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Autor Thema: Babylon A.D.  (Gelesen 17356 mal)
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freeman
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« am: 17. September 2008 um 12:18 »

Babylon A.D.



Vin Diesel in vertrauten Actiongefilden? Eigentlich eine sichere Bank, oder? Mehr zu Diesels "Comeback" lest ihr hier!

Originaltitel: Babylon A.D.
Herstellungsland: Frankreich / USA
Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Mathieu Kassovitz
Darsteller: Vin Diesel, Michelle Yeoh, Mélanie Thierry, Gérard Depardieu, Charlotte Rampling, Lambert Wilson, Mark Strong, Jérôme Le Banner, Chris Astoyan, Radek Bruna u.a.

Irgendwann in der Zukunft. Toorop, ein Berg von einem Mann, lebt einsam sein Leben in einem von diversen Kriegen gezeichneten osteuropäischen Landstrich und kommt mit seiner Fuck the World Attitüde hervorragend klar. Da steht auf einmal ein Einsatzkommando vor ihm und „bittet“ ihn, sich mit einem Gauner namens Gorsky zu treffen. Diese osteuropäische Pate für Arme Variante hat für Toorop ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Eine halbe Million winkt, wenn er es schafft, ein junges Mädchen - namens Aurora - binnen sechs Tagen nach New York zu bringen. Einen echten Haken gäbe es nicht und wenn, habe er Toorop bei dem „Gehalt“ nicht zu interessieren. Toorop willigt ein, winkt doch obendrein die Möglichkeit, mit einem neuen Pass und einer neuen Identität in den USA, aus denen er einst verjagt wurde, wieder sesshaft zu werden. Doch recht schnell muss er bemerken, dass seine Schutzbefohlene alles andere als ein normales Mädchen ist, ahnt sie doch im Voraus, wenn Gefahr droht und erweist sie sich als deutlich empathischer, als es gesund sein kann ...

Babylon A.D. oder Children of Men in prollig ist ein Streifen, der es einem nicht leicht macht, ihn zu mögen, der es einem aber genauso unmöglich macht, ihn zu hassen. Dabei ist es nicht ein einzelner Punkt, der einem negativ aufstößt und eventuell durch einen anderen Hervorragenden abgefedert werden könnte. Nein. Vielmehr ist der Streifen in der Summe all seiner Teile ein höchst durchwachsener Mix aus guten und weniger guten Elementen.


Nehmen wir Hauptdarsteller Vin Diesel. Einst mit Pitch Black unverhofft in den Stardom aufgestiegen, schob er mit The Fast and the Furious, Riddick und Tripple xXx Streifen nach, die seinen Status als neuer Actionheld zementierten. Doch dann folgte eine ganze Latte an seltsamen Karriereentscheidungen, die in Verbindung mit untragbaren Gehaltsvorstellungen die Actionhoffnung Vin Diesel allmählich zur Witzfigur geraten ließen. Dementsprechend geriet das verbliebene Fandom in helle Aufregung, als es hieß, es sei demnächst eine actionorientiertere Produktion zu erwarten. Durch diese stapft Vin Diesel nun recht stoisch und immer im Pitch Black Rasselbassmodus, ohne auch nur ansatzweise von dem Riddickrollentypus abzuweichen. Das ist über weite Strecken einfach nur rotzencool, in genau den Szenen, wo es mal darauf ankäme, die Darstellung zu variieren - was Diesel nicht tut – wird die zur Schau getragene Übercoolness dann allerdings hochnotpeinlich und führt obendrein zu einer ganzen Packung an unfreiwilligem Humor.

Dabei ist vor allem die erste Stunde Diesels Sternstunde, denn hier reicht die blanke Coolness locker aus, da der Streifen hier wahrlich nicht viel zu erzählen hat und im Grunde nicht mehr als ein Fluchtstreifen mit vereinzelten, recht unspektakulären Actioneinlagen darstellt. In dieser Phase pfeift das Drehbuch auf eine logische Storyentwicklung, gibt einen Pfifferling auf seine Figuren und lanciert einige echte Schwachmatendialoge, bleibt aber immer temporeich und lässt in Verbindung mit genialen Bildern keinerlei Form von Langeweile aufkommen. Doch dann wird das Enddrittel eingeleitet und auf einmal zerfasert der Streifen in ein seltsames Etwas voll von pseudophilosophischem Seinsgeschwafel (witzigerweise vom Matrix Merowinger Lambert Wilson vorgetragen), türmt sich Plothole auf Plothole und werden auf einmal Charakterzüge an den Figuren interessant, die vorher niemanden gejuckt haben ... auch und vor allem das Drehbuch nicht.

In dieser Phase geht hier gar nichts mehr zusammen. Der Showdown wird 20 Minuten vor Schluss gezündet und dann noch ein Ende angehangen, das erstens, kein Ende nehmen will und zweitens, nicht wirklich logisch ist, vor allem, wenn auf einmal alle Parteien, die Diesel und Co. bisher jagten, nicht mehr existent zu sein scheinen. Spätestens im letzten Abschnitt spürt man förmlich in jeder Einstellung, dass Regisseur Mathieu Kassovitz sein Film von den Produzenten weggenommen und vermutlich vor allem in den ersten zwei Dritteln deutlich stärker auf den Actionaspekt getrimmt wurde, was dem Endprodukt nun gar nicht bekommt.


Und damit sind wir bei dem dritten Punkt: Regisseur Mathieu Kassovitz lieferte mit seinem Die purpurnen Flüsse einst die Initialzündung für das neue, deutlich publikumsorientiertere Blockbusterkino aus Frankreich, das auch außerhalb der arthouseverrückten Grande Nation hervorragend funktioniert und vor allem im Action- und Horrorbereich unglaublich frisch und geradezu innovativ daherkommt. Die wichtigsten Eckpunkte dieses neuen französischen Kinos bedient Kassovitz auf den Punkt. So gibt es zwar inhaltlich letztendlich nur ein wüstes Zutatenpotpourri aus Children of Men, Klapperschlange und ähnlichen Dark Future Streifen, doch die Verpackung ist hier, worauf es ankommt. So lanciert der Franzose unglaublich geniale, teils stark getrickste Bilder einer postapokalyptischen Gesellschaft, die permanent auf ihr Ende zusteuert (der Einstieg in Osteuropa), geht über in die unverbrauchten Settings des ewigen Eises, um schlussendlich in den vor optischen Reizen überlaufenden Bildern eines Großstadtmolochs zu enden. Die Kamerafahrten, die Einstellungen, die subtil eingebundenen CGI Effekte – kurzum die Schauwerte – stimmen absolut und machen Babylon A.D. zu einer dieser unglaublichen Stylebomben, wie sie derzeit anscheinend nur die Franzosen hinbekommen / hinbekommen wollen.

Doch Kassovitz hat noch mehr Probleme als nur die ihm entrissene Story: Kurz umrissen sei das Problem mit Bourne Wackeloptik. Gegen diese habe ich nichts, solange sie wie bei Bourne eben zum Grundkonzept des Filmes passt und aus dramaturgischer Sicht Sinn macht. Das Problem bei Babylon A.D. ist, dass die ruppige Bourne Wackeloptik vor allem in den Actionszenen des ersten Drittels sehr gut passt und das Dreckige und Raue der hier vorherrschenden Verhältnisse unterstreicht. Doch mit zunehmender Laufzeit reißt Babylon A.D. etwas auf und wird mehr in Richtung Hochglanzactionbombe getrimmt. Und damit konfligiert der Wackelkameraansatz dann extrem, zumal man hier irgendwann wirklich überhaupt nicht mehr erkennt, was auf der Leinwand passiert. Dies wird einem umso schmerzlicher bewusst, wenn Kassovitz auf einmal in dem vollkommen hektischen und unübersichtlichen Showdown eine Augenweide sondergleichen zündet und eine Explosion in Bullet Time präsentiert, die der puren Zerstörungskraft der Bombe fast schon poetische Züge verleiht. Hier verschenkt Kassovitz sehr viel, zumal ihm eben auch derartige Höhepunkte vorher seltsamerweise ziemlich abgehen und handfeste Action erstaunlicherweise extreme Mangelware in Babylon A.D. ist ...

Vollkommen irre ist dann die Besetzung des Streifens geraten. Vin Diesel bekommt Michelle Yeoh an die Seite gestellt. Die Asiatin bildet das emotionale Rückgrat des Streifens und funktioniert darstellerisch auf den Punkt, auch wenn man über ihre Figur leider verdammt wenig erfährt. In der miesen Actioninszenierung von Mathieu Kassovitz gehen im Übrigen leider ihre tollen Kampfsporteinlagen vollkommen unter. Vollkommen unter geht auch Mélanie Thierry als Aurora und damit Schutzbefohlene Diesels. Zum einen war sie optisch wirklich absolut nicht mein Fall und zum anderen krakeelte sie sich mit dem gleichen miesen Overacting durch den Streifen, der schon Milla Jovovichs frühe Leinwandauftritte zu echten Geduldsproben machte. Die Folge: Man wünscht sich förmlich, Toorop würde die Gute einfach irgendwo in ein Loch schmeißen, zumal einem das von den Franzosen zuletzt immer wieder lancierte „sphärische Jungfrau als Rettung für alle Probleme“ Motiv eh langsam aber sicher auf den Zeiger geht. Total neben der Spur läuft auch Charlotte Rampling als Hohepriesterin! Keine Ahnung, was Kassovitz in dieser Figur transportieren wollte, es funktioniert zu keinem Augenblick. Ist sie religiöse Eiferin? Geldgeile Schlampe? Eiskaltes Biest? Eine böse Omi? Jau, irgendwas von allem ... obendrein schlecht geschminkt. Da kommt Gerard Depardieu mit seiner vollkommen abseitigen und kaputten Performance als Russenmafioso deutlich besser weg und macht in seinen beiden Auftritten ordentlich Spaß. Beim Rest des Castes setzt sich dieses Spiel aus Licht und Schatten durchgehend fort.


Und selbst im musikalischen Bereich regiert dieser seltsame Mix aus hervorragenden und unterirdischen Momenten. Atli Örvarsson, ein Hans Zimmer (der den Score auch produzierte) Zögling, findet vor allem in der ersten halben Stunde keine klare Linie. Französischstämmiger, fetter Hip Hop trifft auf nicht vorhandene Scorethemen und seltsame Rocknummern. Im Mittelteil fängt sich Atli Örvarsson kurz, um dann mit der Ankunft in New York ganz groß aufzutrumpfen. Danach lässt er einfach ein Hans Zimmer Thema auf uns einprasseln und verschwindet wieder im Elektronikgeblubber.

Man sieht, Babylon A.D. ist auf allen Ebenen ein seltsam unausgegorener Mix aus Elementen, die einerseits sehr gut funktionieren und andererseits dann wiederum so gar nicht ineinander greifen wollen. Sei es auf der Ebene des Drehbuches, der Darsteller, der Optik, der Musik ... Babylon A.D. ist alles mögliche, nur kein rundes Filmerlebnis. Dabei gibt es einfach geniale Ideen (Limousinentransfer per Hubschrauber, auf cool gepimpte Militärfahrzeuge), macht vor allem die temporeiche erste Stunde ganz ordentlich Spaß, stimmen die Bilder der apokalyptischen Zustände auf den Punkt und gibt es mit der Szene um das „Boot“ im ewigen Eis auch einen richtig beklemmenden Moment. Doch im letzten Drittel fällt der Film in sich zusammen und bekommt auf die harte Tour beigebracht, dass man mit einem so miesen Story- und Figurenunterbau nur verlieren kann. Schade drum ...
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freeman
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #1 am: 17. September 2008 um 12:57 »

Deckt sich mit dem allgemeinen Tenor. Meinst du eine längere Laufzeit (waren ja mal imho rund 3 Stunden im Gespräch) und / oder ein anderer Schnitt würden den Filme besser machen?
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freeman
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« Antwort #2 am: 17. September 2008 um 13:07 »

Alles was die Geschichte irgendwie sinnvoller vertieft, käme dem Streifen hundertpro zugute ... wenn dabei gleich die Action verändert wird, wäre das das Zuckerlie oben druff ...

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freeman
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #3 am: 17. September 2008 um 13:31 »

Na dann hoffen wir mal das da noch was in der Richtung kommt...  Sehr glücklich

Muchas Gracias! und natürlich Muy Bien!

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wolfman
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« Antwort #4 am: 20. September 2008 um 08:29 »

Lief da jetzt eigentlich die Originalfassung im Kino oder die von Fox zurechtgemachte Fassung? Film scheint ja wirklich nicht so prickelnd zu sein. Allerdings wollte ich mir den wegen Michelle eigentlich schon ansehen. Hoffentlich erscheint dann wenigstens auf Blu-ray die Originalfassung.
Vielen Dank auch fürs Review freeman!
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Ronin
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fire walk with me


« Antwort #5 am: 21. September 2008 um 12:43 »

Ich geb dem Film 6 Narrenkappen
Die teils konfuse Storyentwicklung macht´s mir hier unmöglich, eine höhere Wertung zu zücken.

@Wolfman. Wegen der Michelle brauchste dir den Film echt nicht geben.
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wolfman
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« Antwort #6 am: 21. September 2008 um 12:44 »

Weinen
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freeman
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« Antwort #7 am: 22. September 2008 um 13:54 »

Es läuft auf jeden Fall die französische Fassung ... also net die Foxschnittlette ...

Und wegen Michelle muss man den echt net guggen ...

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dragonheart
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« Antwort #8 am: 24. September 2008 um 18:09 »

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Mehr wird es wohl nicht. Maximal. Ich dachte: Vin Diesel. Wird bestimmt ein guter Film...Dachte ich.  Verwundert
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Jorin
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« Antwort #9 am: 12. November 2009 um 17:33 »

(Gesehen als Blu-ray im O-Ton)

Vin Diesel mal wieder in einem Sci-fi-Kracher. Dachte ich. Ich sehe den Vin ja schon gerne, und auch diesmal gibt er sich redlich Mühe, eine anständige schauspielerische Leistung zu zeigen. Dass er dabei in altbekannte Mimiken und Gesten abdriftet, kann auch Schuld des Drehbuchs sein.

Die Geschichte selbst beginnt spannend, endet aber aprubt und völlig unglaubwürdig. Klar, ein Sci-fi-Film ist meist sehr unglaubwürdig, aber hier wirkt die Auflösung der Geschichte mit den zahlreichen offenen Fragen einfach nur schnell dahingeschludert und ist alles andere als befriedigend. Schade. Wegen des ungewöhnlichen Settings, der Actionszenen, die zu gefallen wissen, und Diesels Synchronstimme gibt es dennoch gute:

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Alucard
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« Antwort #10 am: 15. März 2010 um 19:32 »

(Gesehen als Blu-ray im O-Ton)

[...]

Wegen des ungewöhnlichen Settings, der Actionszenen, die zu gefallen wissen, und Diesels Synchronstimme (...)


Hm....  Verwundert Zwinkern
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Iám Groot


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« Antwort #11 am: 16. März 2010 um 11:41 »

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« Antwort #12 am: 17. März 2010 um 05:59 »

Was hab ich'n da geschrieben?  Geschockt
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wolfman
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« Antwort #13 am: 17. März 2010 um 07:16 »

Gesehen hast du ihn dann aber wohl in der Synchronfassung, oder? Zwinkern
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Jorin
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« Antwort #14 am: 17. März 2010 um 09:12 »

I think so...  Peinlich!
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Iám Groot


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« Antwort #15 am: 17. März 2010 um 15:24 »

Ja was denn nu? Deutsch oder Englisch? Lautes Lachen
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« Antwort #16 am: 17. März 2010 um 16:28 »

Vielleicht halbe-halbe? Weiß nicht mehr... Wurscht!  Peinlich!
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