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Autor Thema: BloodRayne (Director´s Cut / RC1)  (Gelesen 74318 mal)
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« am: 05. Juni 2006 um 16:59 »

[align=justify]

“BloodRayne”
 

Technische Daten:

Regionalcode:  … 1
Vertrieb: … Visual Entertainment
Laufzeit: … 98:42 Min (NTSC)
Bildformat: … 1,78:1 (anamorph / 16:9)

Sprachen: … Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: … Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch
Freigabe: … unrated

Regie:  Uwe Boll

Darsteller:
Kristanna Loken
Michael Madsen
Matthew Davis
Michelle Rodriguez
Ben Kingsley
Will Sanderson
Billy Zane
Geraldine Chaplin
Udo Kier
Meat Loaf
Michael Paré
 
Trailer:  
http://www.apple.com/trailers/independent/bloodrayne/


Film-Kritik:

Der ganze negative Hype um (Dr.) Uwe Boll ist ein interessantes Phänomen – besonders wenn man die Aufmerksamkeit mal auf jene Personen richtet, die besonders laut gegen sein Schaffen wettern. Hauptsächlich handelt es sich bei ihnen (neben Gamern und selbsternannten cineastischen Experten) nämlich vorwiegend um tumbe Mitläufer dieses „Boll Bashing“-Trends. Der Mann wird (primär im Internet) wenig zimperlich persönlich angegriffen, seine Werke landen in den „Bottom 100“ der Imdb noch vor ihrer eigentlichen Veröffentlichung, die Bezeichnung „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ macht die Runde – wer allerdings nur mal einen Moment lang nachdenkt, dem sollten locker mehr als ein Dutzend untalentiertere Filmemacher (Wynorski, DeCoteau etc) in den Sinn kommen. Warum man sich in diesem Ausmaß auf den deutschen Doktor eingeschossen hat, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Sicher, er hat bestimmte (Spiele-) Lizenzen nicht zur vollen Zufriedenheit der Fans umgesetzt, aber keineswegs etwa ein traditionsreiches (filmisches) Kulturgut verschandelt oder mit Füßen getreten (Roland Emmerich, I´m talking to you!). Aus nicht gerade intelligenten Games wurden nicht gerade intelligente Adaptionen – was soll´s, wo ist das Problem? „BloodRayne“, sein drittes Projekt dieser Art, basiert auf einer leidlich bekannten Veröffentlichung aus dem Hause „Majesco“, kann eine ansehnliche Besetzung, ein Skript aus der Feder einer angesehenen Drehbuchautorin sowie ein recht stolzes Budget vorweisen (u.a. dank eines (dt.) Steuer-Schlupflochs kamen rund 20 Millionen Euro zusammen) – und ja, Olaf Ittenbach („Premutos“) zeichnet sich für die (non-CGI-) Effekte verantwortlich…

Das Rumänien des 18.Jahrhunderts (genau genommen 1723) ist ein düsterer, grausamer Ort, welcher von Menschen und Vampiren gleichermaßen bevölkert sowie Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen beiden Parteien ist. Anführer der „Kinder der Nacht“ ist der mächtige Lord Kagan (Ben Kingsley), welcher eine Armee Handlanger (bestehend sowohl aus seinesgleichen als auch sterblichen Kollaborateuren, genannt „Thralls“) von einer imposanten Burg in den Bergen aus befehligt. Seinen gefährlichsten Gegner stellt die „Brimstone Society“ dar, eine Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt von diesen Kreaturen und deren Schreckensherrschaft zu befreien. Um vollends unbesiegbar zu werden und den Konflikt ein für alle Mal zu entscheiden, setzt Kagan aktuell alles daran, drei sagenumwobene „Artefakte“ ausfindig zu machen: Ein Auge, eine Rippe und das Herz eines Ur-Vampirs namens Beliar. Diese liegen jeweils an schwer zugänglichen, (vermeintlich) sicheren Plätzen verborgen, da ein Vereinen der betreffenden Person die Macht geben würde, die Welt nach seinen Vorstellungen nachhaltig zu verändern.

Parallel zu diesen Bestrebungen erfährt man von Rayne (Kristanna Loken), ihres Zeichens ein „Dhampir“ (halb Mensch, halb Vampir), welche ein unglückliches Dasein als Attraktion einer Wanderzirkus-Freakshow fristet: Im Verlauf der Vorführungen wird sie immerzu verbrannt oder verwundet, bevor man ihr frisches Tierblut zu trinken gibt und ihre Verletzungen aufgrund dessen (zum Erstauen des zahlenden Publikums) vor aller Augen heilen. Als sie im Zuge gewisser Umstände eines Tages menschliches Blut kostet, erweckt das ihre bis dato verdrängten/unterdrückten Instinkte, Triebe und Erinnerungen: Es stellt sich heraus, dass ihre Mutter damals von Kagan vergewaltigt sowie Jahre später obendrein ermordet wurde. In einem Zustand von „Blood Rage“ tötet sie daraufhin nahezu alle Karneval-Angehörigen und begibt sich auf die Suche nach weiteren Antworten bezüglich ihrer Vergangenheit. Eine weise Zigeunerin (Geraldine Chaplin) liefert ihr zusätzliche Informationen, welche ihren Drang nach Rache ergänzend nähren. Um das zu erreichen, will sie die Artefakte, von denen ihr die alte Dame erzählt, selbst finden und deren Kräfte in ihrem Sinne einsetzen. Das erste befindet in den Katakomben eines Klosters, in dem kurz darauf alle Parteien erstmals aufeinander treffen: Es kommt zu einer blutigen Schlacht zwischen den Mönchen (unter der Leitung von Udo Kier), Kagans Schergen (allen voran Will Sanderson als Domastir), Rayne sowie drei Vampirjägern der Brimstone Society (Vladimir (Michael Madsen), Sebastian (Matthew Davis) und Michelle Rodriguez als Katarin). Als letztere beiden Fraktionen erkennen, dass Rayne keine Gefahr für Menschen darstellt und dass sich ihre jeweiligen Motive zwar nicht gleichen, dafür allerdings das letztendliche Ziel, schließen sie sich zusammen und machen sich daran, die Terrorherrschaft der Vampire ein für alle Mal zu beenden…

Das erste „BloodRayne“-Spiel ist während des zweiten Weltkriegs angesiedelt, die Fortsetzung in der Gegenwart – was diese Umsetzung demnach zu einer Art Prequel macht. An sich keine schlechte Idee, zumal das mittelalterliche Setting eine durchaus stimmige und ansehnliche Kulisse für die sich entfaltenden Ereignisse bietet, doch irgendwie hat man das Gefühl, als ob die Handlung trotzdem etwas spät einsetzt: Über die eigentlichen Hintergründe der Vampire oder der Brimstone Society erfährt man so gut wie nichts, denn letztendlich steigt man kurz vor der (eventuell) finalen Auseinandersetzung ein, wichtige (ohnehin im Verlauf vernachlässigte) Ereignisse gehören da schon der Vergangenheit an, was besonders auf Billy Zane´s Part als ein ehemaliger Anführer der Truppe zutrifft. Zumindest eine einleitende Erklärung wäre wünschenswert gewesen (aber bitte kürzer als die von „Alone in the Dark“). Ich hatte viel Hoffnung auf die Tatsache gesetzt, dass die erfahrene, feinfühlige und überaus talentierte Autorin Guinevere Turner (“American Psycho“/“Go Fish“/“the Notorious Bettie Page“) das Material für die Leinwand adaptierte – das fertige Werk lässt diese angeführten Eigenschaften allerdings sträflich vermissen, weshalb ich die Vermutung äußern möchte, dass Boll beim Dreh auch dieses Zepter an sich gerissen hat (in seinem Set-Tagebuch lassen sich solche Hinweise entdecken – z.B. dass man ständig kurzfristige Korrekturen bzw Umschreibungen vorgenommen hat, um das Skript den zur Verfügung stehenden Gegebenheiten anzupassen). Am Ende ist eine Story dabei herausgekommen, die auf grobe Weise verschiedenste Elemente (etwa aus “Blade“,“Underworld“,“Red Sonja“ oder dem Finale von “Dracula 3“) zu einem unbefriedigenden Gemisch kombiniert, das man dann noch mit Eigenschaften der Game-Vorlage angereichert hat (Rätsel, Aufgaben oder Missionen, die es zu lösen bzw zu erfüllen gilt, Fallen, Zwischengegner, Trainingssequenzen usw), inklusive abgedroschener Dialogzeilen wie „Keep your Friends close and your Enemies closer“. Es gibt eine ganze Reihe von Gegebenheiten, die keinen wirklichen Sinn machen, wie das Verhalten der überlebenden Zirkus-Leute, die bloß teilnahmslos in der Gegend herumstehen, als die Vampirjäger eintreffen, die Leichen ihrer Kollegen enthaupten und diese in Brand stecken. Das ist nur ein Beispiel von vielen, weshalb man sagen kann, dass es sich unter diesen Gesichtspunkten auch in diesem Fall um ein echtes „Boll-Werk“ handelt.

Die wohl auffälligste Eigenschaft des Films (gerade im Vorfeld des Sichtens) ist zweifelsohne die, dass es Uwe gelungen ist, eine (von den Namen her) erstaunlich starke Besetzung für sein Projekt zu gewinnen. Inzwischen ist es ja kein Geheimnis mehr, wie er das (allgemein) erzielt, nämlich indem er die Schauspieler überwiegend immer erst kurzfristig vor Drehbeginn verpflichtet, was beiden Seiten klare Vorteile beschert – die betreffenden Personen können auf diese Weise die Zeit zwischen zwei anderen Projekten mit einer vom Umfang her begrenzten Verbindlichkeit „sinnvoll“ überbrücken, die Produzenten müssen ihnen im Gegenzug dafür nicht ihre übliche Gagenhöhe zahlen. Bis auf Loken, die von Anfang an mit an Bord war, wirkt sich dieses Vorgehen allerdings tendenziell negativ auf das Gesamtergebnis aus, denn für ein optimales Verkörpern der jeweiligen Parts wäre eine deutlich längere Vorbereitungszeit zwingend notwendig gewesen – allein schon dafür, sich mit dem Waffengebrauch vertraut zu machen oder Choreographien einzustudieren. Unabhängig davon entsteht beim Betrachten unweigerlich der Eindruck, dass die meisten Beteiligten arg demotiviert bei der Sache waren, eventuell weil sie sich nur aufgrund des Schecks und/oder der Reise nach Rumänien verpflichtet hatten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Boll anscheinend überhaupt nichts von Schauspielerführung versteht und sie sich daher vor der Kamera schlichtweg im Stich gelassen fühlten. Viele Einstellungen sehen zudem so aus, als hätte man gleich den ersten Take verwendet, ganz ohne einen Versuch, ein besseres Resultat aus den Leuten herauszukitzeln.

Kristanna Loken (“Terminator 3“/TV`s“Mortal Kombat“) überzeugt beinahe restlos in der Hauptrolle: Sie ist schön, sexy, athletisch und meistert sogar verschiedene emotionale Facetten, wodurch sie ihrer Figur auf der einen Seite eine gewisse Tiefe und Verletzlichkeit, auf der anderen die nötige Härte und Konsequenz verleiht. Von Beginn an hat sie sich stark für die Produktion engagiert – etwas, das man dem fertigen Werk positiv ansieht. Mit mehr Kampftraining und einer besseren Vorlage hätte man sicher noch eine ganze Menge mehr ihres zweifellos vorhandenen Potentials mobilisieren können. Ihr zur Seite steht der völlig ausdruckslose Matthew Davis (“Below“/“Into the Sun“) sowie Tarantino-Regular Michael Madsen (“Kill Bill“/“Sin City“), welcher dermaßen hölzern und gelangweilt agiert, dass es schon wieder fast lustig wirkt (wenn es nicht so traurig wäre) – schließlich soll er eigentlich den Anführer der Brimstone-Truppe verkörpern. Madsens Auftritt ist eine reine, peinliche Katastrophe. Seine Alkohol-Eskapaden hinter den Kulissen merkt man ihm deutlich an, denn er wirkt so, als wäre er innerlich konstant damit beschäftigt, den verbliebenen Promillewert abzubauen oder gegen starke Kopfschmerzen anzukämpfen. Michelle Rodriguez (“Resident Evil“/“Blue Crush“) trägt den (beinahe) einzigen Gesichtsausdruck, den sie überhaupt beherrscht, in gewohnter Form zur Schau und gibt sich immerhin sichtlich Mühe, ihren markanten Akzent mit einer osteuropäischen Ausrichtung zu übertünchen – leider vergebens. Uwe-Dauerweggefährte Will Sanderson (“Blackwoods“/ “Mangler 2“) geht innerhalb seiner Möglichkeiten aufs Ganze, einen harten Kerl abzugeben, was doch ein wenig zu gewollt wirkt, „Meat Loaf“ Aday (“Fight Club“/“Salton Sea“) hat sichtlich Spaß als Vampir inmitten diverser nackter Frauen (für jene Szene wurden übrigens echte Prostituierte gecastet, da sie billiger als „professionelle Darsteller“ waren) und erhöht den Trash-Faktor merklich, Michael Pare (“Virgin Suicides“) verpasst man leicht, wenn man im entscheidenden Moment gerade mal nicht hinschaut. Geraldine Chaplin (“the Moderns“), Charlie´s Tochter, meistert ihren Auftritt mit Würde, Udo Kier (“Blade“/“Dogville“) ist einfach er selbst und somit schon eine Bereicherung der Angelegenheit. Kommen wir nun zu (Sir) Ben Kingsley (“Gandhi“): Traurig, traurig. Der Part des Ober-Villains ist derart blass und gesichtslos, das beinahe jeder ihn hätte spielen können. Ben schlafwandelt sich durch seine Auftritte (welche zudem fast nur auf eine Location begrenzt sind) und hat sicher nach Drehschluss in anbetracht seines Oscars im Regal die eine oder andere Träne vergossen (sich an “Species“ erinnernd, soll er sich übrigens strikt geweigert haben, mit Madsen zur selben Zeit an einem Set zu sein). Sicher, „A Sound of Thunder“ ist in allen Belangen noch mieser, aber langsam muss zwingend mal wieder etwas in der Richtung von “the House of Sand and Fog“ her! Mein persönliches Cast-Highlight markiert ausgerechnet Billy Zane (“Demon Knight“/“Titanic“), der nur wenig Screen-Time besitzt und irgendwann ganz aus der Handlung verschwindet (mitsamt des umgebenden Subplots), in diesen Minuten dafür allen anderen klar die Show stiehlt, denn seine charismatisch-charmante Art (inklusive amüsanter Oneliner) macht einfach Spaß. Er spielt Michelle Rodriguez´Vater(!), ein ehemaliger Brimstone-Führer und jetziger Vampir zwischen den Fronten. Im Kommentar verrät Boll, dass er im Falle einer Fortsetzung Zane´s Charakter als Ober-Bösewicht präsentieren möchte – immer her damit, denn schon hier überstrahlt er Kingsley mehr als deutlich!  

„BloodRayne“ ist eine Independent-Produktion, unabhängig eines großen Studios realisiert – und dafür sieht sie verdammt gut aus! Kameramann Mathias Neumann rückt vor allem die eindrucksvolle rumänische Landschaft ansehnlich ins Bild (okay, er kopiert viele Einstellungen aus „Lord of the Rings“, jene aber wenigstens solide), die Ausleuchtung und Wahl der Farbfilter (vornehmlich warme Töne) kann gleichwohl überzeugen. Die Kampfszenen, welche man aus einer gewissen Distanz heraus eingefangen hat, wirken gelungen – wenn die Kamera jedoch näher ans Geschehen herangeht, um dem Zuschauer das Gefühl zu vermitteln, er wäre „mitten drin“, ist es leider arg auffällig, das die Schauspieler kaum Erfahrungen im Schwertkampf besitzen sowie eine anständige Choreographie schmerzhaft abstinent war, wodurch diese Zweikämpfe sehr hölzern wirken. Die CGI-Effekte sind hingegen überraschend positiv ausgefallen: Einige sind bemerkenswert subtil und hochwertig (z.B. sich verändernde Gesichtszüge), andere sehen einfach nur cool aus (wie ein Übergang von einer Tarot-Karte in die nächste Szene oder eine Falle mit rotierenden Klingen im Boden). Tja, und dann wären da noch die „Gore F/X“, für die Boll seinen Landsmann Olaf Ittenbach, ein Experte auf diesem Gebiet (und noch weitaus schlechterer Regisseur als er), verpflichtet hat: Der „Director´s Cut“ ist voll von brutalen Grausamkeiten, die meist im Einklang mit imposanten Blutfontänen auftreten. Man bekommt das volle Programm geboten: Enthauptungen, abgetrennte Gliedmaße, Schwerter durch Köpfe oder sonstige Körperpartien, blutige Vampirbisse, herausgerissene Fleischbrocken und vieles mehr. Vor allem ein Aufschneiden des Brustbereichs (inklusive eines riesigen Blutschwalls) findet extrem oft Verwendung. Das Problem ist nur: Die gezeigte Gewalt ergibt im Kontext keinen richtigen Sinn! Angreifer überrennen ein Kloster – und mitten im Gefecht stellen sich drei Typen plötzlich um einen am Boden liegenden Mann herum und hacken seinen Körper in unschöne Stückchen. Oder ein abgeschlagener Arm, der mehr Lebenssaft verspritzt als normalerweise insgesamt knapp zwei Menschen besitzen. Weniger wäre mehr gewesen (zumindest etwas), denn so wirkt es deutlich zu sehr „over the Top“. Vor dem Abspann erhält man dann gar noch eine knapp 3 Minuten lange Montage der blutigsten Sequenzen geboten (immerhin aus anderen Winkeln aufgenommen), bei der man sich unweigerlich nach dem Grund dafür fragt – nur Uwe´s AK kann diesen verkünden, und er ist sogar einigermaßen nachvollziehbar, nur halt ohne Erklärung aus dem Zusammenhang heraus kaum ersichtlich. Gore-Hounds und Ittenbach-Fans werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, doch dem Gesamtbild ist diese explizite Darstellungsweise keinesfalls optimal dienlich.

Die erste Hälfte ist deutlich stärker als die folgende, da das Tempo anfangs sehr hoch ist und verschiedene Schauplätze wohlige Abwechslung hervorrufen – zusätzlich beinhaltet sie die mit Abstand beste Szene, welche der Regisseur in seiner Karriere je hinbekommen hat, nämlich Raynes Ausbruch aus ihrer Gefangenschaft im Wanderzirkus: Nachdem sie zum ersten Mal menschliches Blut kostet, übermannt sie ein rauschhafter Zustand („Blood Rage“), in dem sie jeden um sich herum tötet. Diese Augenblicke sind herausragend intensiv inszeniert worden (sowohl die Taten, welche in Form von Flashbacks aufgezeigt werden, als auch ihre emotionalen Reaktionen darauf) – einfach klasse! In der Mitte des Verlaufs wird der Fortgang kurzzeitig ruhiger, und in dieser Zeit fallen die ganzen (konstant vorhandenen) Negativmerkmale besonders gewichtig ins Auge: Die Kostüme sehen überwiegend unglaubwürdig aus (da wirken selbst jene der „Xena, Warrior Princess“-Serie authentischer), die Perücken und Frisuren in etlichen Fällen ausnehmend lächerlich, die Schwerter erwecken den Anschein, als hätte man sie (beinahe alle) aus billigem Aluminium gestanzt (u.a. weisen sie keinerlei Verzierungen auf). Spezielle Szenen sind sprudelnde Quellen unfreiwilliger Komik, wie der Gefängnisausbruch von Madsen und Davis, wo ersterer die Wache allen Ernstes mit dem Spruch „Thrall, my Companion is gone: I don´t know what´s become of him“ (autsch!) reinlegt, oder die (zugegeben, sehr heiße) Sex-Szene von Rayne und Sebastian, welche plötzlicher zutage tritt als der fast schon legendäre Liebesakt in „Alone in the Dark“. Der Score von Henning Lohner muss in diesem Zusammenhang ebenso Erwähnung finden, da er jedem noch so belanglosen Szenario einen epischen Touch zu verleihen versucht. Die Qualität schwankt demnach immerzu zwischen Licht und Schatten – und allein dadurch, dass man diese ungleichen, wechselhaften Eigenschaften (je nach Offenheit der persönlichen Betrachtungsweise) amüsiert bestaunen kann, kommt zum Glück nie Langweile auf.

Uwe´s Platz ist ganz klar im B-Film-Bereich. Ich kann verstehen, warum seine Werke in den Kinos kein Geld einspielen, denn so vergnüglich sie auch sein mögen (egal aus welchen Gründen), am besten aufgehoben sind sie auf feucht-fröhlichen DVD-Abenden in spaßiger Gesellschaft. Der Mann hat klare Vorstellungen davon, was er erreichen will, nur nicht das nötige Talent, um dorthin zu gelangen. Eine Konzentration auf den DTV-Sektor wäre die ideale Lösung. „BloodRayne“ ist sein bislang „professionellstes“ Resultat, ein annehmbares „guilty Pleasure“, das allerdings nicht ein derart spaßiges Vergnügen vermitteln kann, wie es seiner Trash-Supernova „House of the Dead“ gelang, die sich weit weniger ernst nahm. Besser als der zum Teil sehr stümperhafte „Alone in the Dark“ ist der Film allemal, denn er ist konsequent brutal, optisch ansprechend, kann mit einer sexy Hauptdarstellerin auftrumpfen und vermag tatsächlich knappe 98 Minuten lang durchaus zu unterhalten …  „5 von 10“

4 Narrenkappen ,5


Screenshots:







Bild & Ton:
Die DVD bietet eine qualitativ hochwertige 1.78:1 Widescreen Präsentation (anamorph/16:9) des ursprünglichen 2.35:1 Bildformats, welche frei von sichtbaren Verunreinigungen sowie mit einer überzeugenden Schärfe daherkommt. Die Farbpalette wird gut wiedergegeben, Fleischtöne sehen natürlich aus, Schwarzflächen kommen kräftig zur Geltung, der Kontrast stimmt. Stilistisch wurde der Film sehr düster umgesetzt (die nächtlichen Szenen sind teilweise besonders dunkel, tagsüber vermindern Farbfilter die Lichtintensität), doch dieser Transfer präsentiert das Geschehen ansehnlich sowie ohne Grund zur Klage (nahezu keine Grain- oder Grauschleier-Effekte) – vor allem angesichts der Tatsache, dass es sich um keine große Studioproduktion handelt. Die Dolby Digital 5.1 Tonspur ist okay, allerdings nicht sonderlich herausragend. Der Mix wirkt nicht vollkommen gelungen, da Stimmen sporadisch von verschiedenen Kanälen eingespielt werden. Die Dialoge sind etwas leise im Vergleich zum Rest, weshalb andere Geräusche sie gelegentlich übertönen. Der Score wird zwar kräftig und wirksam eingespielt, verschluckt die Sprache jedoch ebenfalls von Zeit zu Zeit. Insgesamt ist die Tonqualität durchaus annehmbar – nur halt letztendlich nicht wirklich optimal gelungen.  


Menüs:
Das ansprechend gestaltete Hauptmenü hat man mit einer passenden Instrumentalmusik unterlegt. Im Vordergrund (rechts) dominiert jeweils ein Abbild einer der Hauptfiguren (dieses wechselt alle paar Sekunden), während links dahinter Filmszenen eingespielt werden. Im Kapitelanwahlbereich sind leider nur Screenshots der betreffenden Chapter vorzufinden.




Extras:
Zwar kann man die „Bonus Features“ der 1.DVD nicht wirklich als „reichhaltig“ oder „hochwertig“ bezeichnen, dafür aber auf jeden Fall als „skurril“. Beginnen wir mit dem Audiokommentar, gesprochen von Master Boll, Produzent Shawn Williamson sowie den Darstellern Kristanna Loken und Will Sanderson. Uwe erzählt fleißig Geschichten, die keinerlei Verbindung zu dem gerade laufenden Geschehen besitzen, wie etwa was für eine schwache Schauspielerin Jennifer Garner doch sei (wo der Mann Recht hat…), liefert jedoch auch interessante Hintergrundinfos vom Dreh (z.B. zu Madsens „Jet-Lag“-Problemen). Viele Beteiligte werden gelobt (Zane, Meat Loaf), andere verflucht (vorwiegend Leute der einheimischen Crew). Wie in meiner Kritik erwähnt, empfand ich es als sehr hilfreich, dass Boll darlegt, was er sich bei dem Ende so gedacht hat (seltsamerweise herrscht bei den folgenden Gore-Szenen nichts als Schweigen, bevor der Kommentar mit Einsetzen des Abspanns fortgeführt wird). Die anderen Beteiligten geben ihre Meinungen zu bestimmten Themen (Vampire allgemein etc), Szenen und Entscheidungen ab (kommerzieller und „künstlerischer“ Art), loben sich an etlichen Stellen zudem gegenseitig gebührlich. „CGI: Making of the Film“ (knappe 5 Minuten Laufzeit) ist eine Zusammenstellung von diversen „before&after“-(CGI)-Aufnahmen des Films, welche sowohl vorwärts als auch rückwärts abgespielt werden, so dass man die Stufen der Veränderungen gut nachvollziehen kann. Interessant? Ja. ABER: Es gibt keinen Ton! Mehr als 300 Sekunden pure Stille. Zumindest eine begeleitende Erklärung wäre nett gewesen. Ein weiterer Menüpunkt wartet mit einigen Storyboards auf, der Kinotrailer ist ebenfalls vorhanden. Das Kernstück der Extras bildet auf jeden Fall das „Dinner with Uwe Boll“: In einem kahlen Raum empfängt der Doktor zwei junge Leute, die sich leider zu keiner Zeit vorstellen (sind anscheinend von einer Game-Website), zu einer kleinen Gesprächsrunde plus Mahlzeit (die Styropor-Verpackung lässt erkennen, dass das Essen vom nächstbesten Asia-Mann stammt). Außerdem gibt es Wein und eine Kerze steht auf dem Tisch. Nun gut – inhaltlich werden Fragen zu seiner Kindheit, den cineastischen Vorbildern und Einflüssen sowie etwaige Background-Stories der Projekte besprochen, bevor sich Uwe gegen Ende über die ganzen Kritiker da draußen aufregt. Er kommt sympathisch und gar witzig rüber, hält allerdings zu sehr an seinen Entscheidungen fest (sieht gemachte Fehler einfach nicht ein). Das Interview ist sehr positiv und freundlich geführt worden, die Frage nach der Kontroverse bezüglich seiner Person wurde gar (mehr oder minder) direkt von ihm beantwortet. Das Gespräch hat man aus nur einem Winkel aufgenommen (Abwechslung entsteht bloß durch (seltene) Wechsel zwischen Nahaufnahmen und denen aller drei Personen) und läuft (ungeschnitten) an einem Stück knappe 47 Minuten lang, was auf Dauer leicht eintönig wirkt. Es ist nett, aber irgendwie strange. Den krönenden Abschluss des Bonusmaterials markiert zweifelsohne die Vollversion des PC-Spiels „BloodRayne 2“ auf einer zweiten DVD! Diese Form der Vermarktung gab es noch nie zuvor – sie ist clever und bietet den Fans einen deutlichen Mehrwert. Außerdem handelt es sich um die ungeschnittene US-Version.      



 8 Narrenkappen ,5


Fazit:

Film:  Siehe den letzten Absatz meiner Kritik.

DVD:  Der „Director´s Cut“ bietet wesentlich mehr Gore als die Kinofassung, welche ebenfalls auf DVD erhältlich ist. Die Bildqualität dieser Edition überzeugt, den Ton stufe ich mal als „befriedigend“ ein. Die Extras sind skurril, aber auch einigermaßen interessant und unterhaltsam. Die Beigabe des kompletten PC-Spiels ist natürlich ein gewichtiger positiver Faktor, der keinesfalls zu verachten ist. Zusätzlich kommt die DVD in einem (oben und unten offenen) Hochglanz-Pappschuber. Etwas schade finde ich die Entscheidung, dass man aus allen vorhandenen Cover-Motiven ausgerechnet das (in meinen Augen) langweiligste ausgewählt hat. Nichtsdestotrotz halte ich diese Veröffentlichung für gelungen und kann dementsprechend bedenkenlos eine positive Empfehlung aussprechen.

Film:  4 Narrenkappen ,5
DVD:  8 Narrenkappen[/align]
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Ronin
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fire walk with me


« Antwort #1 am: 05. Juni 2006 um 17:21 »

Aufgeregt
Tolles Review. Kann´s kaum abwarten, den zu sehen.
Zu den von dir genannten Kritikpunkten hat uns Uwe sicherlich ´ne passende
Erklärung parat. Lautes Lachen
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Sheridan
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« Antwort #2 am: 05. Juni 2006 um 17:24 »

Nicht schlecht Cool
Meine DVD ist auch schon unterwegs, aber so wie sich das hier anhört landet die warscheinlich hier auf dem Flohmarkt.
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #3 am: 05. Juni 2006 um 17:42 »

Jau, sehr schön gemacht! Ganz massiv abschreckend finde ich die Sache mit den billigen Kostümen, denn wenn ich mir schon Kostümfilme gefallen lasse, dann auf einem hohen Niveau (HdR); so ne Xena-Ausstattung finde ich ganz grässlich. Aus dieser Sicht heraus wäre mir dann wohl eine Gegenwartsverfilmung lieber gewesen
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #4 am: 05. Juni 2006 um 17:53 »

Zitat von: "Sheridan"
Nicht schlecht Cool
Meine DVD ist auch schon unterwegs, aber so wie sich das hier anhört landet die warscheinlich hier auf dem Flohmarkt.


Dann denk an mich.  Sehr glücklich
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Hannibal
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« Antwort #5 am: 05. Juni 2006 um 18:13 »

Klasse Review, hat Spaß gemacht zu lesen. Fand sowohl "House of the Dead" als auch "alone in the Dark" mit entsprechend boll'schen Erwartungen recht unterhaltsam, denke, das dürfte auch bei "Bloodrayne" wieder so sein...

MFG
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« Antwort #6 am: 05. Juni 2006 um 18:41 »

Danke für die Rückmeldungen, Männer!  Sehr glücklich
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The Punisher
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Iám Groot


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« Antwort #7 am: 05. Juni 2006 um 19:07 »

klasse review, ich freu mich schon auf die deutsche Scheibe mit dem AK von uns Uwe Lautes Lachen
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dÆmonicus
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Dragon


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« Antwort #8 am: 05. Juni 2006 um 19:19 »

So jetzt bin ich auch mit lesen fertig und muss sagen:  Gut gemacht! Feines Teil. Jetzt muss ich den Film nur noch sehen um mitreden zu können.  Lautes Lachen
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wolfman
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« Antwort #9 am: 05. Juni 2006 um 19:25 »

Zitat von: "The Punisher"
klasse review, ich freu mich schon auf die deutsche Scheibe mit dem AK von uns Uwe Lautes Lachen

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« Antwort #10 am: 05. Juni 2006 um 19:31 »

der Uwe ist einfach nur fertig! Phattes Review Stefan, ich warte auf nen 6,50 EUR Blödmarktpreis! Lautes Lachen
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freeman
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« Antwort #11 am: 05. Juni 2006 um 21:09 »

Wie nennst du das hier immer so fein? guilty Pleasure? Das trifft es wiedermal sehr gut, denn ditte hier, is bei objektiver Betrachtung alles mögliche ... nur nicht haltbar:
Zitat
wie etwa was für eine schwache Schauspielerin Jennifer Garner doch sei (wo der Mann Recht hat)

Gähn ...

Ansonsten: Feines Review, bin gespannt auf das Ding und vor allem, was uns denn nun für eine Fassung erreichen wird, die Kinoauswertung ist ja nun wohl Geschichte ...

Und zu deiner Einleitung:
I sink se problem is, that se Uwe is a big playa in sa Moviebusiness who tells everybody who doesn't want to hier it, sat he is bigga san Martin Scorsese or all se other riel Deirectors. And becose of dies, and becose of se bad Image of se Germans becose of se Weltkrieg, se americans sink, that he is se pure bad evil. And many Mainstreamtrollos hier in Görmany only sink, that it is gud to sink like se americans, becose otherweise we will have War wis se Americans and Frau Merkel will be verschleppt to Abu Graib ...

In diesem sinne:
freeman, fragt mich, ich weiß alles ... Zwinkern
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« Antwort #12 am: 05. Juni 2006 um 21:27 »

Zitat von: "freeman"
Wie nennst du das hier immer so fein? guilty Pleasure? Das trifft es wiedermal sehr gut, denn ditte hier, is bei objektiver Betrachtung alles mögliche ... nur nicht haltbar:
Zitat
wie etwa was für eine schwache Schauspielerin Jennifer Garner doch sei (wo der Mann Recht hat)

Gähn ...

Die Garner ist ne gute Schauspielerin!?!  Geschockt
Brüller! Ich lach mich tot...  Lol!
Aber vielleicht habe ich ihre Ausdrucksstärke in "Elektra", "Daredevil", "Pearl Harbor" und "Dude, where´s my Car" einfach verkannt...  Mit den Augen rollen

Mag sein, dass sie in anderen Rollen, ein bis zwei Funken Hoffnung bzw gar Talent an den Tag gelegt hat, doch überwiegend kommt wohl kein Mensch auf die Idee, sie als ernstzunehmende Schauspielerin zu bezeichnen.

Also bitte, Freeman - obwohl ich natürlich sehe, dass Du bei mir eh immer unbedingt was zu meckern finden willst - die Kirche sollte man schon im Dorf lassen.
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Ronin
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fire walk with me


« Antwort #13 am: 05. Juni 2006 um 22:36 »

Geschockt Die Garner ist ne Schauspielerin?
Wann wurde das denn beschlossen?
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freeman
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« Antwort #14 am: 06. Juni 2006 um 00:22 »

Da sind imo 4 Staffeln von A ... ach bringt ja eh nichts ...

Zitat
Also bitte, Freeman - obwohl ich natürlich sehe, dass Du bei mir eh immer unbedingt was zu meckern finden willst - die Kirche sollte man schon im Dorf lassen.

Das fällt eben auch nie schwer, immerhin haste ja immer so nen "lustigen" Nebensatz an Bord ...

Ausserdem bei 30 über N ... ja ja, ich bin ja schon ruhig und gucke mal der talentierten Gabrielle Anwar beim Dilettieren in Turbulence III zu. Eat sis homie ... Zwinkern

In diesem Sinne:
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Debakelvince


« Antwort #15 am: 06. Juni 2006 um 00:28 »

@StS: In Sachen Garner gebe ich dir Recht, sehe bei der auch kaum irgendwas, das man Talent nennen könnte, aber das ist schon richtig... du hast irgendwie so ne Art an dir, mal eben beiläufig deinen Spott über Dinge auszuschütten, die dir nicht in den Kram passen. Ich glaube, da stört weniger die Tatsache, dass du diese Meinung hast, sondern vielmehr, wie du diese Meinung äußerst. Hört sich alles immer so ein bisschen spöttisch an... passt mir bei gewissen Dingen auch nicht. Ich muss ja nicht betonen, bei welchen.  Zwinkern
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freeman
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« Antwort #16 am: 06. Juni 2006 um 00:34 »

Der Vince bringt zum Ausdruck, was der freeman ungelenk denkt ... ich schicke in Zukunft meine Beiträge an Vince, der verpackt sie dann für mich nett und vor allem zutreffender und dann erwähnt er irgendwo, dass das meine Meinung war LOL

Komm an meine Brust Vince ... da lernste dann, wie toll die Garner is ... du, du, du ... *grummel*

In diesem Sinne:
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Debakelvince


« Antwort #17 am: 06. Juni 2006 um 00:36 »

Na ja, Alias hab ich ja nie richtig geguckt, sollte ich dann vielleicht mal machen.  Zwinkern
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freeman
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« Antwort #18 am: 06. Juni 2006 um 00:37 »

Das wär nen guter Anfang ... Zwinkern

In diesem Sinne:
bekehrpierre
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« Antwort #19 am: 06. Juni 2006 um 09:46 »

Hmm...vielleicht sollte ich nächstes Mal - statt in Klammern der Aussage direkt beizupflichten - einfach etas in der Art von
Zitat von: "vince"
(die ich allerdings im Allgemeinen für überschätzt halte)
schreiben, also weniger direkt, so dass es nicht ganz wie ein rotes Tuch für den Pierre wirkt ...  Mit den Augen rollen

Und sicher äußere ich mich gerne mal spöttisch über Tuner, Gamer, Uwe und talentlose "Schauspieler" - hab ich kein Problem mit, schließlich steckt immer ein gewisses Maß an Wahrheit dahinter. In ersteren Fällen sind das Verallgemeierungen - und dass sich Vince beim Lästern über "Gamer" nicht direkt angesprochen fühlen muß, sollte ich wohl nicht betonen müssen, oder? Immerhin könnte ich es in seinem Fall noch irgendwie verstehen.

Dass sich Freeman allerdings bei Ischen wie Garner angesprochen fühlt, ist schon merkwürdig und zeugt nur davon, dass er partout etwas gegen die Meinung der Person sagen will, nichts weiter. Der Satz ging nicht irgendwie gegen Dich. Ich wollte nur meine Beipflichtung über eine wahre Aussage Boll´s zum Ausdruck bringen. Wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich sagen, der Pierre ist einfach überempfindlich - so aber weiß ich, dass er es ist nicht ist und welchen Zweck solche äußerungen verfolgen. Wenn ich unter jeder Deiner Kritiken, in denen Du Frauen rein Körperlich bewertest, dafür Punkte im Gesamtbild verteilst und sogar noch Nackfotos der betreffenden Szenen postest, einen Kommentar diesbezüglich setzen würde (a la "gähn" oder "werd erwachsen") ... aber nein, mach ich nicht. Warum sollte ich auch? Ist halt Deine Art.
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