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Autor Thema: Gen Y Cops  (Gelesen 2948 mal)
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Jorin
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Beiträge: 17.472



« am: 06. April 2008 um 08:20 »

Gen Y Cops

Vertrieb: -
Laufzeit: -
Regionalcode: -
Bildformat: -
Sprache(n): -
Untertitel: -
Freigabe ab: -

Regie: -
Darsteller: -

Film:

Ein amerikanischer Superroboter bedroht HongKong! Wenn das kein Stoff für nen gehaltvollen Actionfilm ist, dann weiß ich auch nicht. Gen Y Cops ist definitiv dümmlich, kindisch und unterhaltsam! Schon die Story wird manche Leute nur so vor den Bildschirm zwingen. Die Amerikaner haben einen Super-Roboter gebaut, naja, es war eigentlich ein jugendlicher HK-Chinese, der diese Leistung vollbracht hat. Da liegt auch schon das Problem: Die Amerikaner haben sich einfach dessen Schöpfung unter den Nagel gerissen! Kurt (so der Name des Chinesischen Whizz-Kids) sinnt auf Rache und sorgt mit einem ersten Angriff auf das Computersystem der Amerikaner schon mal für ein zerschossenes Labor und einige Leichen. Angesichts dieser brenzligen Situation sind sich die Amerikaner nicht mehr sicher, ob sie den Fight-Bot auf der Waffenmesse in HK ausstellen und vorführen sollen. Diese Bedenken werden aber als bald in den Wind gepustet, denn es steckt viel Geld hinter dem Produkt. Unter dem Schutz einiger FBI-Agenten, wird der Roboter nach HK gebracht. Auf der Messe geschieht dann das Unerwartete J : Der Roboter wird aktiviert und entwendet. Einer unserer Freunde (Edison Chen) von der HongKongRoyalPolice ist in die Sache verwickelt, aber wie genau? In einigen Erinnerungsfetzen sieht er sich mich einem riesigen Hummer kämpfen. Was war los? Das fragen sich auch unsere anderen 2 Freunde von der Polizei und spüren ihn auf...

Die 3 Beamten sind die typischen Polizisten: Nicht über 20, Kung-Fu begabt, unheimlich cool, einer ist etwas durchgeknallt und natürlich können alle aus ungewöhnlichen Positionen schießen. Auch die FBI-Agenten weisen überaus realistische und und passende charakterzüge auf: Der Chef (?) des FBI-trupps (verkörpert von Paul Rudd) ist uneinsichtig und etwas dumm, schießwütig und immer auf Streit aus. Maggie Q als FBI-Agentin überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Wie stellt ihr euch eine FBI-Agentin denn vor? Gutaussehend, zu allem Scheiß bereit, den (vorerst) Hauptverdächtigen helfend, weil sie ja eigentlich ganz 'nett' sind, leicht bekleidet, leichtgläubig und verschossen in Edison Chen? Oder nicht? Mein Bild von einer FBI-Agentin wurde durch Gen Y Cops jedenfalls gestärkt und um einige wichtige Nuancen erweitert. Zwinkern

Wie ihr lest ist komisches Potential vorhanden. Anspruchsvolle Komödienfans sollten sich aber nicht zu viel davon versprechen. Die Scherze sind äußerst platt, aber manchmal zum wegschmeißen. Das gilt wahrscheinlich nur für mich, denn das meiste ist arg dümmlich. Nichts destotrotz musste ich an einigen Stellen richtig Schenkel klopfen. An anderen Stellen sind einige Witze und Situationen auch mir zu dämlich, aber diese Stellen passen dann wenigstens zur Story und gliedern sich so ganz gut ein.

Über die Qualität der schaupielerischen Leistungen kann nicht diskutiert werden. Bis auf den Kurzauftritt von Anthony Wong als erfolgloser Roboter-Bastler sind alle Leistungen 'zum an den Kopf fassen' übel. Aber genau das macht den Film zu dem was er ist, das macht Gen Y Cops in sich wieder absolut stimmig, es passt einfach alles zusammen. Die miesen Leistungen belustigen und das hat hier in meinen Augen ausnahmsweise etwas Gutes.

Die Action ist zahlreich gestreut und richtig gut geworden! Kung Fu Einlagen mit reichlich Drahtseileinsatz sind ähnlich schön ausgefallen wie die spektakulären, akrobatischen Shoot-Outs. Auch Explosionen gibt es ständig zu bewundern. Langweilig wird der Film so nicht, jedoch ist kaum Spannung vorhanden, denn der Zuschauer kennt ja alle Hintergründe, weiß von Anfang an warum Edison für die falsche Seite arbeitet. Der Zuschauer weiß aber nur fast alles, denn gegen Ende gibt es noch eine kleine Wendung, die dann aber auch nicht mehr viel verändert.

Die Roboter-Spezial Effekte sehen eigentlich ganz gut aus. Die Roboter-Action wurde überwiegend mit 'Kostümen' gemacht. Es gibt aber auch eine CGIs und Stop-Motion.

Location ist natürlich HongKong. Es bleibt festzuhalten, dass Benny Chan wohl gerne Locations recycled, denn, wenn ich mich nicht täusche, nutzen die Bösewichte die gleiche Lagerhalle wie die Bösewichte in New Police Story. Ausserdem spielt ein großer Teil der Handlung im Convention Center, wo auch New Police Story seinen Höhepunkt findet.

Die Musik bildet nahezu eine Einheit mit den Bildern: technische Gute-Laune-Mucke. Eigentlich nicht meine Musik, aber hier absolut perfekt. Ist mir positiv aufgefallen!

Gen Y Cops ist ein Film den man genießen kann, sollte es möglich sein einfach das Gehirn einfach mal komplett abzuschalten. Mir ist das ziemlich gut gelungen und so haben sich für mich diese 100 Minuten gelohnt. Kein Rückschlag also auf dem Weg meine Benny Chan Sammlung zu vervollständigen!

Dies ist ein vor langer Zeit unter Joomla veröffentlichtes Review und wurde nur "gerettet". Deswegen kann es zu kleinen Ungereimtheiten kommen, z.B. fehlende Bilder oder nicht nachvollziehbare Textstellen. Soweit möglich, wurde das Review jedoch geprüft und bereinigt.


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« Letzte Änderung: 06. April 2008 um 08:32 von nehcregit » Gespeichert
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