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Autor Thema: the Dresden Dolls - the Album  (Gelesen 2115 mal)
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ZiggyStardust
Steelbook
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"Rough Trade"


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« am: 23. September 2007 um 20:43 »


released - 2003 - 8ft. records

dresdendolls.com

Amanda Palmer - Piano, Toy Piano & Vocals
Brian Viglione - Drums & Percussion


Titelangabe:
1. Good Day
2. Girl Anachronism
3. Missed Me
4. Half Jack
5. 672
6. Coin-Operated Boy
7. Gravity
8. Bad Habit
9. Perfect Fit
10. Jeep Song
11. Slide
12. Truce

© 2007 dirk-home.de

8 Narrenkappen
Wenn eine junge Amerikanerin einfach eine Weile in Deutschland bleibt, später wieder zurück in den Staaten fast schon durch Zufall auf einer Halloweenparty in ihrem Haus einem ebenwürdigem Charakter begegnet – dann entsteht so eine Band wie es die „Dresden Dolls“ sind.

Solche eine Konstellation passiert aller Jubilare, wenn es die Sterne gut meinen und Kreativität einen mal mehr einen Namen bekommt. Der deutsche Einfluss ist nicht nur an dem Namen der Gruppe fest zu Machen. Das Spielen mit deutscher Theater-Kultur gehört genauso zum Image und setzt sich von den Musikvideos bis hin zu den Bühnenshows konsequent fort.

Auf ihrem Debütalbum spürt man zudem eine Selbstverständlichkeit, als ob es dieses Duo schon zehn Jahre geben würde. Dabei sind es gerade mal drei Jahre, welche von der ersten Begegnung bis zur Veröffentlichung des Albums 2003 vergangen sind. Sowohl Amanda (Piano, Gesang) als auch Brian (Schlagzeug, Akustik-Gitarre) beschäftigen sich schon ihre Leben lang mit Musik, was die netten Fotos ihrer Biografien auf ihrer Webside besonders schön dokumentieren. Diese Affinität zum Medium schaffen es beide gekonnt auf dem Album zu verwirklichen. Gerade bei einem Debüt kann sehr viel schief gehen. Amanda und Brian machen daher den Eindruck auf ungewollte / zufällige Experimente zu verzichten. Das Gesamtkonzept „Dresden Dolls“ wirkt durchdacht und streng nach Drehbuch inszeniert. Das muss nicht „falsch“ sein und es wirkt in der Besetzung Amanda Palmer / Brian Viglione durchaus frisch und spannend, gewürzt mit einer Priese Ironie und Erotik. Das macht durchaus Spaß, es sich an zu hören und zu sehen. Selbst entwickelt man auch regelmäßig den Appetit nach mehr. Doch könnte so ein Programm auch bald zum Verhängnis werden. Eine solche Inszenierung kann schnell zur Doktrin seiner selbst werden und das währe wahrlich schade. Musikalisch wirken die „Dresden Dolls“ gleich von Anfang an voller Energie, mit der sie noch lernen sollten umzugehen.






* dd_dolls001.jpg (63.12 KB, 450x216 - angeschaut 567 Mal.)
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2007 um 18:57 von ZiggyStardust » Gespeichert

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