NarrenTalk - Der DVDnarr.com Podcast
DVDnarr.com   
Home Forum NarrenTalk (Podcast) Fotogalerie Amazon.de
Suche Hilfe
Registrieren
Benutzername:   Passwort:
Passwort vergessen?
Seiten: [1]   Nach unten
  Sende dieses Thema  |  Drucken  
Autor Thema: the Dresden Dolls - Yes, Virginia…  (Gelesen 2096 mal)
0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema.
ZiggyStardust
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.950


"Rough Trade"


WWW
« am: 23. September 2007 um 21:59 »


released - 2006 - Roadrunner Records

dresdendolls.com

Amanda Palmer - Piano, Mellotron & Organ, Vocals
Brian Viglione - Drums & Percussion, Vocals, Bass & Guitar


Titelangabe:
1. Sex Changes
2. Backstabber
3. Modern Moonlight
4. My Alcoholic Friends
5. Delilah
6. Dirty Business
7. First Orgasm
8. Mrs. O.
9. Shores of California
10. Necessary Evil
11. Mandy Goes to Med School
12. Me & The Minibar
13. Sing

© 2007 dirk-home.de

9 Narrenkappen
Ist es möglich ein Nachfolgealbum besser oder mindestens genauso „gut“ zu produzieren wie deren Debüt-Vorgänger? Klangen die „Dresden Dolls“ auf ihrem gleichnamigen Erstlingswerk an manchen Stellen noch etwas zurückhaltender, nimmt Amanda Palmer auf „Yes, Virgina…“ kein Blatt vor den Mund und erzählt uns frivol von onanierenden Herrschaften in Oklahoma und einem Selbstbesäufnis an der Minibar.

Um die Eingangsfrage zumindest ansatzweise zu beantworten. Ja sie schaffen irgendwie beides. Auf der einen Seite wirkt dieses Album wie der Zweite Teil einer mindestens Trilogie, wenn nicht gar Band-Saga, die noch lange nicht zu ende scheint. Was absolut nicht schlecht ist. Aber dann gibt es auch den ersten Ansatz vom Heranreifen zwei Musiker, welches sich nicht nur in der direkteren Sauf- und Sexpoesie äußert. Es ist der Abschluss des Albums mit „Sing“ und der markanten Zeile „… live is no cabaret …“ welcher einen Entwicklungsprozess dokumentiert, dem nun einmal Castingbands fehlt. Die Erkenntnis, dass „Musik machen“ auch Arbeit und Geschäft ist, haben sie jedenfalls früh gelernt und lässt somit auf eine Interessante Band-Vita hoffen.
Solche Reifeprozesse passieren im besten Fall automatisch. Auch wenn die „Dresden Dolls” von Anbeginn nach Konzeptband riechen, machen sie dennoch auf mich keinen strengen Eindruck und lassen Raum für Interpretationen. Dieser Raum ist es, der den Beiden dann von Zeit zu Zeit einen gewissen Fluss verleiht. Das hört sich einfach schlichtweg schön an und man ist bereit sich in Amandas Gesang zu verlieren. Der Grundtenor dieses Albums ist dafür ein klassisches Thema – begleitet von der Angst Allein zu sein oder gelassen zu werden entpuppt sich das Besäufnis an der Minibar als das Ertränken von Liebeskummer, ohne ein Urteil zu fällen ob das „richtig“ oder „falsch“ ist. Wobei man dies auch gar nicht vermisst. Vielleicht braucht es das für die nächsten „Dresden Dolls Alben“.


* dd_dolls002.jpg (66.89 KB, 236x260 - angeschaut 595 Mal.)
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2007 um 18:55 von ZiggyStardust » Gespeichert

Seiten: [1]   Nach oben
  Sende dieses Thema  |  Drucken  
 
Gehe zu:  



Impressum | Forumregeln | Kontakt | Sitemap
Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006, Simple Machines