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Autor Thema: Metallica Cunning Stunts [Musik-DVD]  (Gelesen 8003 mal)
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Hannibal
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« am: 06. Februar 2005 um 17:02 »

Metallica Cunning Stunts

Technische Daten
Vertrieb: Univesral
Regionalcode: 2 (UK)
Laufzeit: 140 Minuten   
Regie: Wayne Isham
Darsteller: James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett, Jason Newsted, Publikum Zwinkern
Bildformat: 1,33:1
Sprachen: English Dolby Digital 5.1 & Stereo
Untertitel: English
Freigabe: FSK 16



Konzert:
Sie sind selten geworden…wirklich große Bands, die mit ihren Konzerten ganze Stadien füllen. Nachdem Freddie Mercury 1991 überraschend an AIDS verstarb, war auch die Zeit der vollbesetzten Queen-Konzerte im Wembley Stadion abgelaufen.
Metallica gehört zu den wenigen Bands die dieses Kunststück immer noch schaffen. Von der Live-Gewalt der 4 Metaller kann man sich auf dem Doppelpack „Cunning Stunts“ selbst überzeugen. Das Konzert stammt vom 10.9.1997 und wurde in Fort Worth, Texas aufgenommen.
Nach Einlegen der ersten Disc geht’s gleich ohne Umweg über’s Hauptmenü los. Die Band rennt an der Publikumsbarriere vorbei, klatscht in unzählige Fan-Hände und betritt anschließend die Bühne, die sich in der Mitte der großen Halle befindet. Das Publikum steht rundherum, selten sah man ein so innovatives Bühnendesign.
Doch die Zeit des Staunens wird schon nach wenigen Minuten jäh unterbrochen. Mit einer kurzen Improvisation beginnen die Jungs und starten anschließend ins eigentliche Konzert.
Jedem, der was mit härterer Rockmusik anfangen kann, zaubert die Show fortan ein Lächeln ins Gesicht.
Vergessen sind die Untaten, mit denen man auf MTV & Co bombadiert wird. Keine Gangster-Rapper in viel zu großen Klamotten, wo eigentlich gleich 3 der Sorte reingepasst hätten, die am laufenden Band „Yeah“ und „Uh“ ins Mikro stöhnen und dabei auf der Bühne stehen, als hätten sie sich in die Hosen gemacht………keine Kiddies, die ohnmächtig umfallen, wenn Daniel Kübelböck die Bühne betritt und auch keine Frauen, die sich reihenweise umbringen, wenn ein Bandmitglied die Gruppe verlässt.
Die Kamera fährt am Publikum vorbei und wir bekommen grunzende, schwitzende Kerle zu sehen, die mit angsteinflössenden Grimassen die Songs mitgröhlen, wir sehen Gestalten mit einer Riesenmatte, die so doll wackelt, dass man das verzerrte Gesicht vor lauter Haaren nicht mehr erkennen kann. Willkommen auf einem Rock-Konzert der Superlative Zwinkern

Gleich zu Beginn setzt sich die metallene Dampflokomotive mit „Creeping Death“ mit dem lautem Getöse eines Indoor-Feuerwerks, ohrenbetäubenden Riffs und aberwitzigen Soli in Bewegung, die Lightshow verwandelt die Halle in ein Blitzgewitter, immer perfekt zum Song passend. Rote Nebelschwaben steigen auf, die Silhouette von James Hetfield wackelt in gleißend hellem Licht so krass mit Kopf, dass man schon vom zusehen Kopfschmerzen bekommt.
Auch im weiteren Konzertverlauf zeigt sich die Band in Hochform, das Publikum wird permanent mit diversen Refrain-Einsätzen gefordert, kommt aber gemäß James Hetfields’ Regel „You can’t be louder than Metallica!“ nicht gegen die verstärkten Klampfen an. Die Soli werden wie zu Erwarten mit Perfektion von Gitarrist Kirk Hammett gespielt, Drummer Lars Ulrich haut in die Becken, dass der Boden bebt und auch Bassist Jason Newsted, welcher inzwischen nicht mehr dabei ist, bedient seinen Bass wie immer grandios.
Uneingeschränkt empfehlenswert ist das Konzert sicherlich nicht, denn man sollte mit Heavy- und Thrash Metal schon was anfangen können. Hier steht keine hübsch anzusehende Britney Spears, begleitet von einem Dutzend Tänzer, die einstudierte Choreographien aus dem FF abspulen. Hier wird geschwitzt, gespuckt und dutzende Plektra an den harten Stahlseiten abgeschrammt. Hetfield & Co wetzen auf der Bühne entlang, gehen mit Gitarre runter zum Publikum, treiben die schweißgebadete Masse zum Mitgröhlen an und werden begleitet von einem Feuerwerk aus perfekter Light-Show und grandiosen Pyroeffekten. Wen das nicht abschreckt, wer genug vom Pop-Einerlei hat und natürlich alle, die sowieso schon Metallica mögen, können hier beruhiggt zugreifen.
Geboten wird ein perfekt gespieltes, genial zwischen aberwitzig schnellen Riffs und ruhigeren Passagen abwechselndes Konzert voller Rock-Klassiker, womit wir zur Playlist kommen…;-)

1.   So What
2.   Creeping Death
3.   Sad but true
4.   Ain’t my bitch
5.   King nothing
6.   One
7.   Fuel
8.   Bass/Guitar Doodle
9.   Nothing Else Matters
10.   Until it sleeps
11.   For whom the bell tolls
12.   Wherever i may roam
13.   Fade to black
14.   Kill/Ride Medley (Ride the lightening, No remorse, Hit the lights, The four horsemen, Seek & Destroy, Fight Fire with fire)
15.   Last Caress
16.   Master of Puppets
17.   Enter Sandman
18.   Am I evil?
19.   Motorbreath



10 Narrenkappen

Bild:
Gelungene Detailschärfe, gelungener Kontrast und auch die Farben sind absolut in Ordnung. Einzige, allerdings ziemlich offensichtliche Kritikpunkte sind ein recht starkes Bildrauschen sowie hin und wieder Artefakte. Gute…
6 Narrenkappen

Sound:
Spätestens beim zweiten Song „Creeping Death“ wird klar, dass wir es hier mit einer nahezu perfekten Soundbombe zu tun haben. Das Anfangsriff kommt glasklar über die Satelliten, Lars Ulrich hämmert ins Schlagzeug und der Boden beginnt im Takt mitzuvibrieren, das anschließende kurze Indoor-Feuerwerk, mit dem der Song erst richtig beginnt, könnte von der Intensität, mit der der Subwoofer es übermittelt, auch einem Kriegsfilm entnommen sein. Sobald das Publikum in der Bridge die „Die!“-Passage der Lyrics übernimmt, fühlt man sich endgültig, als wäre man selbst dabei gewesen. Die Rear-Boxen geben die Musik als Halleffekt wieder, dominant sind aber die mitgröhlenden Zuschauer. Ein Feeling, wie auf einem echten Rockkonzert, während vorne primär die Musik spielt, hört man die Leute neben sich brüllen & mitsingen. Dieses Erlebnis zieht sich durch’s ganze Konzert……viel besser kann der Sound einer Musik-DVD nicht daherkommen.
10 Narrenkappen

Ausstattung:

Die Doppel-DVD kommt in einem nobel wirkenden schwarzen Schuber daher, in dem 2 Amaray-Hüllen untergebracht sind. Einfache Umsetzung, große Wirkung…..ein Highlight im Regal! Das Konzert wurde auf 2 DVDs aufgeteilt, ist komplett untertitelt, was ohne Zweifel zum Mitsingen einlädt. Außerdem befinden sich noch Band Interviews, eine Dokumentation, Behind the scenes-Material auf der Scheibe. Darüber hinaus, kann man 3 Songs aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und zusätzlich findet sich noch eine Fotogalerie mit über 1000 Bildern auf der Disc. Die Menüs sind ebenfalls äußerst ansprechend animiert und musik-untermalt, wurden allerdings nicht vor’s Konzert geschaltet, so dass man sie immer manuell aufrufen muss. Alles in allem sehr ordentlich, aber noch lange nicht perfekt Zwinkern
6 Narrenkappen

Fazit:
Da die Musikgeschmäcker bekanntlich unterschiedlich sind, ist es schwer für eine Musik-DVD eine klare Kaufempfehlung auszusprechen. Diejenigen, die Metal mögen und alle die, die sich das Trommelfell mal mit dampflok-ähnlich schnellen Riffs durchblasen lassen wollen, denen sei dieses hübsche Doppel-Pack ans Herz gelegt…
Aus besagten Gründen lass ich hier die Konzert-Wertung mal raus und fasse nur die technischen Aspekte in der Endwertung zusammen, wodurch die DVD auf folgende sehr knappe Wertung kommt:
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Teufel Concept E Magnum
Medion MD8383 XL (PC Zwinkern)
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Mickey_Knox
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« Antwort #1 am: 06. Februar 2005 um 18:50 »

Mann, mann, saugeile Review! Hatte die DVD auch schon dutzende Male in der Hand, hab' mich das letzte Mal aber dann doch für Binge & Purge entschieden, die technisch mit Cunning Stunts natürlich nicht mithalten kann. Aber jetzt hab' ich wieder Lust auf die DVD bekommen...

Gruss

Mickey
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quot;Behold, the legend is back! Bow down, for he will redeem our souls and lead as to paradise."
kaiserfranz
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« Antwort #2 am: 09. Februar 2005 um 18:51 »

Hi!

Obwohl ich kein großer Metallica Fan bin, schaffst du es selbst mir die Scheibe schmackhaft zu machen. Sehr schöne Review! Die Einleitung, in der du Bezug auf Queen nimmst, passt sehr gut. Hut ab! Respekt!

Gruss
kaiserfranz
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« Antwort #3 am: 09. Februar 2005 um 20:32 »

Zitat von: "kaiserfranz"
Hi!

Obwohl ich kein großer Metallica Fan bin, schaffst du es selbst mir die Scheibe schmackhaft zu machen. Sehr schöne Review! Die Einleitung, in der du Bezug auf Queen nimmst, passt sehr gut. Hut ab! Respekt!

Gruss
kaiserfranz


thx euch beiden für's Lob. kaiserfranz, kannst ja mal eine der Queen-Scheiben reviewen, damit die Rock-Fraktion hier mal den Angriff auf die Techno-Jünger starten kann Zwinkern

MFG
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kaiserfranz
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« Antwort #4 am: 09. Februar 2005 um 21:25 »

Zitat von: "Hannibal"
Zitat von: "kaiserfranz"
Hi!

Obwohl ich kein großer Metallica Fan bin, schaffst du es selbst mir die Scheibe schmackhaft zu machen. Sehr schöne Review! Die Einleitung, in der du Bezug auf Queen nimmst, passt sehr gut. Hut ab! Respekt!

Gruss
kaiserfranz


thx euch beiden für's Lob. kaiserfranz, kannst ja mal eine der Queen-Scheiben reviewen, damit die Rock-Fraktion hier mal den Angriff auf die Techno-Jünger starten kann Zwinkern

MFG
hannibal


Hi!

Werd ich nach den Klausuren vielleicht mal machen. Ist ne gute Idee!

Gruss
kaiserfranz
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Kampfradler


« Antwort #5 am: 09. Februar 2005 um 21:36 »

Ich habe noch die uralte Auflage im Super Juwel Case.   Geschockt  Sehr glücklich

Leider ist von Master of Puppets nur eine Kurzversion drauf. Traurig
Highlight: Fade to Black  Cool
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« Antwort #6 am: 09. Februar 2005 um 22:13 »

Kann dir nur zustimmen, super Konzert und super DVD. Nur das 4:3 Bild stört etwas, auf 16:9 wärs nochmal nen Stück geiler gewesen.
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Hannibal
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« Antwort #7 am: 09. Februar 2005 um 23:17 »

Zitat von: "Seghal"

Leider ist von Master of Puppets nur eine Kurzversion drauf. Traurig
Highlight: Fade to Black  Cool


Jo, mit Master of Puppets is schade, das Solo is einfach der Wahnsinn.
Highlight imo momentan: Fuel & One (diese Kamera-Rundumfahrt mit den ganzen Pyroeffekten. hammer....und dann der geniale Song  Geschockt )...
naja, geht nix übe Metallica Zwinkern

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« Antwort #8 am: 10. Februar 2005 um 18:47 »

Jetzt wieder bei CD WOW gelistet.
Preis: 13,99 Euro: KLICK

MFG
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« Antwort #9 am: 26. März 2005 um 19:18 »

Jetzt nur noch 9,99 Euro! > KLICK

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