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Autor Thema: Golden Boy  (Gelesen 10276 mal)
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Sir Jay
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« am: 12. April 2009 um 14:37 »

Golden Boy


Originaltitel: Golden Boy: Sasurai no o-benkyô yarô
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Tatsuya Egawa
Deutsche Sprecher: Timmo Niesner, Berenice Weichert, Christin Marquitan, Diana Borgwardt, Erich Räuker, Michael Telloke

Technische Daten
Vertrieb: Dynamic Visions
Regionalcode: 2
Laufzeit: ca 150min (6 Episoden a 25min)
Bildformat: 1,33:1
Sprachen: Deutsch DD 2.0 Stereo, Japanisch DD 2.0 Stereo
Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Portugiesisch
Freigabe: FSK 16
Verpackung: Amaray

Serie

Das Studentenleben ist kein Zuckerschlecken!
Wie viele sind schon vorzeitig mit ihren Nerven statt dem eigentlichen Studium fertig geworden?
Aber es geht auch anders!
Man gucke sich nur Kintaro Oe an!
Was für ein Leben!

„Der 25-jährige Student macht an der juristischen Fakultät von Tokio sein Diplom mit Auszeichnung, und um anschließend in der Schule des Lebens zu lernen, durchstreift er ganz Japan auf seinem treuen Mountain-Bike und wechselt dabei von einem Job zum anderen.“

Ob Aushilfe in einem Nudelrestaurant, Praktikant bei einer Computerfirma, oder angehender Schwimmlehrer...er findet immer einen Job! Ein wahrer Lebenskünstler dieser Kintaro.Leider nur verlaufen diese Jobs alles andere als reibungslos; Schuld daran ist sein verklemmter, zweifelhafter Umgang mit den Frauen. Und davon begegnen ihm bei jedem Job so einige Prachtexemplare.So prächtig, dass es fast schon wieder albern ist.

Bereits in der ersten Folge (oder besser gesagt „Lektion“) trifft Kintaro auf die Chefin einer Softwarefirma, die ein derart nuttiges Outfit trägt, dass es einem glatt die Sprache verschlägt.
Und wenn dann noch ihre durch das wenige Stück Stoff deutlich sichtbaren Nippeln bereits beim Aussteigen aus ihrem Sportwagen mehrfach im Kreise kullern, als seien ihre Brüste empfindliche Dreh-Kreisel, dann haben Feministinnen allen guten Grund empört weg zuschalten...



Naja den Mann freuts...und Kintaro natürlich auch!
Dieser notgeile Hengst ist fast genauso schlimm wie Ryo Saeba, mit dem Unterschied, dass er nicht so ungeniert grabscht.Dafür aber entwickelt er in jeder Folge einen fürchterlichen Fetisch für all die Toiletten, die er säubern darf, schließlich wird die von ihm angeleckte Klobrille von seiner jeweiligen Herzensdame benutzt...



Schnell wird dem Zuschauer klar, dass die Serie mit ihren 6 Folgen ein gewisses Konzept verfolgt, welches in der letzten Lektion dann schließlich auch aufgehen soll. In jeder Folge trifft Kintaro an seinem aktuellen Arbeitsplatz eine ganz besondere Dame, jede von ihnen immer ein etwas anderer Typ, versucht stets diesen Frauen zu gefallen, erntet jedoch nur Skepsis oder gar Hass. Doch am Ende weiß Kintaro die Dinge immer zurecht zu biegen, ganz zur Freude der ihn maßlos unterschätzenden Damen.




Bis dahin muss er aber jede Menge Erniedrigungen, Enttäuschungen und Qualen über sich ergehen lassen, denn sein Toilettenfetisch bleibt nie unbeobachtet, sein Drang behilflich zu sein endet in ungewollten Fummeleien und gut gemeinte Gesten werden zunächst nie anerkannt.

Dabei bleibt er trotzdem stets voller Entschlossenheit, Eifer, Motivation und Überzeugung.
Immer wieder bettelt er um eine zweite Chance, und verspricht mit obligatorischen Erklärungsgesten und brutal ernstem Gesicht ein zukünftig besseres Engagement. Am allerbesten ist das das in Lektion 1 zu sehen, als er mit finsterem Gesicht und Meereshorizont im Hintergrund verspricht, dass „ sich schon morgen eine gewaltige Sonne am Horizont zeigen werde“.



Diese Szenen machen Golden Boy zu einem echten Brüller.
Die Zeichner haben sich bei der detaillierten Darstellung der Mimiken selbst übertroffen, und liefern solch emotional ins Extremste Überzeichnete Gesichter, dass man sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen kann.
Dazu kommen noch die anime typischen hektischen Animationen, die durch ihren Sprung von 0 auf 100 die Szenen noch komischer, da überraschender wirken lassen.

Es ist ein wahrer Genuß, ich könnte ewig Kintaro bei seinen Erklärungsversuchen und Darstellungen, immer mit dem passenden Hintergrund versehen, zu sehen; es wird nie langweilig!
Verfeinert wird das dann mit einem gehörigen Schuss von Erotik.
Die kullernden Nippeln zu Beginn der ersten Lektion geben schonmal den Ton an, und es folgen immer wieder mal Beulen in Kintaros Hose (Lektion 2) , ein sich kurz zwischen weiblichen Beinen vertiefender Mund (Folge Lektion 4) und freizügiges Rumspielen am eigenen Körper (Lektion 5).



Das war es dann aber auch schon, denn dem „Etchi“ Genre bedingt deutet Golden Boy Sex nur an, anstatt ihn auch wirklich darzustellen, und das ist auch gut so, denn als Wichsvorlage ist die Serie nicht gedacht, dafür ist die eigentliche Geschichte doch viel zu komisch.

Obwohl jede Folge im Groben denselben Ablauf hat, wurde doch darauf geachtet möglichst unterschiedliche Facetten von Kintaro zu zeigen. In Lektion 2 wird er von seiner Herzensdame lediglich ausgenutzt, was Kintaro jedoch auch schon frühzeitig durchschaut hat, in Lektion 3 versucht er sein Mädchen vor einem falschen Liebesleben zu bewahren (und beweist sich am Ende auch als Kampfkünstler) und in Letktion 6 werden schließlich alle bisherigen Geschehenisse wieder zusammengeführt, ohne dabei zu verpassen eine weitere eigene Geschichte zu erzählen.
Hier geht das Konzept der Serie schließlich auf; um das Zeichenstudio von einem Desaster zu bewahren, trommelt er alle Damen der bisherigen 5 Lektionen wieder zusammen, damit sie ihm, und dem Stuio helfen die Arbeit erfolgreich zu beenden.


So verbindet diese eine Folge die bisherigen komplett voneinander isolierten Episoden zu einer interessanten Geschichte, die aufgrund ihrer Kurzweiligkeit immer wieder zum erneuten Ansehen geradezu auffordert.
Ebenfalls interessant ist der für solch eine Comedy Serie doch recht detaillierter Einblick, der in das Arbeitsleben und Betätigungsfeld der jeweiligen Arbeitsstellen gewährt wird.
Bildungsfernsehen würde ich das dann zwar doch nicht nennen, aber hier lernt man dann doch mehr, als in anderen solchen Comedy-Serien, und das ist doch auch schon was.
Man hätte sich da wirklich noch mehr Folgen wünschen können, aber die Serie ist mit ihren 6 Episoden gut so wie sie ist, und bewahrt sie auch davor in der Belanglosigkeit zu versinken!

Anime-Muffel werden hier zwar wieder über den Humor und den Animationen stolpern, die in diesem „Genre“ nun einmal vorherrschen, aber dahinter versteckt sich doch eine nette Geschichte, die durch eine Hauptfigur vorangetrieben wird, die die Identifikation und den Einstieg überaus einfach gestaltet.

Und somit bleibt an dieser Stelle nur noch eines zu sagen:

„Vergesst Kintaro nicht, denn eines schönen Tages wird Kintaro, ein junger Mann, wie du und ich, nicht nur Japan, sondern die ganze Welt retten“...
 9 Narrenkappen

Bild:
Gibt eigentlich nicht viel zu erzählen. Geht vollkommen in Ordnung.
Die Bilder bestechen durch kräftige Farben und kommen ohne Verzerrungen oder sonstigen Schlampereien aus...
 8 Narrenkappen

Ton:
Mir würde auf Anhieb keine einzige in Deutschland auf DVD veröffentlichte Serie einfallen, die einen 5.1 Ton zu bieten hat.
Damit muss man sich auch bei Golden Boy zufrieden geben, ansonsten klarer Sound.
 7 Narrenkappen

Extras:
Es gibt Trailer zu anderen Serien-Kollegen, und exklusiv in der Limitierten Complete Edition auch 5 Postkarten.
 6 Narrenkappen

Den happigen Preis von 150 Euro für die Complete Edition sollte Dynamic Visions aber vielleicht nochmal überdenken. Eigentliche eine Unverschähmtheit

* nehcregit hat die gelbe Farbe des Titels entfernt.
« Letzte Änderung: 12. Juni 2009 um 20:29 von dÆmonicus » Gespeichert
Sir Khan
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« Antwort #1 am: 12. April 2009 um 20:24 »

Tolles Review, danke für Deine Mühe. Leider konnte ich mich weder für die Mangas, noch für die Serie begeistern. Einfach nicht meine Form von Anime.  Neutral
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Sir Jay
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« Antwort #2 am: 12. April 2009 um 20:35 »

ich möchte mich btw mal für dieses bilderchaos hier entschuldigen, aber heute nachmittag unterlag ich heftigen technischen Problemen, das war voll ätzend...vllt bieg ichs noch gerade
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dÆmonicus
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Dragon


« Antwort #3 am: 13. April 2009 um 09:19 »

Da wird man ja rot beim anschauen.  Zwinkern Ne, schön dass auch mal über die erotische Seite der Animes ne Review zu lesen. Nice work!

Nur nochmal als Hinweis nicht soviel "Enter" drücken. Einzelne Sätze stehen da oft dann schon in nem eigenen Absatz, dass macht es optisch und zum lesen etwas unrund.
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« Antwort #4 am: 13. April 2009 um 09:58 »

Schönes Review Jay. Klingt ja sehr unterhaltsam - aber pro Minute einen Euro hinzublättern ist mir definitiv zu happig! Mit den Augen rollen

Nur nochmal als Hinweis nicht soviel "Enter" drücken. Einzelne Sätze stehen da oft dann schon in nem eigenen Absatz, dass macht es optisch und zum lesen etwas unrund.
Dito! Und photobucket.com mag - im Gegensatz zu uns - scheinbar keine Bilder kaum bekleideter Animefiguren! Zwinkern
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Sir Jay
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« Antwort #5 am: 13. April 2009 um 10:21 »

Achja, das Problem mit den Absätzen, also wären euch in Zukunft Reviews in Blocksätzen lieber?
Na ich denke ich werde jetzt öfter zum Review schreiben kommen, in einer Woche bin ich mitm Zivi fertig, juchuuu.
Das Review hier btw hab ich schon im Dezember geschrieben, wollte es nur mal hier posten, dafür dass ichs nicht geschafft hab den neuen City Hunter zu reviewen, aber der kommt noch ganz sicher und versprochen Zwinkern
« Letzte Änderung: 13. April 2009 um 10:24 von Sir Jay » Gespeichert
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« Antwort #6 am: 13. April 2009 um 10:59 »

Nice Review Jay bis auf die absätze Zwinkern . Guck am besten mal andere Reviews an und orientiere dich am besten an der Struktur.

in einer Woche bin ich mitm Zivi fertig, juchuuu.

Die Kids werden dich vermissen Mr. Green
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« Antwort #7 am: 14. April 2009 um 12:04 »

Ton:
Mir würde auf Anhieb keine einzige in Deutschland auf DVD veröffentlichte Serie einfallen, die einen 5.1 Ton zu bieten hat.
Damit muss man sich auch bei Golden Boy zufrieden geben, ansonsten klarer Sound.
 7 Narrenkappen

Oh doch, da gibts einige!

150 Hühner? Wow, das ist mal ein stattlicher Preis. Danke fürs Review, mich stören die Absätze aber ebenso wie alle anderen Leser und den einen oder anderen Ausdruck hätte ich sicher auch nicht benutzt.  Zwinkern
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Sir Jay
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« Antwort #8 am: 14. April 2009 um 17:07 »

was denn? "Wichsvorlage"?  Lautes Lachen
aber mom ich versuche mal die absätze abzuändern
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Jorin
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« Antwort #9 am: 14. April 2009 um 19:06 »

Titten!  Lautes Lachen
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Iám Groot


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« Antwort #10 am: 14. April 2009 um 19:32 »

Titten!  Lautes Lachen

Wundert mich auch das der Jay da nicht "Moppen" geschrieben hat, das ist doch bei LL die Standartbezeichnung dafür Lautes Lachen
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Sir Jay
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« Antwort #11 am: 14. April 2009 um 21:33 »

ja stimmt, da wollte ich doch etwas fachlicher sein  Lautes Lachen

ne also, wenn es da Richtlinien gibt, die hier vom Mod erwünscht sind, dann versuche ich da ein gepflegteres Vokabular aufzugreifen, aber ich meine bei der serie hat es sich dann ja doch schon angeboten Mr. Green
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dÆmonicus
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Dragon


« Antwort #12 am: 14. April 2009 um 21:36 »

Wegen mir dürfen die Titten bleiben.  Cool
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Forums-Zeitreise...? Ich war dabei!


« Antwort #13 am: 15. April 2009 um 00:58 »

Wegen mir dürfen die Titten bleiben.  Cool


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"Wie mich das schafft, mir über Dinge Gedanken machen zu müssen, von denen ich gerade mal kapiere, dass ich sie nicht verstehe."
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