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Autor Thema: Ong-Bak (Special Edition)  (Gelesen 2243 mal)
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Jorin
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Beiträge: 17.451



« am: 18. Mai 2008 um 09:39 »

Ong-Bak (Special Edition)

Vertrieb: MCOne
Laufzeit: ca. 100 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,85:1 anamorph
Sprache(n): Thailändisch, Deutsch (Dolby Digital 5.1); Deutsch (DTS)
Untertitel: Deutsch
Freigabe ab: 16 Jahren

Regie: Prachya Pinkaew
Darsteller: Tony jaa, Pumwaree Yodkamol

Film:

`Muay Thai oder Thai Boxing ist ein alte Thailändische Kampfkunst, die heutzutage selbstverständlich nicht mehr den selben Stellenwert einnimmt wie damals, als sozusagend der Grundstein für das heutige Thailand gelegt wurde. Dennoch ist Muay Thai auch heute noch für das Selbstbewusstsein der Thais von Bedeutung, denn viele Historiker sind der Meinug, dass Thailand ohne Muay Thai in seiner heutigen Form nicht bestünde. Die Ursprünge der Thais liegen wohl im Südwesten Chinas. Im 9. Jhd. n. Chr. Fand eine Wanderungsbewegung in das heutige Nordwest-Thailand statt. Im Laufe der Zeit gründeten die Thais einige Königreiche, die ohne das Zusammenziehen von Muay-Thai-Meistern wohl nicht lange überdauern hätten können. Verwunderlich also, dass das Thai-Boxing (in seiner auch brutalen/wahren Form) bis heute in Filmen eher stiefmütterlich behandelt wurde. Das versucht nun ein junger Regisseur mit seinem Debutfilm 'Ong-Bak' zu ändern ...

"Eine echte Sensation", "nie dagewesene Kampfszenen". So beschreiben viele Fachmagazine Ong-Bak. Aber soll ich euch was sagen? Die Thais kochen auch nur mit Wasser! Wenn man "nie dagewesene Kampfszenen" dahingehend interpretiert, dass Thai Boxen bisher in Filmen nicht viel Beachtung fand, dann geht der Kommentar in Ordnung, sollte dieses Zitat jedoch darauf abzielen, dass Ong-Bak die spektakulärsten Kampfszenen der Filmgeschichte aufweisen kann, dann halte ich den Ausspruch für falsch. Muay Thai ist neu, frisch, aber vielleicht wenig geeignet für einen Film, denn mir ist der Stil zu abgehakt, zu undynamisch. Die Kämpfe sind nicht fließend. Meistens vollführt Tony Jaa einen Kick, steht still, tritt, steht still. Schnitt. Tony Jaa kommt angeflogen und trifft den Gegenüber mit dem Knie. Das das auf Dauer zu langweilig würde, erkannte auch Regisseur Prachya Pinkaew. Er präsentiert alle spektakuläreren Kicks in Zeitlupe und wiederholte diese mindestens 3 mal aus verschiedenen Perspektiven. Das entzieht den Kämpfen aber zusätzlich den Fluss! Und hätte ein Jackie Chan bei spektakulären Kicks dieses Wiederholungsverfahren eingesetzt, dann hätten seine Klassiker Überlänge! In 'Young Master' zum Beispiel kassiert Jackie im Endkampf gut 20 Minuten Prügel. Langweilig wird das nicht. Jackie schafft es mühelos uns hier bei der Stange zu halten. Sei es erstens durch die Abwechslung in der Choreographie, oder/und dadurch, dass wir uns verbunden mit dem Hauptdarsteller fühlen. Tony Jaa der neue Stern am Martial Arts-Himmel, der Mann der Jackie Chan beerbt? Mit nichten! Der Hauptdarsteller bleibt während des gesamten Films unwahrscheinlich blass. Er versprüht keinerlei Esprit und Charme und spielt den Trottel vom Lande nicht gerade so, dass der Zuschauer gezwungen ist ihm die Daumen zu drücken. Außerdem wird Tony Jaa immer nur mit Jackie Chan, oder Bruce Lee verglichen. Wieso denn? Die Verfolgungsjagd zu Fuß ist nichts weiter als ein Akrobatik-Werbe-Filmchen, bei dem alles in Zeitlupe und 3-4 mal wiederholt wird. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein Yuen Biao das auch schaffen würde und dabei nicht so blass und uninteressiert aussieht! Ich bestreite dabei nicht, dass Ong-Bak einige interessante, spektakuläre Aktionen bieten kann. Jedoch sind das immer 'Einzelaktionen' die beeindruckend erscheinen, aber unbefriedigend in die Kampfszene integriert werden! Klar, es sieht klasse aus, wie Tony Jaa über die Schultern seiner Gegner rennt, oder mit Leichtigkeit größere Entfernungen nahezu 'überfliegt' und noch zum Tritt kommt. Aber wenn wegen solcher Szenen vom neuen Martial-Arts-Gott gesprochen wird, dann muss ich widersprechen. Hat denn niemand im Finalkampf von 'Warriors Two' Casanova Wong diesen Kick mit halber Drehung über den Tisch machen sehen? Da gabs auch keine Seile und schon gar keine Computereffekte! Haben das alle vergessen? Dieser Hype und diese Aufregung um Ong-Bak ist total ungerechtfertigt, besonders wenn man bedenkt, dass die gewöhnungsbedürftigen Kampfszenen von der hauchdünnen Story kaum zusammengehalten werden können! "Nie dagewesene Stunts". Der nächst Punkt. Die Verfolgungsjagd mit diesen komische Gefährten ist teilweise echt nett anzusehen. Wobei auch an einigen Stellen das Geschehen unfreiwillig komisch erscheint. Außerdem ist nicht alles gut geschnitten. Als die Fahrzeuge um die Haarnadelkurve fahren und einige die Kontrolle verlieren und dieser unbeteiligte Typ, der diesen Verkaufsstand vor sich herschiebt, flüchten muss und seinen Wagen auf der Straße stehen lässt, zeigt Pinkaew zuerst umkippende und schlitternde Wagen. Erst der dritte umgekippte Wagen trifft diesen mobilen Verkaufsstand (der Verkäufer ist schon vor der eigentlichen Schlitterpartie getürmt). Meiner Meinung nach müsste der erste Wagen diesen Verkaufsstand mitreißen und im besten Fall sieht man den Verkäufer noch aus dem Bild hüpfen. Das wäre aufregend. So wie es in Ong-Bak präsentiert wird, ist es langweilig. Wen interessiert denn dieser blöde Wagen? Mir doch egal, wenn der kaputt geht! Aber ansonsten ist die Szene ganz gut. Aber keineswegs Referenz! Wie ein Wagen von der Brücke in ein höheres Haus und dann auf die 10 Meter tiefer gelegene Straße kracht, könnte fast Zuschauer zum Staunen bringen. An dieser Stelle möchte ich jedoch an 'Police Story' erinnern. Ja, wieder Jackie Chan in Höchstform als Beispiel. Die Fahrt durch die Wellblechsiedlung, oder die Busfahrt, hat mich doch um einiges mehr beeindruckt. Fairerweise muss man sagen, dass es fast unmöglich ist gegen solche Klassiker anzukommen. Außerdem haben die interessierten Zuschauer schon einige Stunts bewundern können. Es erwartete wohl auch niemand Innovationen und eine Hochsetzung der Messlatte für Stunts von Prachya Pinkaews Erstlingswerk. Die Action ist ok, nicht mehr und nicht weniger. Es hat aber den Anschein, als ob Ong-Bak das erwähnte locker übertrifft. Derart wird der Film gelobt.
Weiterhin fehlt mir das 'Echte' in diesem Film. Ja, es wird immer damit geworben, dass keine Computereffekte und sontige Tricks bemüht wurden um Tony Jaa in Szene zu setzen, aber realistisch und 'echt' sind dieKämpfe und Stunts dann doch keineswegs. Die Zeitlupe zerstört hierbei vieles! Ong-Bak wird zu einem Videospiel durch die unaufhörlichen Wiederholungen. Weiterhin fällt mir negativ auf, dass das Augenmerk darauf gelegt wurde, die Stunts so spektakulär wie möglich zu gestalten. Ja, das äußert sich hier absolut negativ. Denn dadurch muss doch getrickst werden und zwar mit Schnitten. Als Tony Jaas Charakter im 'Fight Club' gegen 'Mad Dog' kämpft und ihn tritt während beide aus großer Höhe durch eine Glasscheibe fliegen (natürlich in Superslomo), wird geschnitten. In der nächsten Einstellung sieht man nur Tony Jaa aufkommen. Wieso nicht weniger spektakulär, dafür aber ohne diese Tricks? Das würde sich 'echter' anfühlen. Denn der intelligente Zuschauer erkennt doch, dass ein Stunt, bei dem der Schauspieler/Stunt-man noch sicher landen muss, gefährlicher ist, als wenn die Landung mit Matten abgefedert wird. Sorry, da seh ich lieber einen Stunt, bei dem Seile zum Einsatz kommen, die gekonnt benutzt werden, ohne dass es zu sehr auffällt und der Darsteller dann den Stunt zu Ende bringt. Das würden die Werbefachmänner hinter der Kampagne für Ong-Bak jedoch als 'Trick' ansehen. Wo ist aber die Grenze zu ziehen? Funktioniert Filmemachen überhaupt ohne Tricks?

Wie schon erwähnt gefiehl mir die Inszenierung nicht wirklich. Innovativ war hier gar nichts, bis auf die extensive Zeitlupenwiederholung, die aber, wie bereits beschrieben, die Kämpfe abwertet, nicht gekonnt in Szene setzt. Die Kameraarbeit ist solide, der Look geht definitiv in Ordnung. Alles ist in braun und Sepiatöne getaucht. Das täuscht teilweise darüber hinweg, dass sehr wenig Geld zur Verfügung stand. Es wurde unverkennbar hauptsächlich auf die Kämpfe gesetzt, die ja auch ganz ok geworden sind. Die Sequenzen im Fight Club sind aber trotzalledem enttäuschend ausgefallen. Zwar sind die Kämpfe ziemlich brutal gehalten (der Einsatz von Ellbogen und Knien sorgt von vorneherein für brutale Einstellungen, aber trotzdem an dieser Stelle ein Lob: Dadurch, dass vieles in Zeitlupe präsentiert wird, mussten die kicks usw. sitzen und richtig treffen. Schutzvorrichtungen wurden gut versteckt.), dennoch sind einige zu kurz, anderen fehlt es an Dynamik und auch an Ideen. In Sachen guter Figth Club-Atmosphäre setze ich all meine Hoffnungen auf 'Unleashed/Danny the Dog' mit Jet Li. Was man da bisher sehen konnte, löste bei mir hohe Erwartungen aus.

Die gesamte Story ist keinen Pfifferling wert: In einem kleinen thailändischen Dorf entwendet nach geplanztem Kunsthandel-Deal ein krimineller den Kopf des Dorf-Schutzpatrons 'Ong-Bak'. Zufällig ist ein Bewohner Zeuge des Diebstahls. Der Verzweiflung der Dorfbewohner ob des Verlustes des Kopfes kann nur durch seine Wiederbschaffung Abhilfe geschaffen werden. Der Junge (und leichtgläubige) Ting erklärt sich bereit diese Aufgabe zu übernehmen und macht sich auf den Weg in die große Stadt. Dort findet er anstatt des Kopfes zuerst Gewalt und Kriminalität, sowie den Sohn eines älteren Dorfbewohners (George), der Ting bei der Suche behilflich sein soll. Er und seine kleine Kumpanin mit dem Namen Muay sind aber anfangs eher hinderlich. Wegen Geldnot versuchen sie (unaufhörlich) Ting zu Kämpfen in 'Fight Clubs' zu bewegen...
Wieso klaut denn dieser Typ anfangs den Kopf aus dem Dorf? Hat er wirklich gedacht mit einer zerstörten Statue Geld machen, oder seinen Boss zufriedenstellen zu können?? Oder hat er das aus Rache oder Trotz gemacht? Jedenfalls kann man auf sowas keinen 100 minütigen Film aufbauen. Diese Mädel, das mit 'George' rumhängt und mit ihm wetten geht nervt nicht nur mit seiner schrillen Stimme. George hat sowieso tierisch genervt. Da hat man wohl versucht über seinen Charakter einige Lacher zu ernten. Das ging nach hinten los. Von ihm kommen Dinge, die weder witzig noch originell sind. In meinen Augen sind sowohl George als auch Muay total überflüssige Charaktere. Keiner von beiden passt zur doch eher ernsten Grundstimmung. Und dieses 'komm kämpf für mich und dann helf ich dir den Ong-Bak-Kopf suchen' wurde ca. 5 mal zu oft verwendet. Was sollte das denn? Weite Strecken des Films passiert überhaupt nichts. Die 'Geschichte' wird kein Stück vorangetrieben. Erzählerisch unterirdisch! Einzig die flachen Dialoge dominieren. Ich war mit der Schauspielerischen Leistung sehr unzufrieden. Keiner der Darsteller konnte mich emotional am Geschehen teilhaben lassen! Die anfänglichen Szenen im Dorf sind mir ziemlich schlecht in Erinnerung. Wo wurden denn solche Schauspieler aufgetrieben? Es ist sicherlich schwer genug einem westlichen Publikum den Diebstahl des Kopfes einer Gottheitenstatue als tragischen Verlust darzustellen. Hierzulande erscheint das doch als sehr exotisch. Man ist sowas nicht gewohnt! Deshalb müssen die Schauspieler die Tragik, die sich daraus für sie ergibt, absolut glaubhaft rüberbringen, damit der Zuschauer sich in das Geschehen hineinversetzen kann und den Verlust als tragisch akzeptiert! Aber was da an schauspielerischen Leistungen aufgefahren wird, lässt diese Identifikation nicht zu. Besonders die alte Frau macht ihren Job sehr schlecht. Und dieses Problem schadet auch wieder den Kampfszenen. Ich hatte das Gefühl, die Berechtigung für die Brutalität die Ting einsetzt, ginge verloren. Der Film kippt einfach durch die Versäumnisse in den ersten Minuten in die Unglaubwürdigkeit. Es bildet sich der Nährboden für unfreiwillige Komik! Schaut man sich das 'Making of' zu Ong-Bak an, erfährt man übrigens, dass das Verfassen des Drehbuches 3-4 Jahre in Anspruch nahm! Ich lass das mal so umkommentiert stehen ...

Die deutsche DVD, die mir zum Test vorlag, beeinhaltet die internationale Version des Films. Der französische Regisseur und Produzent Luc Besson erleichterte die Originalfassung um einen kompletten Handlungsstrang und verkürzte einige Handlungspassagen. Die Kämpfe und die Action-Sequenzen blieben allerdings unberührt. Der westliche Zuschauer soll dadurch leichter Zugang finden. Ob sich diese Maßnahme gelohnt hat, oder ob der Film gelitten hat, kann ich an dieser Stelle leider nicht beurteilen, da mir zu diesem Zeitpunkt nur diese internationale Version vorliegt. Um Ong-Bak noch massenkompatibler zu machen wurde auch der Score verändert. Eine französische Rap-Gruppe nahm sich dieser Aufgabe an. In der ersten Hälfte des Filmes hat das gut geklappt. Der Soundtrack erinnert zwar stark an Gurken wie 'Romeo Must Die' und 'Cradle 2 the Grave (aka Born 2 Die)', aber ist man mal ehrlich zu sich selbst, so war der Score in diesen Filmen noch das beste! In der zweiten Hälfte jedoch ändert sich der Score etwas, wird untypisch für Rap-beats und spätestens nachdem man das Making-Of gesehen hat, in dem immer wieder ein Stück aus dem Film gespielt wird, hängt dem Zuschauer der Score beim zweiten Anschauen zum Halse raus.

4 Narrenkappen

Bild:

Das Bild ist gut gelungen. Der Kontrast geht in Ordnung, obwohl ich am Ende in der Grotte, bei leichtem Lichteinfall im Zimmer, manchmal Probleme hatte Ting von den anderen zu unterscheiden. Bei absoluter Dunkelheit geht der Kontrast aber in Ordnung. Schwarz ist hier schwarz. Leider stellt man manchmal ein Helligkeitsflackern fest. Aufgrund der Sepia-Filter, sind die Farben natürlich nicht rein und unverfälscht. Die Schärfe ist gut. Keine Doppelkonturen, oder Zeilenflimmern. Verschmutzungen habe ich auch nicht wahrnehmen können. Allerdings fällt in Szenen, in denen größere Flächen zu sehen sind (z.B. der Himmel), Grieseln negativ auf.
Gute 6 Narrenkappen von mir.

6 Narrenkappen

Ton:

Der Thai-Ton ist sehr frontlastig abgemischt. Einzig der Center und ab und zu die fronts haben zu tun. Es sei denn es wird Musik über das Geschehen gelegt. Die kommt dann aus allen Lautsprechern und auch der Subwoofer arbeitet. Einmal ist auch Vogelgezwitcher aus den Rears zu hören. Die Dialoge kommen klar aus dem Center.

6 Narrenkappen

Extras:

Auf der Filmdisc findet man den Trailer zu Ong-Bak und unter 'Programmhinweise' weitere Trailer zu MC-One-Titeln. Auf der Bonus Disc wird ein 48minütiges Making of geboten. Es bietet Filmausschnitte, Behind the Scenes-Szenen und Sequenzen vom Training (quasi vom Probelauf), die vom Regisseur und dem Star kommentiert werden. Ist ganz informativ. Man könnte das making of fast als gelungen bezeichen, wäre da nicht die Trainigssequenzen, in denen Tony Jaa in einer Lagerhalle exakt die Verfolgungsjagd zu Fuß vorbereitet, die im fertigen Film in den Gassen von Bangkok stattfindet. Auch hier werden die spektakulären Szenen in Zeitlupe präsentiert! Unglaublich! Man bekommt den Eindruck, dass es sich hier überhaupt nicht um eine Vorbereitung handelt, sondern um eine frühe Promo-Show. Ich hätte mir wenigstens im 'Making of' mal gewünscht zu sehen, wie das in Echtzeit aussieht. Sehr ärgerlich! Weiterhin gibt es das Musik-Video zum Titelsong des franz. Rapduos, sowie das Making of zum Video. Der Regisseur spricht über die Idee zum Video und Tony Jaa sagt auch kurz mal nen Satz. Ganz nett, aber nicht unbedingt erforderlich. Dann gibt’s die Premierenshow zur Premiere in Frankreich, bei der Tony Jaa einige Kunststücke vorführt (3min). Im Featurette 'Techniken des Muay Thai' werden ein Paar Teilbewegungen vorgeführt und benannt. Die Laufzeit beträgt ca. 2-3 Minuten. Da muss jeder selbst entscheiden, ob das Featurette sinnvoll ist. Schließlich findet man noch ein Interview mit dem Regisseur (9min), sowie ein Interview mit Tony Jaa (7min). Prachya Pinkaew spricht über den Verwendeten kampfstil in Ong-Bak, schneidet kurz die Geschichte des Muay Thai an um schnell zur heutigen Bedeutung des Kampfsportes zu kommen. Außerdem spricht er über Tony Jaa und Probleme am Set. Tony Jaa spricht über seine Vorbereitung für Ong-Bak und sein Leben im allgemeinen. Insgesamt sind die Interviews die informativsten Bonusmaterialien. Knapp 6 Narrenkappen:

6 Narrenkappen

Fazit:

Ich hatte mich wirklich auf Ong-Bak gefreut, und wurde leider maßlos enttäuscht. Ich halte es für eine Frechheit, dass Regisseur und Star davon reden, alles möglichst realistisch und authentisch präsentieren zu wollen und dann nicht aufhören können Effekthascherei zu betreiben.
Mc-One hat eine solide DVD veröffentlicht, die auch ein paar brauchbare Extras bereithält, die wohl alle in Frankreich produziert wurden.

6 Narrenkappen

Dies ist ein vor langer Zeit unter Joomla veröffentlichtes Review und wurde nur "gerettet". Deswegen kann es zu kleinen Ungereimtheiten kommen, z.B. fehlende Bilder oder nicht nachvollziehbare Textstellen. Soweit möglich, wurde das Review jedoch geprüft und bereinigt.


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