fat. Einfach ganz ganz großes Actionkino, das auch Jahre nach seiner Premiere immer noch zu unterhalten weiß und seinesgleichen sucht.

Das Bild der Dragon Dynasty DVD ist nicht ganz so scharf, wie das Bild der e-m-s-Scheibe bietet jedoch die wesentlich natürlicheren Farben. Leider ist der Audiokommentar von John Woo nicht enthalten, aber Bey Logan weiß auch einige interessante Dinge über den Film zu berichten. Des Weiteren gibt es über 100 Minuten an Interviews, leider ohne die beiden Hauptdarsteller Chow Yun Fat und Tony Leung, sowie einen interessanten 'Hard Boiled Location Guide'.

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Kenix
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« Antwort #10 am: 27. August 2007 um 10:08 »

Ausgangsreview ist schön mit der nötigen Leidenschaft geschrieben. Aber abgesehen davon, daß der Film zumindest auf dem zweiten Blick mehr als nur Action zu bieten hat - Reminisenzen an Deloins Millionenraub in San Francisco & Rette deine Haut, Killer, diverse Shaws, Dirty Harry etc, z.T. gar Vorwegnahme von Infernal Affairs, Hinweise auf die zunehmend gewalttätig gewordene Gesellschaft, Abänderung des vorher geschaffenen Idolbildes der Triaden: Er wurde eigentlich noch nie als Bewerbung für Hollywood bezeichnet, sondern stetig als Abschiedsgeschenk. Woo hatte nach The Killer schon alle möglichen Offerten auf dem Tisch.
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