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  • The Children: 10. Dezember 2009
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Autor Thema: The Children  (Gelesen 738 mal)
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dÆmonicus
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Beiträge: 27.803


Hokusai


« am: 27. Oktober 2009 um 08:48 »



The Children [Blu-ray]

# Darsteller: Rachel Shelley, Jeremy Sheffield, Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Hannah Tointon
# Regisseur(e): Tom Shankland
# Format: PAL
# Anzahl Disks: 1
# FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
# Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
# Erscheinungstermin: 10. Dezember 2009
# Produktionsjahr: 2008
# Spieldauer: 84 Minuten

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« Letzte Änderung: 04. März 2010 um 14:20 von dÆmonicus » Gespeichert

Mr. Erpel
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« Antwort #1 am: 27. November 2009 um 20:42 »

THE CHILDREN ( UK 2008 )

Ein Film von Tom Shankland.

You brought them into this world. Now ... They will take you out.


Die Stimmen zum neuen Horrorfilm von Regisseur Tom Shankland waren im Vorfeld sehr positiver Natur. Während die britische DVD mit der Aufschrift "Fantastic, completely terrifying [...] contender for horror film of the year" aufwartet, garantiert die deutsche DVD Genrefans einen "der besten Horrorfilme des Jahrzehnts". Von derartigen Späßen sollte sich ein schlauer Zuschauer aber schon lange nicht mehr beeinflussen lassen. Ich habe schon länger auf das Release-Datum zu "The Children" gewartet und nachdem ein erster Trailer im Netz zu sehen war, stand der Film fortan auf meiner Liste.

Bereits mit seinem Debütwerk "WAZ" aus dem Jahr 2007 bewies der Brite im Gegensatz zu vielen anderen sogenannten "Regisseuren", einen Film, trotz viel gezeigter Qualen und Grausamkeiten, Gehalt und Anspruch zu verleihen. Das fertige Werk überzeugte - natürlich mit Luft nach oben.
Damals gaben bekannte Namen wie Stellan Skarsgård (Angels and Demons, Dogville), Melissa George (Turistas, 30 Days of Night) und Selma Blair (Hellboy, Cruel Intentions) den letzten Schub zur Aufmerksamkeit, doch mit "The Children" verzichtete der Regisseur auf dies und besetze die verschiedenen Rollen mit weniger Prominenz.
Die Handlung spielt um die Weihnachtszeit, als sich die Familien der beiden Schwestern Chloe (Rachel Shelley) und Elaine (Eva Birthistle) zu einem harmonischen Beisammensein auf dem Anwesen von Chloe und ihrem Ehemann Robbie (Jeremy Sheffield) treffen. Ein schneebedeckter Hügel, der zum Schlittenfahren einlädt, viel heißer Kakao und herzerwärmendes Kinderlachen. Die Atmosphäre ist dufte bis die eigene Brut plötzlich zunehmend bösartiger wird. Husten und Übelkeit sind weitere Symptome und bald erkennt Teenagerin Casey (Hannah Tointon) die Gefahr. Als sie die Erwachsenen warnt, ist es schon zu spät. Die Kinder haben ihr erstes Opfer gefunden und es sollte nicht das Letzte bleiben...
Das Thema der teuflischen Kinder ist gewiss nicht neu, die Vorgehensweise Shanklands aber umso erfreulicher. Er geht sehr bedächtig vor, und gibt dem Zuschauer Zeit, in die Familien hineinzufinden. Es werden keine utopischen Familienbilder abgegeben - schnell wird dem Zuschauer klar, dass auch hier komplexere Probleme an der Tagesordnung stehen, die zwar nur leicht angekratzt werden, aber viel Diskussionsstoff bereithalten. Es brodelt unter der Oberfläche und dabei wird das Chaos von der Kamera hervorragend eingefangen. Teils hektische, schnelle Schnitte stehen ruhigen, wohltuenden Landschaftsaufnahmen gegenüber. Der Wechsel zum späteren Bedrohungsszenario wird überzeugend ruhig aufgebaut und ungemein wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die fiesen Gewalttaten werden größtenteils weg geschnitten, nur die Geräusche bleiben dem Zuschauer im Kopf. Aus der minimalistischen Prämisse entwickelt sich ein mitfühlender und wirklich spannender Horrorthriller heraus, der mehr und mehr die Verhaltenheit ablegt und mich als Zuschauer packte. Die raren Dialoge sind schlüssig und das unbekannte Schauspieler-Ensemble schlägt sich glaubhaft. Viele mögen möglicherweise die Rolle der Casey klischeebeladen finden, aber mir gefiel sie als Bindeglied zwischen den Eltern und Kindern sehr gut. Insgesamt halten die Personenkonstellationen und das Drehbuch von Shankland und Paul Andrew Williams (The Cottage) einige Überraschungen bereit.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn der Film geht nur ca. 85 Minuten. Das einzige Problem habe ich leider mit dem Ende des Films, das für meinen Geschmack wenig subtil ausfällt und mit dem Vorangegangen nicht ganz stimmig ist. Ansonsten ist Tom Shankland mit seiner zweiten Regiearbeit ein überraschend positiver Wurf gelungen, der eine erstaunliche Balance zwischen Ruhe und Bewegung hält.

7 / 10
Gespeichert

Natalie: [Harry gets angry and is destroying the phone, his wife approach him, saying:] Harry. Harry! It's a inanimate fucking object!
Harry: [to wife] You're an inanimate fuckin' object!

- In Bruges -
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