elend
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« Antwort #40 am: 18. Mai 2010 um 00:06 » |
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Klar könnte man noch Untertitel dazu schalten. Manchmal sind die Untertitel aber nicht 1:1 das Gesprochene oder - noch schlimmer - für Hörgeschädigte. Das macht dann auch nicht wirklich Spaß. Ich versteh' das ja mit den entfremdeten Originalwitzen und -texten, aber als so schlimm empfand ich das bislang noch nie. Witzigerweise stört mich das mit den Lippenbewegungen im Deutschen nie so wirklich. Was mich aber sehr stört ist, wenn andere Geräusche unsynchron sind, was man dann immer am ehesten bei z. B. Klopfgeräuschen oder ähnlichem merkt. Da stört es mich komischerweise. 
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dÆmonicus
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« Antwort #41 am: 18. Mai 2010 um 06:51 » |
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Ja stimmt, Geräusche sind auf jeden Fall schlimmer und das Problem steigt auch überproportional mit dem Sinken des Budgets. 
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wolfman
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« Antwort #42 am: 18. Mai 2010 um 15:03 » |
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KaPe
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« Antwort #43 am: 18. Mai 2010 um 15:37 » |
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 Nein, ohh...geile Synchro...
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"Wie mich das schafft, mir über Dinge Gedanken machen zu müssen, von denen ich gerade mal kapiere, dass ich sie nicht verstehe."
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gelini71
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« Antwort #44 am: 18. Mai 2010 um 15:40 » |
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Das sieht mir eher nach verrutschter Tonspur aus
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The Gambler
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« Antwort #45 am: 18. Mai 2010 um 16:35 » |
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Wurde ja auch mal Zeit diese Diskussion wieder anzuheizen  Auch wenn man die Witze oder besonderen Dialoge, die sich aus den Eigenheiten der jeweiligen Sprache ergeben, ausklammern würde, steht trotzdem weiterhin fest, dass der Synchronsprecher, wie passend er auch gewählt sein mag, nur eine Interpretation des Sprachtonus ist, der vom Schauspieler für diese Figur gewählt wurde. Quasi also eine Interpretation der Interpretation, denn eine genaue Kopie ist aufgrund der individuell verschiedenen Wahrnehmung nicht möglich. Damit ist nicht nur die Vielschichtigkeit der sprachlichen Barrieren ein Problem der Synchronisation, sondern auch die Trennung vom sprachlichen Ausdruck einer darstellenden Kunstform vom eigentlichen Gefäß der Darstellung, dem Schauspieler, und somit der eigentlichen unverfälschten Quelle der Interpretation. Ich habe Filme auch immer als Kunst verstanden und kann mir deswegen nicht vorstellen ein Synchroliebhaber zu sein oder zu werden. Sicherlich sehe ich auch die meisten Filme, die ich im Kino sehe als Synchro und das kann immerhin zweimal die Woche sein, jedoch spüre ich auch dort immer einen Verlust, den ich dann im außländischen Kino, in O-Ton-Vorstellungen oder auf BluRay wieder aufhole. Kann aber auch jeden verstehen, der für sich Film als reine Unterhaltung definiert und bei dieser nicht durch Untertitel oder anstrengende Sprachkenntnisse abgelenkt werden will, falls dies denn der Fall sein sollte. In diesem Sinne wünsche ich jedem viel Spaß beim individuell definierten auditiven Genuss vieler zukünftiger Filme! 
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elend
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« Antwort #46 am: 18. Mai 2010 um 19:29 » |
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Also es ist doch selbstverständlich (?) jedem klar, dass eine Synchro natürlich nicht 100%-ig perfekt dem Original gleichen kann. Ich meine... es ist nunmal eine andere Sprache, klar müssen da Abstriche gemacht werden. Das behauptet vermutlich auch kein Synchroliebhaber. Beides hat seine Vor- und Nachteile, finde ich. Ich finde auch, man muss unterscheiden zwischen englischsprachigen Filmen und anderen Sprachen. Ein Hong Kong Film verliert ja auch schon durch seine Übersetzung der englischen Untertitel. Hier höre ich aber selten jemanden über den verlorenen "Inhalt" oder "Kunstaspekt" jammern. Höchstens verloren gegangener Witz wird hin und wieder mockiert. Das gilt nun Beispielhaft für alle Filme, dessen Sprache man nicht mächtig ist. Und dann gibt es da die englischsprachigen Filme: Mir kommt es manchmal wirklich so vor (achtung: böswillige Unterstellung, die selbstverständlich nicht(!) auf jeden zutrifft. Nur getroffene Hunde bellen, das wisst ihr ja  , als würden die O-Ton Fans einfach nur "cool" sein wollen. Ich frage euch mal wirklich ernsthaft, wieviel % von "No Country For Old Men" ihr verstanden habt? Entweder die Leute haben alle "Englisch LK" inklusive 5 Jahren Auslandserfahrung in Texas gehabt oder sie machen allen Synchroguggern was vor. Nun ist "No Country For Old Men" natürlich ein Extrembeispiel, aber es kommt doch wirklich häufiger vor, als ich dachte, dass ich manche Personen in englischsprachigen Filmen trotz - meiner Meinung nach - guter Englischerfahrung in Schrift und Aussprache einfach nicht verstehe. Da geht mir dann natürlich auch ein gewisser "Inhalt", "Witz" und "Kunstaspekt" verloren, ist doch ganz klar. Da schaue ich lieber auf deutsch und versteh wenigstens das, was nach der Übsetzung übrig blieb. Übrigens: Ich bin NICHT pro Synchro. Ich finde HK Filme sollte man nur in O-Ton schauen, da die deutsche Synchro dazu oft unterirdisch ist. Aber ich vertrete die Meinung, dass deutsche Synchronisationen von "großen" Filmen sehr, sehr gut sind und man sich diese ruhig antun kann, ohne viel vom Film zu verlieren. Ausnahmen (Rainer Brand Synchronisationen) bestätigen selbstverständlich die Regel.
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gelini71
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« Antwort #47 am: 18. Mai 2010 um 19:40 » |
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elend - Du sprichst mir aus der Seele  Ich habe auch einen Bekannten der immer behauptet er schaue Filme nur im O-Ton. Er hatte früher nur in der Schule immer in Englisch eine 5 oder gar eine 6 , er hatte keine Auslandsaufenthalte & ist auch an sich schlichtweg dumm. Kurzum: Er will sich nur wichtigmachen & auf cool machen was er doch für ein toller Hecht ist. Ein anderes gutes Beispiel ist übrigens "Trainspotting" mit seinem Schottischen Dialekt - da versteht man auch kein Wort wenn man nicht damit aufgewachsen ist. Das ist wie Bayrisch im Deutschen (es gab ja genug Leute die "Wer früher stirbt ist länger Tod" mit Deutschen UTs schauen mußten  ).
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mongkok80
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« Antwort #48 am: 18. Mai 2010 um 20:34 » |
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@ elend: Ich schau größtenteils aus dem Grund nur O-Ton weils einfach Spass macht die fremden Sprachen zu hören, da ich einfach absolute Fremdsprachenfreundin (-fanatikerin klingt zu negativ) was in meinem früheren sehr internationalen Beruf und in meinem jetzigen Studiengang unerlässlich war und ist. Teilweise find ich aber die sprachlichen Finessen und das vermittelte Flair interessanter als die Entwicklung der Story, v.a. bei mexikanischen Filmen. Solche Sachen wie Sound oder Bildqualität z.b. gehen dafür völlig an mir vorbei; ich denk mal jeder hat da seine persönlichen Schwerpunkte. Eine Synchronisation ist für mich auf jeden Fall ein Grund nen Film nicht anzuschauen. Beim Asiatenkino kommt dann wieder der unverfälschte-Kunst-Aspekt den der Gambler beschrieben hat ins Spiel. Aber ich freu mich dann wie ein Schnitzel wenn mich meine rudimentären Mandarinkenntnisse etwas wiedererkennen lassen, oder die 5-10 kantonesischen Wörter die ich bei Hongkongfilmen aufgeschnappt hab. Das macht mich einfach stundenlang tierisch glücklich. 
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dÆmonicus
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« Antwort #49 am: 18. Mai 2010 um 21:17 » |
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Anders sieht es da bei Asia Streifen aus, da passt die dt. Sprache einfach nicht zur Mimik etc. zumal die Synchro ja meist auch nicht besonders hochwertig ist. Da macht O-Ton für mich durchaus Sinn. Trotzdem wird hier komischerweise nicht gemeckert, dass beim O-Ton die notwendigen englischen UT diesen mit Sicherheit auch nicht exakt wiedergeben.
Es geht bei den mir nicht verständlichen Sprachen auch nicht um ein genaues Wiedergeben, sondern das von dir angesprochene "passen" zur Mimik etc. Das gilt für mich eben für alle Streifen und nicht nur für asiatische. Und das Argument bei ner englischen Synchro nicht alles zu verstehen, da muss ich dann aber (zumindest für mich) feststellen, dass ich gern was dazu lerne. Wenn ich mich strikt weigere, O-Ton zu hören, dann wird das halt auch nie was. Und nur weil ich mal ein einzelnes Wort nicht verstehe, werde ich sicher nicht verzweifeln. Als "normale" Person, die auch nur Englisch LK hatte, muss ich allerdings sagen, bin ich entsetzt davon so Aussagen einer Englisch-Lehrerin zu hören.  Und auch wenn ich mich wiederhole: es geht auch um Atmosphäre, Stimmung. Ich nenne da gern auch mal als Beispiel Filme bei denen es anders ist (Der Junge im gestreiften Pyjama, Valkyrie), da hört es sich echt doof an wenn deutsche Soldaten nur Englisch sprechen, da ziehe ich ne Synchro sogar vor. Aber wenn ich mir vorstelle, Filme wie Inglourious Basterds, der von unterschiedlicher Sprache lebt, eingedeutscht sehen zu müssen, da sträuben sich mir die Haare. Ich steh auf O-Ton wegen Atmo (gilt natürlich umso mehr für Filme in Sprachen die ich nicht beherrsche), wegen Veränderung des Gesagten (gilt vor allem für englisch-sprachige Filme) und weil ich was dazu lernen will (hauptsächlich englisch, aber es ist auch ganz lustig andere Sachen zu "lernen"). 
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dÆmonicus
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« Antwort #50 am: 19. Mai 2010 um 06:58 » |
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Wer hat dass denn behauptet? Und sorry wenn ich keinen Scherz mehr machen darf. Aber da ich ja anscheinend keinen ausreichenden Wortschatz in Deutsch besitze, habe ich mich wohl unklar ausgedrückt.
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wolfman
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« Antwort #51 am: 19. Mai 2010 um 07:40 » |
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Und selbst wenn man bei (englischen) Filmen nicht alles versteht, ergibt sich das meiste ja aus dem Zusammenhang. Und wie meine Vorredner schon gesagt haben, geht es in erster Linie darum zu lernen, seinen Horizont zu erweitern und eben auch über den eigenen Tellerrand zu blicken - und eben ggf. nicht alles bis ins Letzte Detail zu verstehen. Und das gehört für mich mittlerweile eben unabdingbar auch zum Schauen eines Filmes dazu - da ich dies (meist) immer ganz bewusst tue. Ich habe z.B. in meiner ganzen Wohnung keinen Fernseher um mich "berieseln" zu lassen. Deshalb ist Film auch nach wie vor ein Erlebnis für mich - auch wenn der Film schlecht sein mag. Und dazu gehört für mich nun mal der O-Ton dazu. Beispielhaft sei hier von meiner Seite nur mal Wong Kar Wai's "In The Mood For Love" erwähnt, den ich bei meiner ersten Sichtung im O-Ton gesehen habe. Einige Sichtungen später bekam ich zufällig die deutsche DVD des Films in die Hände und hab einen komplett anderen Film gesehen, da der Klang der Sprache eine ganz andere Stimmung verbreitet. Ergebnis war dann, dass ich nach 15 Minuten zum O-Ton mit Subs gewechselt bin um den Film zu sehen, den ich so sehr mag! Und hey, Untertitel zu HK-Filmen sind eh eine eigene Kunstform!  Das Argument mit den Schulnoten ist imho obsolet. Sprachen lernt man nur, wenn man sie hört und spricht. Ob du da in der Schule eine 1 oder eine 6 hast ist dabei (imho) völlig unerheblich. Ich stimme elend aber auf alle Fälle dabei zu, wenn er sagt, dass insbesondere Filme mit größeren Budgets auch gute Synchronisationen besitzen. Allerdings muss ich hier auch sagen: Früher war alles besser!  Insbesondere wenn man sich obigen Youtube-Clip ansieht oder an die Bud Spencer und Terence Hill-Filme denkt, die zwar komplett sinnentstellt wurden aber einfach wunderbar funktionieren. Mittlerweile ist das eher routinierte Fließbandarbeit. Und abschließend noch: Ein Großteil der Weltbevölkerung, auch unsere europäischen Nachbarn sehen Filme nur in der Variante Original-mit-Untertiteln. Und die Amerikaner synchronisieren überhaupt nicht, die drehen wenn dann ein Remake! 
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gelini71
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« Antwort #52 am: 19. Mai 2010 um 07:51 » |
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Das Argument mit den Schulnoten ist imho obsolet. Sprachen lernt man nur, wenn man sie hört und spricht. Ob du da in der Schule eine 1 oder eine 6 hast ist dabei (imho) völlig unerheblich. Sorry - das Argument hat kein Hand noch Fuß. Eine Schulnote sagt sehr wohl etwas darüber aus ob man für etwas Talent hat oder nicht. Jemand der in Mathe immer schlecht in der Schule war wird niemals ein Mathegenie , wer in der Schule schlecht in Physik war wird es in technischen Berufen extrem schwer haben. Wer in Fremdsprachen eine schlechte Note hatte wird später sicherlich auch kein Experte für Fremdsprachige Filme im O-Ton.
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wolfman
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« Antwort #53 am: 19. Mai 2010 um 07:54 » |
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Ich gebe dir Recht bei den naturwissenschaftlichen Fächern. Das einzige was aber bei Sprachen erreicht wird, ist dass derjenige entmutigt wird, eine Sprache zu "sprechen" weil er sich in einem Gewirr aus Grammatik nicht zurecht findet! Das ist sicherlich wichtig, insbesondere wenn ich später beruflich damit etwas machen möchte. Aber das ist definitiv kein Hinderungsgrund um eine Sprache zu verstehen oder verstehen zu lernen!
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dÆmonicus
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« Antwort #54 am: 19. Mai 2010 um 07:57 » |
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Ich hatte in Englisch immer ne 4, bis ich anfing Filme im O-Ton zu sehen und auch lustigerweise als es losging mit dem SNES, da gabs nämlich viele Rollenspiel nur in Englisch. 
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mongkok80
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« Antwort #55 am: 19. Mai 2010 um 08:13 » |
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Das Argument mit den Schulnoten ist imho obsolet. Sprachen lernt man nur, wenn man sie hört und spricht. Ob du da in der Schule eine 1 oder eine 6 hast ist dabei (imho) völlig unerheblich. Sorry - das Argument hat kein Hand noch Fuß. Eine Schulnote sagt sehr wohl etwas darüber aus ob man für etwas Talent hat oder nicht. Jemand der in Mathe immer schlecht in der Schule war wird niemals ein Mathegenie , wer in der Schule schlecht in Physik war wird es in technischen Berufen extrem schwer haben. Wer in Fremdsprachen eine schlechte Note hatte wird später sicherlich auch kein Experte für Fremdsprachige Filme im O-Ton. Ich hatte in Mathe immer ne 4 oder 5 in der Schule und dann hat mich in der Uni Wirtschaftsmathematik eiskalt erwischt, das erste Mal durchgefallen, weil ich keinen Bock drauf hatte. Hab mich dann beim 2. Versuch richtig reingehängt und das Ding gut bestanden. Ich finde man kann alles lernen, wenn man ein bisschen Zeit drauf verwendet. Ist alles eine Sache des Wollens, man muss ja kein Experte werden, aber a bisserl was geht allawei 
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« Antwort #56 am: 19. Mai 2010 um 08:22 » |
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Ich hatte in Englisch auch immer eine 4 oder 5 aber nachdem ich anfing Filme im o-Ton zu sehen verstehe ich es besser als damals in der Schule.
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gelini71
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« Antwort #57 am: 19. Mai 2010 um 08:32 » |
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Ich hatte in Englisch immer ne 4, bis ich anfing Filme im O-Ton zu sehen und auch lustigerweise als es losging mit dem SNES, da gabs nämlich viele Rollenspiel nur in Englisch.  Die vom Japanischen ins Englische übersetzt worden sind - toller "O-Ton"  (ist jetzt ironisch gemeint) Gerade bei Spielen sollte man sich imo mehr über die schlechte Übersetzung / Syncro aufregen als bei Filmen. Mal so nebenbei gefragt: Spielt hier jemand auch Spiele im Japanischen Original ? Und wer liest die Romane von US Schriftsteller auch im Original ? Wäre ja nur konsequent 
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wolfman
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« Antwort #58 am: 19. Mai 2010 um 08:37 » |
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Spielt hier jemand auch Spiele im Japanischen Original ?
Ein Kollege von mir!  Und wer liest die Romane von US Schriftsteller auch im Original ? Wäre ja nur konsequent  Jein - wenn ich aber durchaus auch Bücher in Englisch lese! Eine Übersetzung auf Papier unterliegt aber nicht den Zwängen, wie es eine Synchronisation für einen Film tut. Laufzeit und Lippenbewegung können hier ja komplett außer Acht gelassen werden.
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dÆmonicus
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« Antwort #59 am: 19. Mai 2010 um 09:08 » |
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Man könnte jetzt anmerken, dass gelini den Kampfschauplatz verlegt, weil ihm keine Argumente mehr Pro-Synchro einfallen.  Aber du hast natürlich recht, ich lese auch englische Bücher. Allerdings tue ich mich da auch schwerer, da hier keine helfenden Bilder mit dabei sind und gerade Autoren versuchen, durch tolle "Wortkonstrukte" einen eigenen Stil zu kreieren. Oder "altes" Englisch verwenden (wer einmal versucht hat Nick Caves "And the Ass saw the Angel" im Original zu lesen, weiss was ich meine). Zu den Rollenspielen: Damals gab es nun mal keine Alternativen, entweder japanisch oder englisch. Ausserdem gabs noch keine Sprachausgabe, war also eh alles geschrieben. Und man kann dann auch andersrum fragen: Warum bestehst du nicht auf deutschen Versionen englischer oder anderssprachiger Lieder? Sehr inkonsequent mein Lieber. 
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« Letzte Änderung: 19. Mai 2010 um 09:12 von dÆmonicus »
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