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Autor Thema: Re-Cycle (2-Disc Special Edition)  (Gelesen 10589 mal)
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Vince
Steelbook
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Debakelvince


« am: 15. März 2007 um 19:04 »

Re-Cycle (2006)
2-Disc Special Edition
OT: Re-Cycle / Gui cheng



Technische Daten
Vertrieb: Splendid Film
Regionalcode: 2
Laufzeit: 104 Min.
Regie: Danny Pang, Oxide Pang Chun
Darsteller: Angelica Lee Sin Je, Rain Li, Lawrence Chou, Lau Siu Ming, Ekin Cheng
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Sprachen: DD 5.1 Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Freigabe: FSK 16

Film
“Recycling” kann man es wahrlich nennen, was die Pang Brothers 2006 auf die Leinwand brachten. Der Surrealismus ist ein nur zu gerne gepflegter Vorwand, intelligente Geschichten zu erzählen, die dann oft nach vollständiger Entschlüsselung so beeindruckend gar nicht mehr sind. Vielmehr endeten sämtliche Ausflüge einer weiblichen Protagonistin aus der problembehafteten Realität in eine Fantasiewelt mit der gleichen moralischen Essenz: Die Probleme des wirklichen Lebens sind nicht wirklich das Ende der Welt, denn die Welt dreht sich immer weiter. Es kommen neue Probleme, die alten werden bewältigt. Und so steht am Ende eine geläuterte Hauptfigur, die ihr Leben wieder genießen kann, weil sie alles relaxter sieht. Das ist nun mindestens seit Disneys “Alice im Wunderland” immer wieder der Fall - zuletzt 2005 in Großbritannien mit “MirrorMask”. Was “Re-Cycle” nun variiert, ist lediglich die klar pessimistischere Auflösung, deren Twist am Ende jedoch auch nichts neues erzählt.

Doch zum Glück ist der neue Film der “The Eye”-Macher ein visuelles Kunstwerk der Extraklasse geworden, und so wird folgendes geschehen: Die Zuschauer spalten sich in zwei Lager. Eines, das die narrativen Unzulänglichkeiten kritisiert, und eines, das sich von der Originalität der Bilder gänzlich gefangen nehmen lässt.



Dass die erste halbe Stunde irritierenderweise noch puristisch mit dem bisher starren Mechanismus des Asiahorrors der letzten sieben, acht Jahre spielt, ist ein bemerkenswertes Detail am Rande. Denn mit der amerikanischen Verfilmung des japanischen Videospiels “Silent Hill” deutet sich langsam eine Wachablösung der kleinen Mädchen mit den schwarzen Haaren an hin zum abstrakten, deformierten Psychohorror, der zwar schon vorher existierte, aber erst jetzt langsam den Mainstream erobert. “Re-Cycle” bietet einen nahtlosen Übergang, baut noch den Geistermädchen-Stereotyp ein, verzichtet aber beispielsweise schon auf die stierenden Augen, um dem bösen Geist stattdessen eine gesichtslose Masse zu verpassen, eine Cronenbergsche Fleischwulst. Der Horror verliert von seiner materiellen Manifestation und wird geisterhaft. Den Übergang markiert daher eine Reminiszenz an “Dark Water”, und ein Mädchen mit schwarzen Haaren steht im Aufzug und versinkt im Boden, verliert seine Materialität. Und dann ist man auch schon in der Parallelwelt. Vorbei die schemenhaften Umrisse einer fremden Person in der eigenen, leeren Wohnung, keine verräterischen Haare mehr in der gestochen scharfen und minimalistisch eingerichteten Küche - nun gestalten Hieronymus Bosch und Salvador Dalí gemeinsam ein alptraumhaftes Treppengewinde, das aus den Seitengassen Tokios  abgeleitet zu sein scheint, mit seinen im Nichts endenden, brüchigen Stufen eine architektonische Absurdität darstellt.

Die ambitionierte Hauptdarstellerin Angelica Lee wird nun als verzweifelte, von Unruhe und möglicherweise Schuldgefühlen geplagte Autorin durch diese fremde Welt gejagt. Zum einen von passiven Angreifern, wofür die Pangs vor allem das klassische Zombietum in Anspruch nehmen. Tote Menschen mit verfaulten Gesichtern, die in Massen gedankenlos durch eine sich ständig verändernde Umgebung wandeln, eine bizarre Umkehr zur Realität, in der die Menschen lebendig sind und die Welt um sie herum auf den ersten Blick tot erscheint, um lediglich auf äußere Einflüsse zu reagieren, wie der Baum im Sommer seine Blätter füllt und sie im Herbst verliert. Tsui Ting-Yin (Angelica Lee) zwängt sich zwischen den kafkaesken Gestalten hindurch, um ein übergeordnetes Ziel zu erreichen. Im Wald hängen Menschen am Strick, schweben geisterhaft auf den Eindringling zu mit ihren in die Länge gezogenen Hälsen und schreien ihr mit totem Gesichtsausdruck ins Ohr, unnatürlich schlaksig und verbogen, eindeutig inspiriert durch “Silent Hill 4".
Auf der anderen Seite zwei zielgerichtetere bösartige Verfolger, die Tsui  nicht instinktiv, sondern intentional verfolgen, darunter die Abstraktion des Mädchens mit den schwarzen, langen Haaren, aber begleitet von einer fleischlichen Mutation mit leeren Augenhöhlen. Sie zeigen mit Fingern auf die Frau und gleiten ihr nach. Zwei Klassen der Bedrohung, eine aktive und eine passive.



Neu ist es nicht, aber effektiv und vor allem optisch innovativ, oder zumindest nicht stagnierend. Ebenso obligatorisch sind die freundlichen Helfer, die in der Fremde als Stützen und Wegweiser fungieren. Es hat storytechnisch alles seinen Sinn, daran besteht kein Zweifel. Aber dennoch würde man sich wünschen, einmal von diesem Stereotyp, das nahezu bereits ein Klischee ist, befreit zu werden.

Nur dann sieht man die detaillierte, postapokalyptisch veränderte Wohngasse mit ihrem riesigen Jahrmarktsrad am Ende, über einem leuchtend gelben Himmel, und man ist geneigt, den vorhersehbaren Begegnungen nicht weiter Beachtung zu schenken. Insgesamt zwölf stilistisch vollkommen unterschiedliche Ebenen werden aufgeboten, jede mit eigener Farbgebung, Artdesign, Beleuchtung und Architektur. Wenngleich manche Übergänge etwas bemüht erscheinen, so entwickelt sich die Reise durch die Geisterwelt doch als faszinierender Tunnel mit Stationen wie Welten, die sich mit ihrer Ausdrucksstärke allesamt gegenseitig ausstechen.

Wie schon in Christophe Gans’ “Silent Hill” leidet darunter ein wenig der Horror-Faktor, der gegen das Staunen über die Kulissen von Art Director SirLaosson Dara und die Effekte von Ng Yuen Fai ankämpfen muss und hier einfach nicht gewinnen kann. Gerade die eigentlich im Ansatz klaustrophobische Kulisse der Brückenüberquerung ruft verhältnismäßig wenig Spannung hervor, allerdings ist das ein Opfer, das man bei dieser Form des Surrealismus wohl zwangsläufig in Kauf nehmen muss - vermutlich nehmen sich der Grusel- und der Sensationseffekt rezeptiv gegenseitig die Wirkung. Insofern stellt es einen gelungenen Kontrast dar, dass zumindest die erste halbe Stunde dezenten, aber intensiven Horror aufzubauen imstande ist, wenn auch für sich alleine betrachtet zu unoriginell gegenüber den vielen Vorläufern, die Ähnliches und noch mehr bereits gezeigt haben.



Doch darauf kommt es nicht im Geringsten an. “Re-Cycle” ist in jedem Fall ein visuelles Meisterstück, dem jedoch leider keine entsprechend faszinierende Story zugrunde liegt. Der doppelte Plottwist - einer davon bereits mehrfach in der Geisterwelt angedeutet und damit vorhersehbar - ist ganz nett, entlarvt die opulent aufgetürmte Symbolik letztlich aber doch wieder nur als persönliches Problem der Hauptfigur, die mit sich selbst zu kämpfen hat. Alles wie gehabt. Das enttäuscht schon deswegen, weil es durchaus Momente gibt, in denen man glaubt, “Re-Cycle” breche endlich die Grundfesten der alten “Alice im Wunderland”-Geschichte auf und biete mit dem Schlussakt eine augenöffnende Erkenntnis. Dies geschieht dann leider doch nicht und so bringt auch das etwas düstere Ende nicht mehr den gewünschten Quantensprung, er verdunkelt lediglich ein wenig den Abspann. Dennoch für Optik-Gourmets eine herbe Erfahrung, die sich für sehr lange Zeit ins Gehirn einbrennen wird.
 6 Narrenkappen ,5

Bild
Der größte Mangel des Bildes ist ein schwacher Schwarzwert. Die vielen dunklen Passagen sind deutlich zu helltönig, was sich ganz einfach anhand der viel dunkleren Balken auf dem 4:3-Fernseher feststellen lässt. Ansonsten kann man weitgehend zufrieden sein, da zumindest Verschmutzungen kaum auffallen, ebenso wenig wie Rauschen. Kategorien wie Farben, Bildschärfe etc. sind schwer zu bewerten, da sie mit den stilistischen Verfremdungen der Geisterwelt korrellieren. Wenigstens die erste halbe Stunde zeigt ein scharfes Bild, danach dominieren Weichfilter, verwaschene Details und Farbfilter.
 6 Narrenkappen

Ton
Wenn es drauf ankommt, ist der Subwoofer immer voll da. Ein behändes Wabern und Rauschen in der Schlussviertelstunde während des audiovisuellen Höhepunktes markiert den Klimax. Zuvor gibt es immer wieder angenehm eingeflochtene Hintergrundeffekte, unterstützt von klar verständlichen Stimmen. Noch ein klein wenig mehr Effekte im gesamten und es wäre optimal gewesen.
 8 Narrenkappen

Menüs und Verpackung


Digipak, einmal aufgeklappt

Coverartwork der beiden Booklets

Wahnsinn.Splendid goes HK-Fassung und bietet eine (auf 5.000 Stück limitierte) 2-Disc Special Edition, die man aufgrund der Aufmachung auch mal wirklich als Sammlerstück ansehen darf. Es handelt sich um ein zwar schuberloses, aber rund 3,5 cm dickes Digipak aus ausgesprochen hochwertigem Buchmaterial. Das Coverbild ist ein gutes Drittel breit im oberen Teil als Glanzdruck aufgebracht. Der Rest der Front ist komplett schwarz, abgesehen von dem Titel-Schriftzug ebenfalls hochglänzend und leicht hervorgehoben in hellgrüner Schrift.
In dieses Digi sind dann nochmals zwei einzelne Digis fest eingeklebt, eines für die Haupt- und eines für die Bonusdisc. Weiterhin gibt es auf jeder Seite jeweils ein Booklet von je 20 Seiten. Beide enthalten Artworks zu den einzelnen Abschnitten der Fantasiewelt. Kurzum, eine wahnsinnig tolle Umsetzung, und endlich mal wieder etwas anderes als ein Steelbook. Sehr löblich.
Die Menüs von Disc 1 sind leider nicht animiert, aber ansprechend und simpel gestaltet und mit einem atmosphärischen (wenn auch sich schnell wiederholenden) Hintergrundbrummen aufgepeppt. Disc 2 zeigt das gleiche Menübild, wird aber von der durch den Embryotunnel fallenden Tsui eingeleitet.
 8 Narrenkappen ,5

Extras
Als Extras gibt es auf Disc 1 acht Trailer (City of Violence, The Tooth Fairy, Demon Hunter, Shadowless Sword, Running on Karma, Room 6, Princess Aurora, Fragile).
Disc 2 beginnt mit einem Making Of (in Anbetracht der Länge eher eine Sammlung von Featurettes), das in die Unterpunkte “Green Screens” (2 Min.), “Geisterwelt” (2 Min.), “Verschiedene Sets” (2 Min.), “Computer Grafik” (3 Min.) und “Visuelle Effekte” (6 Min.) aufgeteilt ist und sich dementsprechend primär mit der Kreation der Welt von “Re-Cycle” befasst.
“Alternative Scenes” (7 Min.) zeigt zusätzliches Material vor allem aus der Wohnung der Schriftstellerin, in eher schlechter Bildqualität.
“Behind the Scenes”(5 Min.) führt im Grunde die Making Of-Featurettes fort und zeigt (unkommentierte) On-Screen-Aufnahmen mit den abgedeckten Green Screen-Bereichen und einer Visualisierung, wie der Bereich dann später per Computer mit Leben gefüllt wurde.
Weiterhin gibt es ein Interview mit den Pang Brothers am Tag der Weltpremiere von “Re-Cycle” mit eingeblendeten Textfragen (13 Min.), den Punkt “Präsentation” mit Eindrücken von der Premiere (9 Min.) sowie ein “Red Carpet Reel” vom roten Teppich (16 Min.).
 4 Narrenkappen

Fazit
Zuschauer, die sich in erster Linie von optischen Eindrücken leiten lassen und beispielsweise mit “Silent Hill” schon was anfangen konnten, sollten bei “Re-Cycle” ihre helle Freude haben. Wer auf die Story fokussiert ist, wird leider nur ein unzureichend variiertes “Alice im Wunderland”-Konzept wiederfinden, das manchmal verspricht, aufzubrechen, es letzten Endes aber nie tut. So wird dieser Film vermutlich noch für zwiespältige Eindrücke sorgen. Die DVD jedoch nicht: Gerade von der Aufmachung her ein richtiges Prachtstück, wird der Film recht ordentlich präsentiert mit der Ausnahme, dass das Bild mit einem misslungenen Schwarzwert zu kämpfen hat. Eine zweite DVD bietet ein paar Eindrücke von der Premiere und Erläuterungen zu den Special Effects und dem Kulissenbau. Wer noch die Special Edition haben will, sollte sich beeilen, denn langsam verschwindet sie ob des fairen Preises von 19,99€ aus den Regalen. 2 Disc-Versionen in der Amaray wurden auch schon gesichtet. Ich behaupte: Wenn ihr das Digi seht, schlagt zu. Es lohnt sich!
 6 Narrenkappen ,5

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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #1 am: 15. März 2007 um 19:16 »

Schöne Review. Film hab ich genauso bewertet und würde sowohl bei den positiven als auch negativen Aspekten zustimmen. Auch wenn das klassischen "haarige" Herangehen nichts neues ist, fand ich es im Vergleich zu manchem Genre-Kollegen doch relativ spannend und gruselig gemacht. Die einzelnen Level waren dann doch qualitativ zu unterschiedlich um mich zu überzeugen.
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freeman
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« Antwort #2 am: 16. März 2007 um 00:13 »

Seit du geschrieben hast, du hättest den gekooft, habe ich auf nen Review gewartet ... Klingt sehr interessant und lege ich unser beider Vorlieben für Silent Hill zugrunde und so allgemein, werde ich da demnächst doch mal zuschlagen. Leider gibbet die von dir beschriebene Fassung bei uns irgendwie gar net ... Also auch am Erscheinungstag stand bei uns nur ne Amaray ... Egal, geht ja eh um den Film. Review dazu ist sehr gelungen. Nehme ich mir demnächst mal vor ... den Film Zwinkern

In diesem Sinne:
freeman
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« Antwort #3 am: 16. März 2007 um 06:49 »

Jip, feine Kritik ... und, wie Freeman es schrieb, könnte es tatsächlich die "Silent  Hill"-Sache sein, denn auch den fand ich ja eher mau und lahm.  Zwinkern

Hier noch einmal meine Meinung, falls jemand mitliest, der sie vom anderen Thread her noch nicht kennt:  Zwinkern

Herrje. Erinnert Ihr Euch noch an diesen Vince Ward Flop mit Robin Williams? Der war ganz nett anzusehen, aber im Endeffekt irgendwie recht doof. So ist „Re-Cycle“ ebenfalls – all Style, close to no Substance. Wer die erste 08/15-Asia-Grusel-Halbestunde (wach) übersteht, bekommt eine Art „Alice im Wunderland“ geboten – mit einem „alles, was ihr je vergessen habt“-Motto. Irgendwann trifft die Hauptperson ein junges Mädchen – hmmm, wer könnte sie wohl sein? Ganz genau – keine Überraschung am Schluß, nur ein Gähnen. Zombies, Samara-Verschnitte, Larry Cohen Babys – nur nicht gruselig. Einige Visuals sind echt gelungen, andere weniger. Die ohnehin dünne Story ist schwach, vorhersehbar und langweilig, der Verlauf ebenso. Die Hauptdarstellerin ist allerdings recht schnuckelig. Nach dem grauenhaften „Eye 10“ zwar eine kleine Steigerung der Pangs, aber noch immer fern von ihrer ehemaligen Top-Form. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass „the Messengers“ demnächst wenigstens gut unterhalten wird. Das Sichten von „Re-Cycle“ ist jedenfalls zu einer relativen Enttäuschung geworden. Aber wenigstens ist die DVD-Edition schön – auch wenn sie sich bereits langsam in ihre Einzelteile auflöst … 4/10
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elend
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« Antwort #4 am: 16. März 2007 um 12:03 »

Der Anfang des Films gefiel mir auch viel besser als der darauffolgende Rest. Wobei das Ending noch etwas rausholen konnte, muss ich sagen. Das fand ich echt gut. Aber tjo, ansonsten eher ein mittelmäßiger Film, der optisch zwar nett, aber sonst eher mau war. Tjopes. Kommt vor.
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #5 am: 16. März 2007 um 12:43 »

Ah joa, ich werde bei surrealen Visuals immer sehr schnell schwach. Wenn er halt auch inhaltlich nicht erste Sahne war. Aber den werde ich hundertpro nicht zum letzten Mal gesehen haben, und das ist auch schon was wert.

Danke Jungens!
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ZiggyStardust
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« Antwort #6 am: 20. März 2007 um 18:08 »

also ich weis - wieso ich Filme gugge bevor ich irgend eine Review hier lese Zwinkern - hab den besagten Fülm eher spontan heute aus der Videothek ausgeliehen gehabt. Von mir bekommt der Film erst mal einfach so - nach dem ersten Sehen eine ordentliche  8 Narrenkappen

es geht mir nich um Vince Rezie an sich - eher mal wieder das Gemoser der anderen - ich weis wieso ich auf euch nicht höre.  Lautes Lachen - weil mir immer (meistens) die Filme recht gut gefallen mit denen manch einer von euch fast schon ein Problem zu haben scheint.

HEYYYYYY - aufwachen. Ich meine im Zeitalter von Sequels made in Hollywood am laufenden Band is so ein Film imo Gold wert. So etwas wöllte ich mal regulär im Kino sehen und nich so ne Gülle wie "Hills Have Eyes 1, 2, 3" - oder "Hostel" - ich fürchte da bekommen wir auch noch mindestens ne Triologie geboten  Mit den Augen rollen

Mich konnte Re-Cycle durchaus "überzeugen" - an den typischen Asia-kitsch habe ich mich schon fast gewöhnt Zwinkern - naja und so schlimm wie "Saikano" wahr der ja nun mal nich unbedingt. Zwinkern

Re-Cycle erfindet das Rad nicht neu - aber Germany hat auch nichts entgegenzusetzten - wem das net passt der kann ja "Wixxer-Filme" guggen. Sicher gefällt mir "Pan's Labyrinth" (wenn auch n bissel blöder Vergleich) durchaus auch besser als dieser. Aber ich würde Re-Cycle dicht dahinter ansiedeln und ihn mit zu den besser gelungenen Horror-Fantasy-Filme für Erwachsene einordnen.

So lange Hollywood und Europa auf einer kreatieven Durststrecke wandern - werde ich Filme wie Re-Cycle direkt in die Nasenhölen schnieeeefen.  Lautes Lachen
Solche Filme will ich auf "HD-DVD gedöns" dann bin ich auch bereit in Hardware zu investieren - für "Hollywood Hostel murks" währe ja ne entsprechende Anlage eh zu schade Zwinkern
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #7 am: 20. März 2007 um 19:28 »

Also selbst mich hat der nicht überzeugt und du kannst StS fragen, ich bin da eher positiver eingestellt als er. Also muss ich da nicht aufwachen. Schön dass er dir gefallen hat, aber wenn man mal mehr aus Asien gesehen hat, dann ist der halt auch bestenfalls Durchschnitt. Und mit anderen Ländern zu vegleichen ist imho eh unmöglich.
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ZiggyStardust
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"Rough Trade"


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« Antwort #8 am: 20. März 2007 um 19:36 »

Zitat von: "daemonicus"
[...]Schön dass er dir gefallen hat, aber wenn man mal mehr aus Asien gesehen hat, dann ist der halt auch bestenfalls Durchschnitt. Und mit anderen Ländern zu vegleichen ist imho eh unmöglich.

nun ja die Teorie is sicher haltbar - hab auch einige Ring-Originale gesehen. (nich die komplette Saga) - alles in allem würde ich zugeben noch nich soooo vieeeel Asienkino zu kennen - wie manch anderer hier. Zwinkern

Trotzdem vergleiche ich solche Filme durchaus auch auf internationalem Niveau - why not. Manchmal werden solche Filme (siehe Ring) von Hollywooddeppen geklaut  Teuflisch!

naja und auch die Adaption diverser japanischer Videospielvorlagen wird aus dem westlichen hause verunglimpft - auch wenn imo Silent Hill Zwinkern zu den besser gelungenen gehört.

naja - is ja auch wie so oft Geschmacksache. Mich hat er irgendwie erreicht und sogar berührt *schnieeeef* Zwinkern - so entschuldige bitte muss erst mal endlich GitS2 Innocence im japanischen Original gucken - hab ich auch noch net geschaft gehabt obwohl ich die DVD schon ne Weile hab Zwinkern
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #9 am: 20. März 2007 um 19:54 »

GitS2 find ich zum beispiel genial, obwohl viele da auch die Story etwas bemängeln. Mir hat sie genügt.  Zwinkern
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