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Autor Thema: The Forbidden Kingdom  (Gelesen 9629 mal)
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freeman
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« am: 23. April 2009 um 13:44 »

The Forbidden Kingdom



Die Kampfsportheroen Jet Li und Jackie Chan vereinen sich zu ihrer ersten großen Kollaboration und lassen die Leinwand mit einem erstaunlich unterhaltsamen Fantasystreifen wackeln!

Originaltitel: Forbidden Kingdom, The
Herstellungsland: China / USA
Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Rob Minkoff
Darsteller: Jet Li, Jackie Chan, Michael Angarano, Liu Yifei, Collin Chou, Li Bingbing, Morgan Benoit u.a.

Jet Li und Jackie Chan lassen gemeinsam die Leinwand beben. Diese Nachricht hätte vor einer Dekade an Jahren sicherlich die gesamte Actionwelt in ähnlichem Maße erfreut, wie eine Arnie – Sly Kooperation in den seligen 80ern. Heute lockt leider keine der beiden Nachrichten wirklich noch jemand hinter dem Ofen hervor. In Slys und Arnies Fall dürfte es vor allem am Alter der Protagonisten liegen, im Falle von Li und Chan spielt vor allem der Umstand hinein, dass sich beide mit ihren Filmkarrieren außerhalb von Hongkong zwar eine breitere Fanbase zulegen konnten, sich aber qualitätsmäßig eher einen Bärendienst erwiesen. Li zwar weniger als Chan, ließ er sich doch nicht beständig als 0815 Chinese unter Wert verkaufen, dennoch war das Echo auf die Ankündigung der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit eher verhalten. Deutlich zu erkennen daran, wie lange The Forbidden Kingdom beispielsweise in Deutschland brauchte, um einen Verleih zu finden. Leider, denn The Forbidden Kingdom ist ein echtes, absolut hochwertig produziertes Leinwanderlebnis der Güteklasse A geworden! Doch gemach, worum geht’s eigentlich?


Jason Tripitikas hat es wirklich nicht leicht. Von seinen Mitschülern wird er wegen seiner Liebe zu uralten Hongkongstreifen für einen Nerd gehalten und regelmäßig verwackelt. Dementsprechend wünscht sich Jason nichts mehr, als seinen Vorbildern chinesischer Prägung kampftechnisch nacheifern zu können. Doch letztlich bleiben ihm nur seine Tagträume. Alles ändert sich, als er von einer Bande ihn beständig drangsalierender Jugendlicher gezwungen wird, ihnen Zugang zu den Räumlichkeiten von Jasons Lieblingsramschladen in Chinatown zu verschaffen. Jenen frequentiert Jason immer dann, wenn er neues DVD Futter benötigt. Doch der als simpler Raubzug geplante Überfall eskaliert und Jasons Freund, der Ladeninhaber Old Hop, wird angeschossen. Als sich die Jugendlichen Jason zuwenden, flieht er mit einem goldenen Stab aus Old Hops Laden und stürzt von einem Hausdach. Doch bevor er aufschlägt, wird er durch die Mächte, die dem Stab inne wohnen, in eine Parallelwelt versetzt, die Jasons Lieblingsfilmen sehr ähnlich sieht. Der Sauf- und Raufbold Lu Yan, der Jason nach dessen Ankunft sogleich aus einer prekären Situation helfen muss, weiß auch umgehend, was der Stab für eine Bedeutung hat. Man müsse ihn dem einst von dem ruchlosen Jade Kriegsherren versteinerten Monkey King zurückbringen, damit dieser das Land von der Knute des Bösewichts befreien kann! Also zieht man los und liest unterwegs noch den Mönch Silent Monk auf, der wie Lu Yan fortan versucht, Jason auf den Kampf mit dem Heer des Jadekriegsherren vorzubereiten …

Keine Angst, was hier etwas umständlich und eventuell gar überladen klingen mag, ist es bei Weitem nicht. Vielmehr wird die Story geradlinig vorangetrieben und ist als Karate Kid meets Kung Fu Hongkong Cinema am Allerbesten umschrieben. Denn freilich lernt Jason bei seinem Ausflug in dieses Fantasiechina, wie man sich auch im realen Leben gegen missgünstige Widersacher behaupten kann und dank diverser buddhistischer Lehren auch ein besserer Mensch wird. Gerade in diesem Punkt greift das im Vorfeld in Fankreisen für einigen Unmut sorgende Konzept, The Forbidden Kingdom und damit das Großtreffen der Kung Fu Master Li und Chan als Kinderfilm anzulegen. Doch abgesehen von diesem Storypart und der Botschaft, dass Außenseiter halt doch die besten Menschen sind, ist The Forbidden Kingdom ein astreines Fantasyabenteuer, dem man häufig die kindlichere Ausrichtung gar nicht anmerkt. Zumal eine ganze Handvoll Figuren das Zeitliche segnen, die Kämpfe teils sehr druckvoll gerieten, Blut fließt und schon mal Bonmots fallen wie: Ich werde ihm den Kopf abhacken und ihn auf einen Pfahl spießen. Kiddielike geht dann doch anders, weswegen man die FSK 12 Freigabe durchaus ernst nehmen und nicht wegen Spaßmensch Chan eine astreine Lachnummer erwarten sollte.


Und so zielt der Film trotz der fantastischen und mitunter etwas überdrehten Geschichte auch und vor allem auf ein erwachsenes Publikum, dem wie Held Jason das Kung Fu Kino nicht unbekannt ist. Denn The Forbidden Kingdom nimmt sich vieler Versatzstücke des Wuxiagenres an und spielt damit. Seien es die Schüler Meister Beziehung, die gewohnte Teehausklopperei, die Vorstellung der bevorzugten Kampfstile, die typischen Kameraeinstellungen – The Forbidden Kingdom atmet mit jeder Pure den Stil des Wuxiagenres. Und – und das ist das eigentliche Highlight – obwohl als Kinderfilm und eher luftig leicht angelegt, bricht Forbidden Kingdom nicht mit den Regeln des Genres, es persifliert sie auch nicht und macht sich genauso wenig darüber lustig! Vielmehr werden die Klischees aufgenommen und liebevoll in den Streifen integriert. Fast schon feinfühlig entsteht so vor den Augen des Zuschauers eine wundervolle Hommage an längst vergessen geglaubte Klassiker, die einen wirklich in eine andere Welt entführt. Zwar werden manche Klischees gar bis zum Kitsch überhöht, aber es funktioniert und fühlt sich einfach richtig an. Einzig die arg anachronistisch wirkende Figur des Jason ruft im Zuschauer einen recht zwiespältigen Eindruck hervor. Zwar müht sich Darsteller Michael Angarano sichtlich und seine Figur kommt auch gar nicht so modern rüber, wie man es zunächst befürchten musste, aber er ist dennoch der Grund, warum sich das ganze Unternehmen letztendlich nicht KOMPLETT rund anfühlt und höhere Wertungsweihen von meiner Seite aus verhindert werden.


Höchste Wertungsweihen dagegen erhalten die Kampfsportikonen Jet Li und Jackie Chan, die hier ein echtes Feuerwerk abbrennen. Zum einen schmeichelt ihnen freilich das Drehbuch, das beiden eine Doppelrolle zuschanzt. Diese erlauben es Beiden recht konträre Charaktere zu verkörpern. So darf Jackie Chan sowohl einen alten und gebrechlichen Herren hingrummeln als auch den überdrehten Saufbold Lu Yan geben und Li darf den vollkommen überspannten, irre vor sich hin kichernden Monkey King und einen, an seine Wong Fei Hung Rollen erinnernden, maulfaulen Mönch verkörpern. Beide gehen in ihren jeweiligen Rollen richtig auf und haben sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe. Freilich sind sie aber aus einem anderen Grund im Film. Kicken sollen sie und das machen sie auch! Und wie! Im Grunde nutzt Forbidden Kingdom JEDE Gelegenheit, die beiden Ikonen in wüsteste Keilereien zu stürzen, bei denen es amtlich auf die Kauleiste gibt und beide ihren Stilen entsprechend loslegen dürfen. Dementsprechend bildet das Aufeinandertreffen der beiden Actionhelden dann auch das eigentliche Highlight des Filmes, in dem die stilistischen Unterschiede am Deutlichsten hervortreten. Die slapstickartige, körperbetonte und auf visuellen Witz ausgelegte Kampfweise Chans gegen den eleganten, stilvollen und fließenden Wushu Stil des häufiger und formvollendet in den Seilen hängenden Li. Wer hier als Kampfsportfan nicht auf seine Kosten kommt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.


Auch die restlichen Darsteller schlagen sich wacker. Als Jadekriegsherr erleben wir Collin Shou, der zumindest mit Jet Li bereits eine gemeinsame Vergangenheit hat, immerhin hat er von Li die Rolle des Seraph in Matrix geerbt, als jener sein Mitwirken an der Trilogie ablehnte. In „Die Schrift des Todes“, „Kung Fu Cult Master“ und dem „Bodyguard von Peking“ traf man auch filmisch aufeinander. In Forbidden Kingdom dürfen sich beide auch mal so richtig beharken und dass dies ein lohnendes Unterfangen darstellt, wissen alle, die Shou schon mal so richtig haben kicken sehen. Genannt sei die Kampfsportbombe Flash Point. Der Kracher aus einer rein männlich chauvinistischen Grundhaltung heraus sind allerdings die beiden Chinagirlies Bingbing Li als böse „Hexe“ Ni Chang und Yifei Liu als Sperling. Alleine, wie die beiden Ladys überinszeniert werden, ihnen die Haarsträhnen sexy ins Gesicht fallen und die beiden eine fast schon sphärische Schönheit ausstrahlen, ist ganz großes Kino. Darstellerisch müssen beide dabei gar nicht viel leisten und machen es auch gar nicht. Dennoch sind sie echte Schmankerl!


Und auch wenn sich bisher alles so angehört haben mag, als sei das die große Li / Chan Sause, so muss man doch unumwunden zugeben, dass dieser Film eigentlich die große Show des hier gigantisch aufgelegten Peter Pau ist! Der für Tiger and Dragon oscargeadelte Bildermagier übertrifft sich mit diesem Film selbst. Schon der Übergang vom rauen Look unserer megadüster inszenierten Realität zum alle Farbintensitätsskalen sprengenden Fantasiechina sorgt dafür, dass man sich als Zuschauer fast schon geblendet abwenden muss, so krass ist der Gegensatz beider Welten vor allem farblich umgesetzt. Dazu lanciert Pau einige großartige Landschaftspanoramen und so unglaublich energetische Kamerafahrten, dass einem schier schwindlig zu werden droht! Und auch kleine Eigenverweise lässt Regisseur Rob Minkoff zu, etwa wenn Ni Chang als Wiedergängerin der „Bride with white Hair“ auftritt. Immerhin führte Pau bei dem Originalfilm von Ronny Yu ebenfalls das Kamerateam an. Der große Gewinner dieser optischen Pracht ist, neben dem Film selbst natürlich, Choreograph Yuen Woo Ping, dessen brillante Kampfballette durch die großartige Kamera Paus noch dynamischer herüberkommen, als es Schnitte im Millisekundentakt jemals vermitteln könnten. Dabei sind die Choreographien Woo Pings selbst schon eine Augenweide an sich und pendeln zwischen anmutig, verspielt, wunderschön (der Fight im Blütenhain sei genannt) und wuchtig hin und her und verbinden auf elegante Weise Down to Earth Fights mit High Fly Wirework Einlagen. Einen zusätzlichen Kick erhalten die Bilder und Fighteinlagen durch die gelungene Musik David Buckleys, der hier zwar diverse Musikklischees zum Thema China auffährt, gerade aber in den Fightszenen auch eine eigene Handschrift findet, etwa wenn er plötzlich zu Westernthemen wechselt und mittels schwerer Gitarren ankündigt, dass uns gleich Großes bevorsteht. Zudem runden wirklich gelungene Special Effects den hervorragenden technischen Gesamteindruck ab.


Was bleibt ist eine wundervolle, temporeiche, verschmitzte, witzige, grandios choreographierte und top gespielte Hommage an das Wuxia Genre im Speziellen und den Kung Fu Film im Allgemeinen. Mit viel Liebe zum Sujet wird hier eine zwar simple, aber immer hochgradig unterhaltsame Fantasygeschichte in ein grandioses filmisches Kleinod verwandelt, das in fast allen Belangen uneingeschränkt zu begeistern vermag und seit langem die besten Fightszenen der beteiligten Stars liefert!
8 Narrenkappen

In Großbritannien ist bereits eine DVD zum Streifen erhältlich, ansonsten sollte man aber alles versuchen, dieses für die große Leinwand gedachte Bildergedicht im Kino zu erleben.

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freeman
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #1 am: 23. April 2009 um 14:34 »

Also da bin ich baff. Hatte ganz ehrlich erwartet, dass du von einem durchschnittlichen Wuxia-Spektakel berichten würdest, das sich allzu sehr auf seinen jugendfreien und poppigen Stil verlässt und die beiden Ikonen unter Wert verkauft.
Meinste denn nun, den sollte ich auch im Kino sehen? Als oller Jackiefanboy?
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Sir Khan
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« Antwort #2 am: 23. April 2009 um 14:45 »

Also da bin ich baff. Hatte ganz ehrlich erwartet, dass du von einem durchschnittlichen Wuxia-Spektakel berichten würdest, das sich allzu sehr auf seinen jugendfreien und poppigen Stil verlässt und die beiden Ikonen unter Wert verkauft.
Ich auch, denn ich bin Vince´s Meinung,  wenn's denn seine ist. Fand den Film eher mau! - Eine deutsche Synchro könnte ich mir niemals antun!
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #3 am: 23. April 2009 um 15:18 »

Also da bin ich baff. Hatte ganz ehrlich erwartet, dass du von einem durchschnittlichen Wuxia-Spektakel berichten würdest, das sich allzu sehr auf seinen jugendfreien und poppigen Stil verlässt und die beiden Ikonen unter Wert verkauft.
Ich auch, denn ich bin Vince´s Meinung,  wenn's denn seine ist. Fand den Film eher mau! - Eine deutsche Synchro könnte ich mir niemals antun!

Nee, is nicht meine Meinung, nur meine Vermutung. Kenn den Film noch nicht.
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freeman
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« Antwort #4 am: 23. April 2009 um 15:25 »

Zitat
Als oller Jackiefanboy?

Also aus meiner Sicht lohnt sich ein Kinobesuch gerade für dich mehr als nur ein bisschen ... es ist weder poppig noch verkauft es Li/Chan unter Wert. Jugendfrei isses aber ... also im Rahmen Zwinkern

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Kenix
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« Antwort #5 am: 23. April 2009 um 15:29 »

Also "grandios", "Kleinod" und "Bildergedicht" würde ich bei dem Film sicherlich auch nicht verwenden. Kommt anscheinend drauf an, wie hoch man die Früchte hängt.
Gelungene, poppige Unterhaltung ist es auf alle Fälle, tut Niemand weh, was ja nun von vornherein nicht automatisch zu erwarten war, und jetzt bei Dragonball oder Street Fighter: The Legend of Chun-Li auch eher nicht gegeben sein soll.

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freeman
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« Antwort #6 am: 23. April 2009 um 15:53 »

Keine Ahnung, wo man da was poppiges findet ... aber egal Lautes Lachen Zwinkern

Vielleicht ja auf den CDs der mitspielenden Ladys? *kicher*

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Kenix
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« Antwort #7 am: 23. April 2009 um 15:58 »

Der ganze Film ist doch bunt bis zum Zerbersten, und von A bis Z an das jugendliche Publikum gerichtet.
Verkauf den doch jetzt bitte nicht als düster und erschütternd, herrjeh.

Also ich muss sagen, so alle paar Wochen schreibst Du ziemlich einen auf
« Letzte Änderung: 23. April 2009 um 16:19 von Kenix » Gespeichert
freeman
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« Antwort #8 am: 23. April 2009 um 20:21 »

Jetzt mal ganz langsam: Poppig = bunt? Dann is ja jeder Anime poppig, oder Crank, oder Splatterstreifen, die sind auch gerne bunt, vor allem in den Rottönen.

Unter Poppig versteh ich anscheinend nen bisserl was anderes als du.

Und zur Kritik, ich würde sonstwas schreiben: NATÜRLICH will ich mit dieser Art der Kritik mein Wohlwollen für den Film zum Ausdruck bringen. Ich arbeitete auf eine 8/10 hin, da sind Begriffe wie: Film war ok, Optik in Ordnung einfach ... ja ... nicht poppig genug. Deshalb Kleinod und ein Bildergedicht wars so oder so ... da kannste mir auch nen Märchen vom Bären erzählen. ZUDEM, und das wollte ich mit der Einleitung zum Ausdruck bringen, hat mich der Film, der mich verdammt kalt erwischt hat, da ich NULL von ihm erwartet habe (da haste mit deinem Früchtespruch net ganz unrecht), gestern mehr als euphorisiert und hat MIR einfach Spaß gemacht. In allen Belangen ... Ich denke, das kann man oben herauslesen. Eine Bewertung meiner Bewertung dagegen halte ich für nicht wirklich poppig, kannst du aber gerne machen, dann aber nicht mit Allgemeinplätzen wie "Also ich muss sagen, so alle paar Wochen schreibst Du ziemlich einen auf..." ... da steh ich net so drauf, zumal ich mich nicht erinnern kann, vorher Gemoser gehört zu haben. Und nein, ich mache ihn nicht zu etwas düsterem oder erschütterndem ... das steht da nirgends. Und ich mach ihn auch net zu was Poppigen, weil er das IMO net is ...

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Poppman
« Letzte Änderung: 23. April 2009 um 20:30 von freeman » Gespeichert

Kenix
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« Antwort #9 am: 23. April 2009 um 20:52 »

Ich hatte bei Mutant Chronicles bereits gesagt, daß ich den Text darin überhaupt nicht nachvollziehen kann. Nicht mal im Ansatz. Das kommt selten vor, aber dann umso extremer, deswegen die "alle paar Wochen". Auch hier liest es sich für Mich oftmals wie eine Übertreibung, fast schon ein Werbetext. Damit spreche ich dir deine Meinung nicht ab, aber teile sie keineswegs, und muß dieses "Gemoser" auch nicht von Dir mit einem "Red du mal" Augenzwinkern und irgendwelchen haarsträubenden Anspielungen auf Tralala und als wenn ich eh keine Ahnung hätte hochgenommen bekommen. Ich zieh mir die Hosen auch nicht mit der Kneifzange an, und kann in Sachen Wuxia auch zumindest ein Klecks was mitreden.

Ich weiß ja nicht, was in deinem Sprachschatz "poppig" ist, aber allgemein ist es ein Synonym für : bunt, farbenfroh, farbenprächtig, knallig. Das ist der Film unzweideutig.

« Letzte Änderung: 23. April 2009 um 20:55 von Kenix » Gespeichert
freeman
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« Antwort #10 am: 24. April 2009 um 13:21 »

Zitat
und irgendwelchen haarsträubenden Anspielungen auf Tralala und als wenn ich eh keine Ahnung hätte hochgenommen bekommen

Aha, redest du jetzt von dir oder mir? Weil die Hose passt uns offensichtlich beiden ... Lautes Lachen

In diesem Sinne:
freeman
« Letzte Änderung: 24. April 2009 um 13:27 von freeman » Gespeichert

wolfman
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Server-Dude!!!


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« Antwort #11 am: 26. April 2009 um 09:17 »

Euch beide würde ich gerne mal bei einem (Asia-Action-)Filmabend erleben!  Lautes Lachen


Hab deine Filmkritik die Tage zum Anlass genommen, die US-Blu-ray (die es schon seit September 2008 gibt) mal wieder aus dem Regal zu holen. Ich kann dein Review gut nachvollziehen, sehe ihn aber nicht ganz so stark. Meine Meinung zu The Forbidden Kingdom von damals bleibt jedenfalls inklusive der 7 Narrenkappen Narrenkappen unverändert bestehen.
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