NarrenTalk - Der DVDnarr.com Podcast
DVDnarr.com   
Home Forum NarrenTalk (Podcast) Fotogalerie Amazon.de
Suche Hilfe
Registrieren
Benutzername:   Passwort:
Passwort vergessen?
Seiten: 1 [2] 3 4 5   Nach unten
  Sende dieses Thema  |  Drucken  
Autor Thema: Alfred Hitchcock Legacy  (Gelesen 73774 mal)
0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #20 am: 25. September 2006 um 01:14 »

33. Das Rettungsboot (1944)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #21 am: 25. September 2006 um 01:15 »

Ich kämpfe um dich



Originaltitel: Spellbound
Erscheinungsjahr: 1945
Laufzeit: ca. 113 Min.
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Ingrid Bergman, Gregory Peck, Michael Chekhov, Leo G. Carroll, Rhonda Fleming, John Emery, Norman Lloyd, u.a
Vertrieb: Euro Video
Bildformat: 1,33:1 (Vollbild 4:3)
Sprachen: DD 2.0 Deutsch, DD 1.0 Englisch
Untertitel: keine
Freigabe: FSK 16


Film:

Dr. Murchison (Leo G. Carroll), Leiter der Nervenheilanstalt "Green Manors",  wird aus gesundheitlichen Gründen, durch den erfahrenen und bekannten Psychiater Dr. Anthony Edwardes (Gregory Peck), ersetzt. Bei seiner Ankunft verliebt sich die Psychoanalytikerin Dr. Constance Petersen (Ingrid Bergman), die bis dato die Liebe nur aus der Theorie kennt, direkt in ihn und er in sie. Mit der Zeit kommen Constance Zweifel an der Identität von Dr. Edwardes. Sie kommt dahinter, dass er ein unter Amnesie leidender Fremder ist, der nur vorgibt Dr. Edwardes zu sein. Doch was ist dann mit dem wahren Dr. Edwardes geschehen. Hat der falsche Dr. Edwards was mit seinem Verschwinden zu tun. Constance Petersen glaubt an seine Unschuld und flieht mit ihm. Zusammen mit ihrem alten Mentor und Professor Dr. Alexander Brulov, versucht sie dem unbekannten sein Gedächtnis wieder zu geben, um damit herauszufinden was mit Dr. Edwardes geschah und wie es zu dem Gedächtnisverlust kam…



Nach dem Hitchcock Das Rettungsboot abgedreht hatte drehte er 2 kurze 2. Weltkriegs Propagandafilme für das britische Informationsministerium mit den Titeln Bon Voyage und Aventure Malgache, welche man in den USA zusammen auf DVD bekommt, ARTE strahlte beide auch schon mal hier zu lande aus. Zuvor klärte er schon mit Selznick ab das sein nächster Film auf dem Roman The House of Dr. Edwardes von Francis Beeding einem Pseudonym für John Palmer und Hilary St. George Sanders. Das Drehbuch dazu schrieb kein geringerer als der mit 2 Oscars (Unterwelt, Ein Charmanter Schurke) prämierte Autor Ben Hecht. Zu der Zeit einer der bekanntesten und gefragtesten Hollywood und Broadwayautoren, von ihm Stammt u.a Das Broadwaystück The front Page welches mehrfach verfilmt wurde u.a von Howard Hawks in Sein Mädchen für besondere Fälle, das Stück galt und gilt immer noch als das mit den witzigsten Dialogen. Mit dem Drehbuch für Scarface schuf er einen weiteren Howard Hawks Klassiker mit. Er arbeitet noch öfter mit Hitchcock zusammen für sein Drehbuch für Hitchcocks Notorious wurde er für den Oscar Nominiert, seine letzte von insgesamt 6.  



Hitchcock wollte mit Spellbound den ersten Psychoanalysefilm drehen und das merkt man dem Film auch an, visuell sind vor allem die Traumsequenzen das Highlight des Films. Für die Traumsequenzen wurde speziell der Maler Salvador Dali angeheuert, die Sequenzen tragen ganz klar seine Handschrift. Der surrealistische Maler, bekannt für das Bild mit den zerlaufenden Uhren, gibt den Bildern Hitchcocks den surrealen Touch. Nach Hitchcocks eigener Aussage wollte er Dali, weil er „rein visuelle Träume wollte, mit spitzen und scharfen Konturen, härter als die Bilder des eigentlichen Films.“ Er wollte Dali wegen den schneidenden Konturen seiner Bilder, wegen der langen Schatten, der unendlichen Entfernung, der Fluchtlinien die sich im Unendlichen treffen, der formlosen Gesichter.
Visuell bleibt sich Hitchcock treu, großartig gefilmt, um wieder ne Szene rauszupicken. Wenn sich Peck und Bergman zum ersten mal Küssen, zeigt Hitchcock während des Kusses eine Überblendung mit einem Korridor wo sich die Türen öffnen, als Symbol das sich die Figur der Bergman endlich öffnet und beginnt die Gefühl, die sie hat nicht mehr zu leugnen.
Leider hat der Film, trotz der tollen Bilder, Probleme in der Story. Der Erzählfluss hackt von Zeit zu Zeit und eine richtige Spannung will nicht immer aufkommen, das einzige wo sich der Film dran klammert ist die Frage, was ist mit dem unbekannten Mann und Dr. Edwardes passiert. Hitchcock selbst war ebenfalls von dem Endergebnis nie so begeistert gewesen.



Des Weiteren fällt Gregory Peck negativ auf. Er ist wahrlich ein großartiger Schauspieler, aber er ist kein Schauspieler für einen Hitchcockfilm. Sein overacting passt einfach nicht zu dem Film, das selbe Problem werden wir später bei Der Fall Paradin wieder finden oder später noch mal mit Paul Newman und Julie Andrews in Der zerrissene Vorhang. Großartige Schauspieler die jedoch nicht fähig sind sich dem Film anzupassen den Hitchcock schaffen will.
Den Rest der Cast muss man jedoch sehr loben. Natürlich ist hier Ingrid Bergman an erster Stelle zu nennen. Sie ist und bleibt eine großartige Schauspielerin, eine der besten überhaupt und das zeigt sie hier mal wieder eindrucksvoll. In den Nebenrollen finden wir mit Norman Lloyd einen alten bekannten aus Saboteure, dessen Rolle als einer der Patienten von Dr. Petersen, jedoch relativ klein ausgefallen ist. Ein weiteres bekanntes Gesicht das wir in Spellbound sehen ist das von Leo G. Carroll in der Rolle von Dr. Murchison. Leo G. Carroll spielt schon in Rebecca und Verdacht mit und in 3 weiteren Hitchcock Filmen danach (Der Fall Paradin, Der Fremde im Zug und Der unsichtbare Dritte). Hier überzeugt er genauso wie in all seinen anderen Rollen unter Hitchcock.

Der Film erhielt 6 Oscarnominierungen u.a als bester Film und die 4 Oscar Nominierung für Hitchcock selbst. Am ende erhielt nur Miklós Rózsa einen Oscar für seine großartige Musik im Film

Wegen einer großartigen Bergman und erstklassigen Bildern gibt es noch knappe  

 8 Narrenkappen

Bild:

Das Bild ist für das alter gar nicht so schlecht ausgefallen. Kaum Bildfehler, einzig die Schärfe und die Helligkeitsschwankungen hätten besser ausfallen können. Der Kontrast ist in manchen Szenen auch nicht so toll ausgefallen, aber im Großen und Ganzen hat man schon öfter viel schlechtere Bildqualität von Filmen aus dem alter gesehen.

 2 Narrenkappen ,5  

Ton:

Die Dolby Digital Mono Tonspur kommt gut aus den beiden Stereoboxen, die vor allem die Musik von  Miklós Rózsa gut zur Geltung kommen lassen. Einen ganz großen Minuspunkt gibt es für das fehlen von Untertiteln, wie schon bei Rebecca.

 2 Narrenkappen ,5

Extra:

Wie schon bei den anderen Euro Video Titeln fällt hier auch das Bonusmaterial mau aus, wie schon bei Rebecca beschränkt sich das Boni auf Bio- Filmografien von Cast & Crew und Trailer sind wieder alles was man bekommt.

 2 Narrenkappen

Was für Rebecca galt gilt auch für Spellbound. Sollte man die Möglichkeit (hiermit ist vor allem der finanzielle Rahmen gemeint) haben an die US Criterion Collection Version zu kommen, sollte man sie nutzen, dort bekommt man ein schicke Special Edition mit jeder Menge Bonusmaterial

Fazit:

Visuelle übertrifft sich Hitchcock mal wieder selbst, jedoch kommt die Story nicht so richtig voran und hackt auch von Zeit zu Zeit. Aber eine großartige Bergman ist schon alleine Sehenswert.

 4 Narrenkappen

Testequipment
TV-Gerät: LG 4:3
DVD-Player: Panasonic SC-HT 335 5.1 Komplettsystem
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #22 am: 25. September 2006 um 01:16 »

Notorious - Berüchtigt



Originaltitel: Notorious
Erscheinungsjahr: 1946
Laufzeit: ca. 98 Min.
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Ingrid Bergman, Cary Grant, Claude Raines, Louis Calhern, Leopoldine Konstantin, Reinhold Schünzel, Moroni Olsen, u.a
Vertrieb: Euro Video
Bildformat: 1,33:1 (Vollbild 4:3)
Sprachen: DD 2.0 Deutsch, DD 1.0 Englisch
Untertitel: keine
Freigabe: FSK 16


Film:

So kommen wir zum nächsten Highlight in Hitchcocks beeindruckender Filmografie. Nach Spellbound kam Notorious – Berüchtigt in die Kinos.

Alicia Hubermann (Ingrid Bergman), deren Vater ein Nazispion war und deswegen als Landesverräter verurteilt wurde, wird von Agent Devlin (Cary Grant ) als Spionin engagiert ohne das beide den genauen Auftrag kennen. In Rio de Janeiro kommen sich beide näher, bis sie erfahren worin der genaue Auftrag besteht. Alicia soll einen Freund ihres Vaters Alexander Sebastian (Claude Rains) ausspionieren, der war mal in Alicia verliebt und so erhofft sich der Geheimdienst leicht ins innere der Gruppe um Alexander Sebastian und seinen Nazikollegen zu kommen. Alicia nimmt den Auftrag an und knüpft Kontakt mir Sebastian, der immer noch verrückt nach ihr ist. So dauert es auch nicht mehr lang und er fragt sie ihn zu Heiraten, für den Geheimdienst um Captain Paul Prescott (Louis Calhern) kommt diese Situation gelegen um ihre Agentin noch tiefer in die geheimnisvolle Nazigruppe zu bringen und Alicia nutzt die Situation in der Hoffnung Devlin eifersüchtig zu machen. Bei einer Party finden Devlin und Alicia im Weinkeller Uranium in Weinflaschen versteckt, am morgen darauf findet auch Sebastian heraus, dass er eine amerikanische Spionin geheiratet hat. Um keinen Verdacht bei seinen Kollegen zu schöpfen, die ihn umbringen würden wenn sie wüssten, dass er eine amerikanische Spionin geheiratet hat, versuchen Sebastian und seine Mutter Alicia langsam zu vergiften damit es nach einer Krankheit und schließlich nach einem natürlichen Tod aussieht. Wird es Devlin schaffen, sie aus der gefährlichen Situation herauszuholen?



Notorious basiert auf einer Geschichte die in der Saturday Evening Post erschien. Hitchcock nannte, im Gespräch mit Truffaut den Titel The Song of the Flame bei imdb.com wird er The Song of the Dragon genannt. Der Autor war ein gewisser John Taintor Foote. Wie schon bei Hitchcock üblich, blieb von der Ursprungsstory nicht viel übrig. Einzig, dass eine Frau mit einem Spion schlafen müsste um an Informationen zu kommen. Von diesem Gerüst aus machten sich Hitchcock und Ben Hecht an die Arbeit ein Drehbuch zu schreiben. Das erste Problem kam früh auf. Als es mal wieder zu dem MacGuffin im Film kam, tüftelten beide an verschiedenen Versionen. Eine Nazigruppe die im verborgenen Lager eine Geheimarmee aufrüstet und solch ähnliche Überlegungen führten schließlich zu der zu der damaligen Zeit obskuren Idee mit dem Uranium. Dazu sollte man wissen das, die Idee zu Notorious 1944 entstand und damit 1 Jahr vor Hiroshima und der allgemeinen Kenntnis, über so was wie einer Atombombe. Dem entsprechend wurde die Idee mit dem Uranium belächelt und auch angezweifelt als eine blöde Idee. Natürlich ist der Umgang mit dem Thema Uran ziemlich Naiv gestaltet, wer würde schon radioaktives Material zu hause im Keller aufbewahren?
Man konnte sich nicht vorstellen, was mit Uran angestellt werden sollte. Hitchcock und Hecht hörten über versuche der Deutschen mit schwerem Wasser und es gab auch schon einige wenige Gerüchte über die Atombombe. Doch der Produzent und viele andere, fanden das alles absurd. Einer der Männer die, die Idee als ne schlechte Idee empfanden war auch Hitchcocks Produzent  Selznick, der kurz darauf den Film als komplett Paket mit Hitchcock, Grant, Bergman, Hecht und dem Drehbuch an RKO für eine Summe von 800.000$ und 50er Einnahmen verkaufte. Mit dem Geld finanzierte er Duell in der Sonne, der Film wurde ein Riesen Flop, an dem insgesamt 7 Regisseure arbeiteten, mehr muss man wohl nicht sagen über die Zusammenarbeit mit einem Produzenten wie Selznick. Das hat Notorious wohl sehr geholfen, da Hitchcock so seine Vision verfilmen konnte ohne dass ihm ein nerviger Selznick überm Rücken zusah. Um die Geschichte mit dem Uran zu untermauern gingen Hecht und Hitchcock zu Dr. Millikan, einem gelehrten der California Institute of Technology, um sich mit ihm über die Möglichkeit einer Atombombe zu unterhalten. Er warnte sie, das man sie dafür verhaften könnte und erklärte ihnen wie doch unmöglich es sei eine Atombombe zu machen, wahrscheinlich in der Hoffnung sie von dieser Idee abzubringen. Hitchcock erfuhr später, dass er 3 Monate lang vom FBI wegen dieser Geschichte beschattet wurde. Als der Film schließlich 1946, nach Hiroshima erschien, war die zunächst für absurd gehaltene Idee, ein genialer Einfall und ein lukrativer für die Produzenten dazu.
Das Drehbuch wurde erst kürzlich von der Writers Guild of America unter die 101 besten Drehbücher aller Zeiten gewählt.

Hitchcock hatte also ein sehr gutes Drehbuch zur Verfügung und diesmal auch das Glück die Darsteller zu bekommen die er wollte. Mit Cary Grant, Ingrid Bergman und Claude Raines, hat er drei der besten Darsteller dieser Zeit in seinem Film und im Grunde genommen behält sich der Film das Recht, sich ausschließlich diesen drei Charakteren zu widmen. Die Bergman, ich erwähnt es ja schon bei Spellbound, eine der besten Schauspielerinnen überhaupt, macht eine ausgezeichnete Arbeit. Selznick wollte ursprünglich Vivien Leigh, seinen Star aus Vom Winde verweht, für die Rolle haben. Gott sei dank wurde daraus nix. Claude Raines, einer meiner Lieblingsschauspieler, glänzt hier auch. Der Mann hat einfach eine klasse Ausstrahlung vor der Kamera und eine der unverkennbarsten Stimmen Hollywoods. Für seine Darstellung des Nazis Alexander Sebastian wurde er zum vierten mal für den Oscar nominiert, er bekam keine einzige der begehrten Trophäen. Zusammen mit Ingrid Bergman, war er an einem nicht unbedeutenden Film mit dem Titel Casablanca beteiligt. Er spielte außerdem in Filmen wie David Leans Lawrence von Arabien, Frank Capras Mr. Smith geht nach Washington oder James Whales Der Unsichtbare, welches auch sein Spielfilm Debüt stellte.  
Über Cary Grant muss man eigentlich nicht viel sagen, der Mann prägte all seine Filme und seine besten Darstellungen bot er unter Hitchcock und Hawks. Archiebald Leach, wie Cary Grants bürgerlicher Name lautet, begann seine Filmkarriere in der frühen 30er, nachdem er schon Jahre lang am Theater arbeitete. Er prägte ende der 30er Anfang der 40er die sogenannten Screwball Komödien mit Filmen wie Sein Mädchen für besondere Fälle oder Die Nacht vor der Hochzeit. 1941 drehte er, mit Verdacht, den ersten von 4 Filmen mit Hitchcock. Dem folgten dann der hier besprochene Notorious, Über den Dächern von Nizza und natürlich Der unsichtbare Dritte. Cary Grant starb 1986 im Alter von 82 Jahren.



Visuell hängt der Film, Hitchcocks anderen in nichts nach. Wunderbare Kameraführung, gepaart mit erstklassiger Montagetechnik von Hitchcock. Man merkt dem Film an, das ihn Hitchcock schon längst im Kopf fertig hatte. Es gibt eine Szene die spiegelt Hitchcocks Arbeitsweise wieder, wie kaum eine andere. Zwar meine ich die Szene in der die Party bei den Sebastians los geht und die Kamera ganz langsam von weit oben nach unten zoomt und schließlich bei dem Schlüssel endet den Ingrid Bergman kurz davor von Claude Raines gestohlen hatte. Hitchcock machte das sehr oft, er geht vom Kleinsten zum Größten. Zu nächst der große befüllte Raum und dann zeigt uns Hitchcock ein wichtiges Detail.

Man muss wissen das Claude Raines bedeutend kleiner ist als die Bergman, um das größen Verhältnis im Film kleiner aussehen zu lassen, zog Hitchcock einige Tricks aus dem Ärmel. In Großaufnahmen der beiden musste Raines mit Klötzen an den Beinen spielen, für die totalen, ließ Hitchcock einen falschen Fußboden anfertigen der auf Raines Seite höher war als der auf dem die Bergman ging. In einer Szene geht er mit der Bergman die Treppen hoch, wenn man genauer hinsieht, sieht man dass er immer ein oder zwei Stufen weiter war als sie.  

Hitchcock spielte gerne seine Grenzen aus, vor allem in dem Punkt was er zeigen darf und was nicht. Einige wissen vielleicht schon, dass ich auf die Legendäre Kussszene zwischen Grant und Bergman hinaus will. In der heutigen Zeit wo man sich über Zensur beschwert ist man noch gut bedient. Zu der Zeit als Notorious gedreht wurde war das viel schlimmer. U.a gab es auch eine Bestimmung wie lang ein Kuss auf der Leinwand gezeigt werden durfte, was in dem Fall nur wenige Sekunden der Fall war. Um diesem zu entgehen, hat Hitchcock in der Kussszene ganz einfach die Küsse kurz unterbrochen in dem Grant oder Bergman was sagten oder Grant telefoniert. Dabei blieb er immer mit der Kamera auf Kopfhöhe der beiden und ohne die Szene mit einem Schnitt zu unterbrechen. Damit sollte die intime Atmosphäre in der Szene  erhalten bleibt. Bergman und Grant berichteten wie unangenehm diese Szene zu drehen war




Neben Raines wurde auch Ben Hecht für den Oscar Nominiert, keiner von beiden bekam einen. 1992 kam das Remake Geliebte Agentin ins Fernsehen. M:I 2 hat auch erstaunlich viel von Notorious, auch wenn Woo Fans diesen Plagiats Vorwürfen vorgreifen wollen. Die Ähnlichkeit der Story ist riesig.  

In Deutschland kam 1951 zunächst nur eine gekürzte und per Synchro komplett verfälschte Version in die Kinos unter dem Titel Weißes Gift. Waren die Bösewichte im originalen Nazis, wurden sie in der dt. Synchro zu Drogenschmugglern. Ich hatte mal die Ehre vor Jahren den Film mit dieser Synchro zu sehen und muss sagen ziemlich lolig wenn man das Original kennt. Erst spät wurde diese dann durch eine Neusynchro korrigiert.

Truffaut bezeichnete Notorious als die Quintessenz, zu mindest der Schwarz-Weiß Filme, dem kann man eigentlich zustimmen. Notorious ist ein Meisterwerk des Film Noir.

 10 Narrenkappen  

Achtung die DVD von Euro Video ist leicht gekürzt. Es fehlen insgesamt 2 Szenen mit einer Gesamtlauflänge von ca. 17 Sekunden

Bild:

Das Bild ist meiner Meinung nach das Schwächste aus der Euro Video Collection, Rauschen, Bildfehler und Unschärfe dominieren das Bild. Dafür gibt es nur

 2 Narrenkappen  

Ton:

Der Ton ist ähnlich wie schon zuvor bei Rebecca und Spellbound , die Mono Tonspur erklingt gut aus beiden Stereo Lautsprechern. Die Dialoge kommen gut durch. Euro Video hat selbstverständlich die neue „richtige“ Synchro draufgepackt. Leider muss man auch hier das Fehlen von Untertiteln anprangern.

 2 Narrenkappen ,5

Extras:

Wie schon bei den anderen Euro Video Titeln fällt hier auch das Bonusmaterial mau aus, wie schon bei Rebecca und Spellbound beschränkt sich das Bonusmaterial auf Bio- Filmografien von Cast & Crew und 2 Trailer.  

 2 Narrenkappen

Was für Rebecca und Spellbound galt gilt auch für Notorious. Sollte man die Möglichkeit (hiermit ist vor allem der finanzielle Rahmen gemeint) haben an die US Criterion Collection Version zu kommen, sollte man sie nutzen, dort bekommt man ein schicke Special Edition mit jeder Menge Bonusmaterial und vor allem kommt der Film ungeschnitten.

 
Fazit:

Großartiges Film Noir, welches über ein gelungenes Drehbuch verfügt und über drei exzellente Darsteller. Der Film würde jedoch eine viel bessere DVD Veröffentlichung verdienen.

 4 Narrenkappen

Testequipment
TV-Gerät: LG 4:3
DVD-Player: Panasonic SC-HT 335 5.1 Komplettsystem
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #23 am: 25. September 2006 um 01:16 »

Der fall Paradin



Originaltitel: The Paradine Case
Erscheinungsjahr: 1947
Laufzeit: ca. 109 Min.
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Gregory Peck, Ann Todd, Charles Laughton, Leo G. Carroll, Charles Coburn, Ethel Barrymore, Alida Valli, Louis Jourdan, u.a
Vertrieb: Euro Video
Bildformat: 1,33:1 (Vollbild 4:3)
Sprachen: DD 2.0 Deutsch, DD 1.0 Englisch
Untertitel: keine
Freigabe: FSK 16


Film:

Der Anwalt Anthony Keane (Gregory Peck) wird mit der Verteidigung der schönen Mrs. Paradin (Alida Valli) beauftragt, diese wird beschuldigt ihren blinden Ehemann ermordet zu haben. Keane, fest von der Unschuld seiner Mandantin überzeugt, verfällt seiner Mandantin ins Geheim und verknallt sich in sie, obwohl er  mit seiner Frau Gay (Ann Todd) glücklich verheiratet ist. Kurz vor dem Prozeßbeginn findet er hinaus, dass zwischen Mrs. Paradin und dem Stallburschen und Diener ihres Mannes Andre Latour (Louis Jordan) eine Affäre lief. Blind vor der Zuneigung zu seiner Mandantin und vor Eifersucht will er unbedingt beweisen das Latour seinen Herren auf dem Gewissen hat…

Jeder Regisseur hat einen schwarzen Fleck in seiner Filmografie, meiner Meinung nach hat  Hitchcock seinen mit Der Fall Paradin erreicht. Für mich ist das der schwächste Hitchcock Film den ich gesehen habe. Uninspiriert und konfus vor allem zu beginn will sich kein richtiger Hitchcockfilm entwickeln. Erst in der zweiten Hälfte des Films wenn es ausschließlich im Gericht um den Prozess geht, wird der Film interessant und spannend und ist erstklassig gefilmt. Dementsprechend sind die Gerichtsszenen auch der Höhepunkt des Films. Hitchcock ließ den kompletten Innenraum des Gerichts nachbauen um mit der Kamera auch alles was dem Film auch wirklich weiter bring, eingefangen zu bekommen. So tragen die Gerichtsszenen ganz klar die Handschrift Hitchcocks, vor allem die Demütigung Pecks vor Gericht ist ein typischer Hitchcock Moment.
Hitchcock selber sagte später, dass er den Film nur wegen den Gerichtsszenen gemacht hat. Diese erinnern auch sehr an dem späteren Genrehighlight Zeugin der Anklage von Billy Wilder, jedoch schaffte es dieser einen Film über die komplette Länge interessant zu gestalten.  

Was macht also diesen Film zu Hitchcocks schwächsten, einerseits wie gesagt die erste hälfte, im Fussball gibt es den Ausdruck „Das Spiel plätschert so vor sich hin“ das könnte man auch zu der ersten hälfte des Films sagen. Der Film weckt einfach kein Interesse beim Zuschauer, weil sich der Film zu sehr an Nebensächlichkeiten orientiert. Und während des Prozesses verstrickt sich der Film zu nehmend in widersprüchliches, vor allem versteht der Zuschauer selbst nach dem ende nicht wie eigentlich Mr. Paradin ums Leben kam. Die beiden Vedächtigen Latour und Mrs. Paradin sollen sich mal begegnet sein, mal nicht, mal sind sie oben im Haus mal unten. Am ende hat man das Gefühl bei den Simpsons und ihrem flexiblem Universum zu sein, wo auf einmal das Kernkraftwerk neben dem Haus der Simpsons ist. Was bei den Simpsons ja noch unterhaltsam und witzig ist, ist hier konfus.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Besetzung des Films. Gregory Peck, war schon bei Spellbound fehlbesetzt und ist es auch hier. Seine Darstellung eines britischen Anwalts ist einfach unglaubwürdig und unpassend. Er ist einfach kein Darsteller für einen Hitchcockfilm. Hitchcock hätte lieber Laurence Olivier für die Rolle gehabt, auch mit den Darstellern von Mrs. Paradin und dem Stallburschen Latour war er sehr unzufrieden. Für Mrs. Paradin hoffte er auf einen Zusammen arbeit mit Greta Garbo, für den Stallburschen wollte er Robert Newton was aber nicht zu Stande kam. Alida Valli und Louis Jourdan waren jedoch unter Vertrag bei Selznick und da musste Hitchcock die beiden gezwungenermaßen nehmen. Louis Jourdan nimmt man einfach nicht den Stallburschen ab, und Alida Valli ist in ihrer Darstellung auch schwach. Positiv zu nennen sind bei Der Fall Paradin jedoch die Nebendarsteller, allen voran Charles Laughton als der Richter ist einer der wenigen Highlights des Films, leider kommt er viel zu kurz im Film vor. Leo G. Carroll, Ann Todd und Ethel Barrymore machen auch ihre Sache sehr gut, letztere wurde sogar für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.  
Kommen wir nun zum offensichtlichsten Problem des Films und das ist David O. Selznick, er mischte sich einfach in alles ein. Das Drehbuch ist eine Adaption von Hitchcocks Frau Alma, des gleichnamigen Romans von Robert Hichens, unterstütz wurde sie von Ben Hecht. Jedoch hielt es Selznick für nötig ständig Veränderungen zu machen. Fast täglich fand Hitchcock kleine Memoblätter mit Änderungen vor, wenn er zum Drehort kam. Am ende konnte er diese nicht mehr sehen und verlor die komplette Lust am Film. Wie gesagt in die Besetzung des Films griff er auch zum Nachteil des Films ein und zu guter letzt mischte er sich noch beim Schneiden des Films ein. Ein Kritiker von damals sagte über Der Fall Paradin  „In dem Film ist zu viel Selznick, jedoch ist immer noch etwas Hitchcock drin“, ich glaub besser kann man es nicht ausdrücken. Der exzentrische Produzent von Vom winde verweht war wohl ein Kontrollfreak, den bei den meisten Filmen hat er sich mehr eingemischt als es einem Regisseur lieb ist. Dies sollte auch der letzte Film sein den Hitchcock für Selznick machte.

Auch wenn es der schwächste Hitchcock Film war, war er jedoch einer der wichtigsten. Hier merkte er 2 Sachen die für die späteren Filme sehr wichtig war. Erstens um seine Vision von einem Film verwirklichen zu können muss man sein eigener Produzent werden, welches er in seinem nächsten Film Cocktail für eine Leiche auch wurde. Andererseits fühlte er sich in seiner Auffassung bestätigt immer nur sowenig Filmmaterial zu drehen wie nötig, damit nicht irgendjemand im Schneideraum an seinem Werk rumfuchteln kann.

Selbst Der Fall Paradin blieb ein Remake nicht erspart. 1962 produzierte der amerikanische Sender ABC ein Remake u.a mit Boris Karloff in der Rolle des Richters

Was bleibt ist ein technisch gut umgesetzter Film, der aber über die ganze Laufzeit nie wirklich zu überzeugen weiß. Dazu kommt noch ein schwacher Hauptdarsteller, der fehl am Platze wirkt. Mit leichtem Hitchcockbonus kommt der Film auf knappe

 4 Narrenkappen ,5

Screenshots:

 
Bild:

Ähnlich wie bei den anderen Euro Video Hitchcock DVDs, ist auch das Bild von Der Fall Paradin nicht schlecht. Schärfe und Kontrast ist in Ordnung. Bildfehler und Kratzer sind vorhanden jedoch nicht im Übermaß. Helligkeitsschwankungen stören von Zeit zu Zeit ein wenig

 2 Narrenkappen ,5

Ton:

Die Dolby Digital Mono Tonspur kommt gut aus den beiden Stereoboxen, welches die Dialoge gut rüberbringt. Wie schon bei den anderen 3 Eurovideo DVDs fehlen auch bei Der fall Paradin Untertitelspuren, was ein fetter Minuspunkt ist.

 2 Narrenkappen

Extra:

Wie schon bei den anderen Euro Video Titeln fällt hier auch das Bonusmaterial schlecht aus, wie schon bei den anderen Titeln beschränkt sich das Bonusmaterial auf Bio- Filmografien von Cast & Crew und Trailer sind wieder alles was man bekommt.

 2 Narrenkappen

Fazit:

Der schwächste Hitchcock Film den ich bis jetzt gesehen habe. Schlechte erste hälfte, schwache Schauspieler und kaum Spannung. Dafür entschädigt die zweite Filmhälfte mit einem gelungenen Gerichtssaalplot.

 4 Narrenkappen  


Testequipment
TV-Gerät: LG 4:3
DVD-Player: Panasonic SC-HT 335 5.1 Komplettsystem
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #24 am: 25. September 2006 um 01:17 »

Cocktail für eine Leiche



Originaltitel: Rope
Erscheinungsjahr: 1948
Laufzeit: ca. 78 Min.
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: James Stewart, John Dall, Farley Granger, Cedric Hardwicke, Constance Collier, Douglas Dick, Edith Evanson, Dick Hogan, Joan Chandler u.a
Vertrieb: Universal
Bildformat: 1,33:1 (Vollbild 4:3)
Sprachen: DD 2.0 Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Freigabe: FSK 16


Film:

Die beiden Studenten Brandon Shaw (John Dall) und Phillip Morgan (Farley Granger) erwürgen einen Collegekameraden um zu beweisen, das Mord auch eine art von Kunst ist und das sie den perfekten Mord verüben können. Welches sie durch ihren glauben an Nietzsche Theorien des Übermenschen für sich selber rechtfertigen. Die Leiche verstecken sie in einer Truhe und laden anschließend einige Gäste zu einer Party ein, die ins Geheim zu „Ehren“ des Toten ausgerichtet ist. Alle Anwesenden sind Freunde oder Verwandte, darunter auch Vater und Tante des ermordeten, die Verlobte und der ehemalige Lehrer der drei Studenten Rupert Cadell (James Stewart), von dem vor allem Brandon sehr beeindruckt ist und der sie auch mit den Theorien Nietzsches bekannt machte. Um seinem „Meisterwerk“ die letzte Note zu geben lässt Brandon das Essen auf der Truhe, wo der tote drin ist, servieren. Mit der Zeit fangen die Gespräch um den erwarteten Toten an. Und einer  der beiden Mörder fängt an nervös zu werden, während Rupert Cadell anfängt sich seine Theorien zu denken...

Nach dem schwachen Der Fall Paradin präsentiert Hitchcock 1948 mit Cocktail für eine Leiche seinen ersten Farbfilm und ein kleines Juwel der Filmgeschichte. Der Film, den Hitchcock auch selber produziert hat, spielt in Echtzeit und soll den Eindruck erwecken komplett ohne Schnitte auszukommen. Was natürlich damals nicht ging! Da auf eine Filmrolle nur jeweils 10 Minuten passten, musste Hitchcock immer Tricksen um den Eindruck zu erwecken der Film sei in einer Einstellung gedreht worden, sei es die Großaufnahme des Rückens einer der Darsteller oder eine Großaufnahme der Truhe wo das Opfer drin liegt. Rope, so der Originaltitel, ist ein Experiment Hitchcocks welches das komplette Gegenteil seiner Arbeit darstellt. Er war schon immer Verfechter und Befürworter der Montagetechnik und hat sie bis in die Perfektion ausgelebt wie kaum ein andere. Um seine Filme, Filme sein zu lassen und keine Theaterstücke und Rope ist nichts anderes, als ein aufgenommenes Theaterstück. In Rope sind insgesamt nur 9 Schnitte zu sehen zum Vergleich in Die Vögel sollen es etwa 1360 Schnitte gewesen sein. Hitchcock selbst fand das im Nachhinein eine idiotische Idee, aber einen verzeihbaren Fehler.

Man muss sich dann auch klar machen was das für eine Arbeit für die Schauspieler war, von denen es im ganzen Film nur 9 gibt. Die mussten die 10 Minuten ohne Unterbrechung durch Spielen, wurde ein Fehler gemacht musste alles von vorne beginnen, tja wieder lässt das Theater grüßen und eine selbige Ausbildung war wohl Hitchcock diesmal sehr willkommen. Wohl deswegen wurde alles im Vorfeld des Drehs akribisch geprobt. Hier legte Hitchcock vor allem wert darauf das die Akteure, dass Timing mit der Kamera perfektionieren. Man muss wissen, dass die Farbkamera von damals riesig war, daher mussten Schauspieler Timing und Kameraablauf kennen. Dazu kam noch das, das Dekor ständig umgestellt werden musste damit die Kamera von einem Zimmer ins nächste kommen konnte ohne einen Schnitt. Dabei musste auch ständig bedacht werden, dass man die Tageszeit im Hintergrund anpasst.




Die Adaption des Stücks Rope´s end von Patrick Hamilton   , übernahm Hume Cronyn, der in „In Schatten des Zweifels“ die Rolle des Nachbarn Herb spielte. Er und Hitchcock arbeiteten die Adaption aus und hielten sich dabei größtenteils an die Vorlage. Für das Skript wurde dann Arthur Laurents angeheuert. Seine Hauptaufgabe lag darin die englischen Dialoge aus dem Skript ins amerikanische zu transferieren.
Die Geschichte handelt dabei von 2 homosexuellen Mördern, was in dem Film aber nie ausgesprochen wird und damals auch werden durfte. Zu der Zeit war das ein Tabu Thema, die Katholische Kirsche hatte zu der Zeit jede menge Gewalt über Zensur in Filmen und Homosexualität war ein absolutes Tabu, welches sie am liebsten tot geschwiegen hätten. Das ging so weit, dass bei Warner und den Beteiligten im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zu Rope, das Wort Homosexualität nie ausgesprochen wurde. Laut Arthur Laurents wurde das Thema immer mit “it“ (das englische Wort für “es“) bezeichnet. Ein Kommentar über die Ignoranz der damaligen Zeit erspar ich mir an dieser Stelle. Das ist der Grund warum Laurents die Dialoge penibel aus dem britischen übersetzten musste, da die ganze englische Wortwahl, das homosexuelle Thema vor allem in Punkto Dialoge sehr verdeutlichte.
Man muss jedoch sagen, dass Rope aus heutiger sicht das Thema Homosexualität sehr gut verarbeitet hat. Es wird kein großes Thema drüber gemacht. Was den Anschein erweckt das die beiden als ganz normale Menschen behandelt werden und nicht irgendwie in die Kategorie Homosexuell gesteckt werden. Bei anderen Filmen wird das zu oft zu sehr betont, was dazu führt das die Figuren ausgegrenzt wirken. Neben dem Drehen ohne Schnitt war das ebenfalls ein Punkt welches Hitchcock sehr interessierte. Die Darstellung eines homosexuellen Mörders. Wäre der jetzt nur homosexuell oder nur ein Mörder, hätte ihn das laut eigener Aussage nicht so sehr gereizt.
Ursprünglich sollte Rupert Cadell, die Rolle von James Stewart, ebenfalls Homosexuell sein und eine Affäre mit Brandon, einem der beiden Mörder gehabt haben. Eigentlich wollte Hitchcock für diese Rolle Cary Grant haben und als Brandon war Montgomery Clift sein Wunschkandidat, diese sollen jedoch genau aus diesem Thema abgelehnt haben. Mit der Verpflichtung James Stewarts ging dieses Thema unter, da sein Talent eher in die Rolle eines quasi Detektivs eingesetzt wurde, aber ein homosexueller touch zwischen ihm und den Jungs bleibt trotzdem.

Die Geschichte an sich basiert auf einer wahren Begebenheit. Sie basiert aus dem so genannten Loeb - Leopold Fall, die in den 1920er einen Kameraden töteten um zu zeigen das sie einen perfekten Mord begehen können. Die Nietzsche Theorien des Übermenschen im Stück und im Film, welche die beiden Mörder als Art Vorwand zum Morden angeben, gehören dabei in die Kategorie künstlerische Freiheit. Diese bieten aber wieder eine gelungene Verbindung zu ihrem Lehrer Rupert Cadell, der ihnen diese Theorien beigebracht hat. Cadell predigt diese sogar während der Feier. Dadurch trägt er direkt Mitschuld an dem Mord und erst zum ende wird ihm die Absurdheit seiner Denkweise bewusst.

Drehbuchautor Arthur Laurents hätte es lieber gesehen wenn Hitchcock den Mord am Anfang nicht gezeigt hätte, seiner Meinung nach wäre dadurch die Spannung noch um einiges höher gewesen. Ich persönlich bin nicht der Meinung. Es würde gänzlich Hitchcocks Philosophie des Suspense widersprechen. Dadurch würde Hitchcock den Suspense zu Gunsten eines Überraschungsmomentes aufgeben. Hitchcock ließ den Zuschauer immer gerne mehr wissen als die Protagonisten in seinen Filmen, wodurch sich der berühmte Hitchcock Suspense erst bildete. Bei Cocktail für eine Leiche gibt es eine Szene die das am besten verdeutlicht. Und zwar meine ich die Szene in der die Haushälterin langsam anfängt das Essen von der Truhe weg zuräumen um anschließend Bücher zurück in diese zu tun. Hitchcock bleibt dabei mit der Kamera die ganze Zeit auf ihr, während man im Off hört wie sich die Gäste unterhalten. Hier entsteht dann ein extremer Spannungsaufbau beim Zuschauer, eben weil er weiß dass die Leiche in der Truhe ist. Die Frage entsteht dann. „Wird die Haushälterin die Truhe öffnen und die Leiche entdecken oder werden Brandon und Phillip das rechtzeitig bemerken und das verhindern? Für mich persönlich ist die Szene auch zu gleich das Highlight des Films.



Hitchcock hatte große Probleme mit den Farbfilmkameras, schließlich war es sein erster Film in Farbe. So geschah es das ab der vierten Rolle das Bildmaterial eine zu starke Orangedominanz hatte. So musste Hitchcock die letzten 5 Rollen und damit mehr als die Hälfte des Films neu drehen.

Die Darsteller haben alle einen sehr guten Job gemacht. Wie ich ja schon erwähnte ist der Film eher ein aufgenommenes Theaterstück und so mussten die Schauspieler meistens 10 Minuten komplett durchspielen. Machen sie einen Fehler in der Mitte musste die Szene komplett wiederholt werden. Im ganzen Film kommen auch nur gerade mal 9 Darsteller vor und davon stirbt noch einer direkt am Anfang. James Stewart ist dabei natürlich wieder der Star des Filmes und er zieht die Aufmerksamkeit der Zuschauer klar auf sich. Jedoch sind vor allem die beiden Mörder mit John Dall und Farley Granger sehr gut besetzt worden. Vor allem John Dall. Zunächst spielt er den selbstsicheren ja schon arroganten Mörder und bei der Ankunft von Rupert Cadell fängt er allmählich an seine Selbstsicherheit zu Verlieren er fängt an zu stottern und verstrickt sich immer mehr in Widersprüche. Der Übergang ist dabei sehr gut gelungen. Sir Cedric Hardwicke, als der Vater des Opfers, bietet den ernsten Pol der Partygemeinschaft. Für eine Augenzwinkernde Anspielung sorgte Constance Collier. Bei der Unterhaltung ob jetzt James Mason oder Cary Grant (Was im Nachhinein ja auch ironisch ist, da beide später auch in Hitchcocks Der unsichtbare Dritte Gegenspieler sind) besser ist, worauf Collier sagt. „Ich mochte Grant in dem neuen Film mit der Bergman. Der „Sowieso von Sowieso“ oder war es einfach „sowieso“. Die Anspielung bezog sich ganz klar auf Notorious.



Der Film wurde zu nächste nicht besonders gut aufgenommen. In den Staaten hat man es wohl nicht gerne gesehen das James Stewart eine Figur spielt, welche leichte Homosexuelle Andeutungen hat und dazu noch negativ ist da sie am Mord mitschuldig ist. Erst die Veröffentlichung in Europa machte ihn bekannt und mit der Zeit wurde er auch in Amerika mehr als akzeptiert.

2002 folgte dann Barbet Schroeders Remake Mord nach Plan mit Ben Chaplin und Sandra Bullock, die den Film auch produzierte. Im Vergleich zu vielen anderen Remakes war dieses noch Okay.
Ungewöhnlich bei Cocktail für eine Leiche ist das Hitchcock hier zweimal einen Cameo Auftritt hat. Das erste mal ist direkt am Anfang. Man sieht ihn unten auf der Strasse gehen. Das andere mal ist etwas subtiler und zum ende zu sehen. Man sieht aus dem Fenster des Apartments das Hitchcocksymbol als Neonröhre. Ursprünglich sollte das, der einzige Cameo Auftritt sein, aber er hatte wohl Angst, dass man es nicht erkennen würde und drehte den Anfang.


Beide Hitchcock Cameos. Bild 1 ist klar! Auf Bild 2 sieht man im Hitergrund das rote Neon Licht welches die berühmte Hitchcock silhouette

Cocktail für eine Leiche ist eines der berühmten 5 verschwundenen Filmen Hitchcocks, die anderen waren The Man Who Knew Too Much, Das Fenster zum Hof, Immer Ärger mit Harry und Vertigo. Diese rechte an den 5 Filmen hat Hitchcock mal zurück gekauft und nach seinem Tod seiner Tochter vermacht. Erst 1984 wurden sie nach 30 Jahren wiederaufgeführt.  

Hitchcocks geniales Experiment einen Film in Echtzeit zu drehen und dabei den Anschein zu wahren er sei ohne einen Schnitt erfolgt ist ein voller Erfolg. Exzellente Darsteller, spannend und kurzweilig präsentiert sich Cocktail für eine Leiche.

 8 Narrenkappen ,5

Bild:

Das Bild ist wieder mal sehr gut restauriert worden. Gute Schärfe und kaum Rauschen sind erfreulich. Negativ hingegen fällt auf das man die Farben etwas besser hätte auffrischen können. Ab und zu wird das Bild auch von kleine Defekten bestimmt. Aber trotzdem das Bild ist für das alter sehr gut.

 4 Narrenkappen ,5

Ton:

Der Ton ist diesmal auch erfreulich gut gelungen. Die Mono Tonspur kommt sehr gut aus beiden Stereolautsprechern. Die Dialoge sind klar und verständlich und wer den Film kennt weiß das hier eine Monotonspur ausreichend ist.

 4 Narrenkappen

Extras:

Wie schon bei den anderen Universal Titel, erwartet uns hier auch ein interessantes Making Of, welches interessante Einblicke zu lässt u.a anderem kommen dort die beiden Autoren Hume Cronyn und Arthur Laurents zu Wort und auch der einzige noch lebende Darsteller aus dem Film Farley Granger. Desweiteren bietet die DVD eine Fotogalerie und eine Trailer-Kompilation, zu den  5 verschollenen Filmen des Meisters, welche von James Stewart angesagt werden. Außerdem ist der Kinotrailer noch drauf, der an sich schon sehr interessant ist weil er eine Art Prolog zum Film ist.

 4 Narrenkappen

Fazit:

Der Film hat nach 60 Jahren immer noch nichts an seiner Faszination verloren. Technisch brillant, inhaltlich durchaus interessant und mit ausgezeichneten Darstellern präsentieren sich Hitchcocks, bis heute unvergessenes Experiment.  

 6 Narrenkappen

Testequipment
TV-Gerät: LG 4:3
DVD-Player: Panasonic SC-HT 335 5.1 Komplettsystem
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #25 am: 25. September 2006 um 01:17 »

41. Sklavin des Herzens (1949)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #26 am: 25. September 2006 um 01:18 »

Die Rote Lola



Originaltitel: Stage Fright
Erscheinungsjahr: 1950
Laufzeit: ca. 105 Min.
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Jane Wyman, Marlene Dietrich, Michael Wilding, Richard Todd, Alastair Sim, Sybil Thorndike, Kay Walsh, Patricia Hitchcock u.a
Vertrieb: Warner Bros.
Bildformat: 1,37:1 (Vollbild 4:3)
Sprachen: DD 1.0 Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch
Freigabe: FSK 6


Film:

Nach dem finanziellen Flop Sklavin des Herzens, drehte Hitchcock 1950 einen kleineren englischen Film mit dem stupiden deutschen Titel Die rote Lola, eine Mischung aus Thriller und Krimi ala Agatha Christie. Was sich der deutsche Verleih bei dem Titel Die rote Lola gedacht hat bleibt fraglich, vermutlich wollte man den Film auf dem Rücken von Marlene Dietrichs Erfolgsfilm Der blaue Engel, in welchem sie eine Figut namens Lola Lola spielt. Das rot soll wohl Blut symbolisieren. Naja wie auch immer der dt. Titel hat mich lange davon abgehalten den Film zu gucken. Ich dachte dabei immer eher an ein Melodram oder so was, so kann man sich halt täuschen. Der Originaltitel Stage fright (Lampenfieber) wird dem Film viel gerechter.

Die Handlung des Films fängt an wie bei vielen anderen Hitchcocks auch. Jonathan Cooper (Richard Todd) ist auf der Flucht, er soll den Mann von der Schauspielerin Charlotte Inwood (Marlene Dietrich) umgebracht haben. Die beiden hatten eine Affäre miteinander von der niemand weiß. Der geübte Hitchcockgucker wird sich dabei denken nix neues. Doch es kommt anders. Cooper sucht zuflucht bei seiner guten Freundin Eve Gill (Jane Wyman), die ins geheim in ihn verliebt ist. Sie glaubt ihm, dass er unschuldig ist und versteckt ihn zunächst bei ihrem Vater Commodore Gill (Alastair Sim). Sie glaubt das Charlotte Inwood die Mörderin ist und Jonathan reinlegen wollte damit er am Tatort gesehen wird und für den Mörder gehalten wird. Eve, selbst angehende Schauspielerin, beschafft sich eine Stellung bei Charlotte Inwood um ihr auf die Schliche zu kommen. Dabei kreuzt sie den weg Inspektor Wilfred Smith (Michael Wilding), der den Fall untersucht…

Hitchcocks Reizpunkt an der Geschichte war es ein Mädchen zu zeigen, die Schauspielerin werden möchte und ihre erste große Rolle im realen Leben mehr oder weniger unfreiwillig bekommt. Die Geschichte basiert auf dem Buch Man Running von Selwyn Jepson und wurde von Kritikern bei erscheinen direkt als potentieller Hitchcockfilm gehandelt. Von den Stimmen geleitet nahm der Meister sich dem Stoff an und was raus kam ist ein solider Krimi Thriller Mix, mit einem überraschenden Ende. Optisch ist er auch wieder gelungen. Eine Szene die in der Rückblende vorkommt ist etwas was man oft bei Hitchcock sieht. Ich meine die Szene in der Richard Todd in das Haus rein geht wo der Mord stattfand. Die Kamera folgt ihm von der Strasse rein ins Haus ohne Schnitt und weiter ohne Schnitt macht Todd die Tür zu. Was man auch hört, aber wenn man genauer hinsieht ist da keine Tür die zugeht. Ein Lichttrick setzt weiterhin die Illusion einer Tür die sich schließt. Ein Trick den man beim ersten Sehen gerne übersieht und des Genialität und Simpelheit sich einem erst im Nachhinein eröffnet. Wie ich schon sagte kommt dieser Trick öfters bei ihm vor. Man sieht ihn z.B. am ende von Die Vögel, dort halt umgekehrt dort wird vorgetäuscht das eine Tür geöffnet wird.

Achtung Spoiler Diesen Teil sollte man nicht lesen wenn man den Film nicht gesehen hat

Dabei machte Hitchcock in dem Film etwas, was ihm heute noch vorgeworfen wird. Er baute direkt zum Anfang eine Rückblende ein. In dieser Erzählt Jonathan was vorgefallen ist. Wie Charlotte zu ihm kam mit Blutbesudeltem Kleid, was den Anschein erweckt sie hätte die Tat begangen. Am ende erfahren wir, das Jonathan wirklich der Mörder war. Somit erzählt die Rückblende eine Lüge, was damals ein Unding war. Man konnte in der Erzählung des vergangenen Lügen, aber diese durch eine Rückblende zu zeigen und den Zuschauer an der Nase rumzuführen? Nein das wurde bis dato strickt abgelehnt. Tja was soll man sagen wenn man sich heute einen Film wie Die üblichen Verdächtigen ansieht, den man im allgemeinen wegen dieser Sache verehrt, zugegeben dort in einem weit aus ausufernden maß. So kann man sagen hat Hitchcock hier für solche Filme Pionierarbeit geleistet. Hitchcock selber hielt es im Nachhinein als einen seiner größten Fehler. Doch aus heutiger sicht finde ich persönlich das, das brillanteste am ganzen Film. Wo ich schon mal hier munter vor mich Spoilere kann ich auch direkt noch ein oder zwei Sachen zum Schluss sagen. Überraschung der Mann auf der Flucht den man für Unschuldig hält ist es nicht. Die Szene in der er sich mit Eve alleine im Theater versteckt und sie langsam merkt das er der wahre Täter ist, ist unheimlich gut beleuchtet und gefilmt wurden. Das Licht das nur die Augen beleuchtet und den treibenden Wahnsinn in Jonathans Charakter zeigt. Großartig.

Spoiler Ende

Schauspielerisch gesehen ist der Film auch gut geworden. Oscarpreisträgerin Jane Wyman wurde für die Hauptrolle besetzt. Sie ist recht sympathisch, jedoch in vielen Szenen wirkt sie etwas unbeholfen und hilflos. Die Vermutung liegt aber nah das sie aufgrund ihrer Verblüffenden Ähnlichkeit zu Hitchcocks Tochter Patricia gecastet wurde. Patricia Hitchcock gibt hier übrigens ihr Leinwanddebüt und doubelt nebenher Wyman am Anfang in der Autoszene. Als starker Gegenpart wurde Marlene Dietrich besetzt und sie macht ihre Sache sehr gut. Sie durfte in dem Film auch Singen, leider ist das aus meiner Sicht ein kleiner negativer Punkt. Die Gesangseinlagen halten den Film meiner Meinung nach etwas auf, zu gegeben gefällt mir die Musik auch nicht besonders. Ja ich weiß jetzt denken sich einige hier „Was beschwert sich der Bollywood Freund über Gesangseinlagen in nem Film“ aber so ist es. Negativ fällt leider Richard Todd auf. Wobei das wohl weniger an ihm liegt, als an der Figur selber. Am ende beweist er auch das er seine Sache gut machen kann. Doch leider ist die Figur von Anfang an nicht wirklich interessant genug gestaltet um den Zuschauer zu packen. Mit der Zeit kommt er einem auch in seiner Handlung dumm vor und man fragt sich warum Eve so viel für ihn aufs Spiel setzt. Michael Wilding, ein sehr beliebter britischer Schauspieler zu der Zeit, verkörpert den Hitchcock Typischen Polizisten Smith recht sympathisch. Für die witzigen Momente sorgt allerdings Alastair Sim als Eves Vater Kommodore Gill, die ich als sehr gelungen finde, jedoch kommt er etwas zu kurz. Hitchcock selbst mochte seinen Part nicht, was ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Am ende bleibt ein solider Hitchcock, der sich aber in anbetracht seiner anderen Werke deutlich abfällt. Das umstrittene Ende, find ich persönlich recht gelungen und ist das Highlight des Films. Was am ende zu guten  

 6 Narrenkappen  




Bild:

Tja leider ist das Bild alles andere als überzeugend. Körniges Bild, Unschärfe und mangelnder Kontrast bestimmen das Bild zum unwohl des Zuschauers. Am ende wird das dann noch alles getopt in dem für die letzten gut 2 Minuten in der Mitte des Bilds ein Strich auftaucht. Für mich persönlich von die schwächste Bildqualität aller bis her gesehener Hitchcock DVDs.

 2 Narrenkappen

Ton:

Der Ton präsentiert sich Dolby Digital 1.0 und ist nicht der rede wert. Doch muss man dem Film zu gute Führen das es sich hier ja fast um ein Theaterstück handelt und somit, der Ton eher von den Dialogen dominiert wird und die kommen passabel rüber und mal ehrlich viel mehr als Mono 2.0 bräuchte man hier auch nicht. Dazu kommt noch eine menge an Untertitel die wohl halb Europa abdecken könnte. Deswegen immernoch

 2 Narrenkappen    

Extras:

Diese fallen im Vergleich zu den Universal DVDs etwas ab, sind aber immer noch zahlreicher und interessanter als die von Euro Video. Im einzelnen findet sich aber auch nur der Originale Kinotrailer und die Original-Dokumentationen: Hitchcock und "Die rote Lola" (ca. 20 min.) in dem u.a Darstellerin Jane Wyman, Hitchcocks Tochter Patricia oder Peter Bogdanovich

 2 Narrenkappen ,5


Fazit:

Solider Hitchcock Film, der wohl durch seine umstrittene Rückblende bekannt ist. Leider hat der Film das Pech zwischen großen Hitchcockfilmen wie Cocktail für eine Leiche und Der Fremde im Zug angesiedelt zu sein, wo durch er wohl in Vergessenheit geraten ist.

 4 Narrenkappen    

Testequipment
TV-Gerät: LG 4:3
DVD-Player: Panasonic SC-HT 335 5.1 Komplettsystem
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #27 am: 25. September 2006 um 01:18 »

43. Der Fremde im Zug (1951)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #28 am: 25. September 2006 um 01:19 »

44. Ich beichte (1953)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #29 am: 25. September 2006 um 01:19 »

45. Bei Anruf Mord (1954)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #30 am: 25. September 2006 um 01:19 »

46. Das Fenster zum Hof (1954)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #31 am: 25. September 2006 um 01:20 »

47. Immer Ärger mit Harry (1955)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #32 am: 25. September 2006 um 01:20 »

48. Über den Dächern von Nizza (1955)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #33 am: 25. September 2006 um 01:20 »

49. Der Falsche Mann (1956)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #34 am: 25. September 2006 um 01:29 »

50. Der Mann, der zuviel wußte (1956)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #35 am: 25. September 2006 um 01:30 »

51. Vertigo - Aus dem Reich der Toten (1958)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #36 am: 25. September 2006 um 01:30 »

52. Der Unsichtbare Dritte (1959)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #37 am: 25. September 2006 um 01:31 »

53. Psycho (1960)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #38 am: 25. September 2006 um 01:31 »

54. Die Vögel (1963)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Samir
Steelbook
*
Offline Offline

Beiträge: 1.127


WWW
« Antwort #39 am: 25. September 2006 um 01:32 »

55. Marnie (1964)
Gespeichert

fg
Samir (figge Power-> Gruß LL) Ach Liquid Zwinkern
Seiten: 1 [2] 3 4 5   Nach oben
  Sende dieses Thema  |  Drucken  
 
Gehe zu:  



Impressum | Forumregeln | Kontakt | Sitemap
Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006, Simple Machines