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Autor Thema: Reeker  (Gelesen 11309 mal)
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woodz
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« am: 25. März 2006 um 17:04 »

http://www.dvdnarr.com/community/index.php?topic=10877.msg229922#msg229922

* nehcregit hat den Link zum Review angepasst.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2008 um 18:30 von nehcregit » Gespeichert
StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« Antwort #1 am: 25. März 2006 um 18:37 »

Die DVD werde ich mir auf jeden Fall holen. Deine Meinung stimmt in etwa mit dem überein, was ich in letzter Zeit so über den Film gelesen habe. Schönen Dank für die Kritik!  Sehr glücklich
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woodz
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« Antwort #2 am: 26. März 2006 um 12:41 »

Zitat von: "StS"
Die DVD werde ich mir auf jeden Fall holen. Deine Meinung stimmt in etwa mit dem überein, was ich in letzter Zeit so über den Film gelesen habe. Schönen Dank für die Kritik!  Sehr glücklich


Kein Problem.
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #3 am: 26. März 2006 um 15:50 »

Jau, dem schließ ich mich mal an - danke für die schöne Kritik!
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Jorin
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« Antwort #4 am: 10. Mai 2008 um 17:59 »

Reeker

Vertrieb: MC One
Laufzeit: ca. 87 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,85:1 anamorph
Sprache(n): Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Freigabe ab: Keine Jugendfreigabe

Regie: David Payne
Darsteller: David Hadinger, Christopher Boyer, Michael Ironside

Film:

Die Jugendlichen Cookie, Gretchen, Nelson, Jack und Trip machen sich auf den Weg um in der Wüste die Raveparty ihres Lebens zu feiern. Neben den genretypischen Charakteren wie der einfältigen Cookie, der besorgten, aber dennoch starken Gretchen, dem ungehobelten Trip, der nur auf Party aus ist und dem 'Normalo' Nelson, der nichts als Weiber im Kopf hat, gesellt sich auch ein blinder Junge zu der Gruppe von Partygängern. Jedoch sucht man auch bei diesem Charakter Vielschichtigkeit vergebens. Zwar wird versucht Jack intelligenter und sensibler darzustellen, doch eigentlich ist er nur der Auslöser für Blindenwitze und Schockeffekte, die wir zwar sehen, aber der Protagonist nicht. Das sorgt leider nur selten für etwas Unwohlsein. Insgesamt hätte man die Figur des Jack guten Gewissens aus dem Script streichen können, denn Sprüche wie 'du bist ziemlich witzig für nen Blinden', oder 'hast du die andern gesehen' sind doch arg platt und nah an der Schmerzgrenze. Diese Jugendlichen fahren also durch die Wüste und müssen zwangsweise einen Zwischenstopp, bzw einen ultimativen Stopp (wie sich bald herausstellen soll) einlegen. Grund: Das Benzin ist alle. Die fünf müssen also wohl oder übel hier nächtigen. In und um das Motel herum, das am Mittag noch Kundschaft hatte, doch nun anscheinend keiner Menschenseele mehr als Herberge dient. Oder doch?

Irgendetwas stimmt hier nicht. Kein Handy funktioniert, kein Radio tut seinen Dienst und ein beißender Gestank liegt in der Luft, der nichts gutes verheißt. Das wird schon in der Eröffnungsszene klar: Eine dreiköpfige Familie fährt durch das Ödland und die Frau am Steuer verursacht einen Wildunfall. Als sie anhält wird die Familie Opfer des Todeshauches. Eins ist ab diesem Zeitpunkt klar: Der Dampf (oder das, was in Verbindung mit selbigem steht) tötet keineswegs schnell, sauber und schmerzlos.

Nach dieser guten Anfangssequenz wird die Partytruppe vorgestellt un ab jetzt dümpelt der Film so vor sich hin. Dämliche Dialoge ('ich muss aufs Klo. Aber du warst doch grad! Sag das mal meiner Blase!) wechseln sich ab mit harmlosen Schockeffekten. Die Stimmung wird immerwieder aufgelockert mit Scherzen und mit Szenen bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie unfreiwillig komisch wirken, oder komisch gemeint sind. Zum Beispiel zieht Trip einen Trucker aus einer Mülltonne, dem ab Rumpf abwärts alles fehlt, was man zum Leben braucht. Der Trucker mault Trip an und verschwindet dann mit einem Affenzahn in Richtung Dunkelheit. Auch ohne Unterleib ist dieses Opfer noch gut zu Fuß.

Und so wird die kleine Partygang von einer unsichtbaren Gewalt dezimiert. Das passiert weitesgehend ohne Spannung und nach Schema F. Bis kurz vor Schluss, als der tödliche Hauch zugeordnet wird und die Auflösung näher kommt. Hier nimmt der Film wieder an Fahrt auf und wird schließlich doch noch interessant. Nach dem Abspann bleibt die wirklich interessante Idee hinter dem Film positiv in Erinnerung, nur die Inszenierung will nicht so recht dazu passen. Zu wenig düster, zu locker, einfach unpassend meiner Meinung nach. Regisseur Payne wählte eine Inszenierung, die auf einen 08/15 Backwood Slasher hinweist, mit dem Killerdampf dann aber doch eine übernatürliche Richtung einschlägt. Insgesamt hält sich der Film zu lange in dieser Zwitterdimension auf. Mit zunehmender Laufzeit hätte der Film bizarrer, härter und kompromissloser werden müssen, denn so wirkt das Ende zu aufgesetzt, unpassend. Aber wahrscheinlich sollte ich nicht über die Inszenierung urteilen, denn jeder denkt wohl anders über die Thematik. Und wenn die Vorstellung von Herrn Payne derart ist, dann soll ihm das zugestanden werden. Allerdings ist Reeker immernoch ein Film und eine Entschuldigung für fehlende Spannung gibt es nicht. Insofern konnte mich der Streifen über weite Strecken nicht überzeugen. Knappe 6 Kappen. Zum Ausleihen sicher nicht verkehrt.

6 Narrenkappen

Bild:

Das Bild ist frei von Artefakten und Schmutzpartikeln, außerdem in fast allen Szenen scharf. Einzig das Rauschen in ein, zwei dunklen Szenen und das etwas häufigere Tiefenrauschen mindern den guten Gesamteindruck. Knapp 8 Kappen.

8 Narrenkappen

Ton:

Die Rear-speaker haben kaum etwas zu tun, genausowenig wie der Subwoofer. Das Geschehen wird über Center und Frontlautsprecher wiedergegeben. Das immerhin gut verständlich und ohne Fehler. Die deutsche und die englische Tonspur klingen sehr ähnlich. Die dt. Synchro hat mir nicht wirklich gefallen. Zu aufgesetzt und zu wenig integriert wirken die deutschen Stimmen.

4 Narrenkappen

Extras:

Auf dem Papier sieht das Bonusmaterial nicht übel aus: Making of, Behind the Scenes, Kurzinterviews, Fotogalerie, Trailergalerie. Sieht man sich aber die Extras an, macht sich Ernüchterung breit. Neben dem kurzen (ca 12 min) und wenig informative Making Of, dem total überflüssigen 'behind the scenes' (knapp 3 min) und der Fotogalerie sind es die Kurzinterviews, die richtig verärgern. Diese Interviews sind keine Interviews, sondern Statements, die einzel angewählt werden müssen und von 9 Sekunden (!) bis zu 40 Sekunden dauern. Das ärgerliche daran: Diese 'Interviews' wurden schon im Making Of eingesetzt und zwar ausnahmslos. An Unnötigkeit nicht mehr zu überbieten.

2 Narrenkappen

Fazit:

Der Term 'verpasste Chance' drängt sich auf. Aus der Thematik hätte man so viel mehr machen können.

5 Narrenkappen

Dies ist ein vor langer Zeit unter Joomla veröffentlichtes Review und wurde nur "gerettet". Deswegen kann es zu kleinen Ungereimtheiten kommen, z.B. fehlende Bilder oder nicht nachvollziehbare Textstellen. Soweit möglich, wurde das Review jedoch geprüft und bereinigt.


* Reeker-0.jpg (56.2 KB, 360x202 - angeschaut 793 Mal.)

* Reeker-1.jpg (37.71 KB, 360x202 - angeschaut 831 Mal.)

* Reeker-2.jpg (38.24 KB, 360x202 - angeschaut 807 Mal.)

* Reeker-3.jpg (34.96 KB, 360x202 - angeschaut 807 Mal.)
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #5 am: 10. Mai 2008 um 18:09 »

Ja, da komm ich auf die gleiche Note, bin dem ganzen Ding aber trotzdem etwas wohlgesonnener als du. Mein damaliger Kommentar:

Zitat
Oh, gar nicht mal so daneben, der hat mich überrascht. Ich bin mit der Erwartung an einen recht dummen Teenieslasher voller Stumpfsinn gegangen, das Niveau liegt dann aber doch eine halbe Liga höher. Die Darstellung der Bedrohung ist zwar nicht gerade sehr glücklich (also in erster Linie mal: Was sollen bitte diese Stinkwolken? Sollen die gruselig sein?), aber "Reeker" hat einen unschätzbaren Vorteil gegenüber seinen Genrekollegen: Was da eigentlich vorgeht, kann man sich über weite Strecken nicht erklären, und das hat sogar einen leicht surrealen Effekt zur Folge. Denn was soll man von Menschen halten, die mit halbiertem Kopf oder fehlendem Unterkörper noch herumstolzieren? Wie passt das ins Konzept?
Die (imo recht lustige) Plottwist-Auflösung des Ganzen kennt man in ähnlicher Variation zwar bereits aus manchem Vertreter der jüngeren Vergangenheit, Laune macht es aber trotzdem, zumal die Produktionsqualität sehr hochwertig ausschaut. Nett, wirklich nett. 6/10
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Jorin
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« Antwort #6 am: 10. Mai 2008 um 18:13 »

Nicht vergessen, dass das alte Reviews sind, die ich nur rette. Geschrieben hab ich die nicht (erkennbar am kleinen Absatz jeweils am Ende des Reviews).  Zwinkern
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #7 am: 10. Mai 2008 um 18:15 »

Ach die sind gar nicht von dir? Kann ich die trotzdem in der ofdb verlinken?
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Jorin
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« Antwort #8 am: 10. Mai 2008 um 18:21 »

Ei, das steht doch drunter! Musst du machen Äugelchen auf!  Geschockt Zwinkern

Von mir aus kannst du sie natürlich gerne verlinken. Irgendein Narr hat die ja damals geschrieben, ich glaube nicht, dass der was dagegen hat.
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Vince
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Debakelvince


« Antwort #9 am: 10. Mai 2008 um 18:27 »

Ei, das steht doch drunter! Musst du machen Äugelchen auf!  Geschockt Zwinkern

Naja, das ist ja schlimmer als das Kleingedruckte in irgendeinem dubiosen Vertrag.  Lautes Lachen
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wolfman
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« Antwort #10 am: 10. Mai 2008 um 19:07 »

Ei, das steht doch drunter! Musst du machen Äugelchen auf!  Geschockt Zwinkern
Vielleicht wäre es sinnvoller, den Hinweis als erstes einzufügen! Vorzugsweise auch in einer lesbaren Schriftgröße (7pt).  Zwinkern
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Jorin
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« Antwort #11 am: 10. Mai 2008 um 20:03 »

Ich weiß ja nicht, warum Vince bei diesen Augen Probleme mit dem Text hat. Ich kann es lesen  Mr. Green

Okay okay, die nächsten Reviews bekommen den Zusatz etwas größer und in rot.
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