Mr. Smith goes to Washington (1939)Als ein Senator plötzlich verstirbt, braucht der Industrielle Taylor einen Nachfolger im Senat, der ähnlich gefügig, bestechlich und unterwürfig ist. Auserkoren wird der Pfadfinderführer Smith (James Stewart). Dumm nur, dass der ein sehr ausgeprägtes Rechtsempfinden besitzt und nach anfänglichen Startschwierigkeiten beschließt, unangenehm für den korrupten Senat zu werden.
Die Inszenierung des Kampfes des kleinen Bürgers gegen den geschmierten Politikapparat ist für damalige Verhältnisse solide gemacht, Smith's Nonstop-Rede vor dem Senat, um seine Unschuld zu bezeugen, wirkt aber sehr gestreckt und letztendlich ein wenig unglaubwürdig. Das Ende kommt dann zu überraschend.
Es bleibt solide Filmkost im Stile der
12 Geschworenen. Im direkten Vergleich ist
Mr. Smith goes to Washington aber eine ganze Spur schlechter und erreicht lange nicht dessen Klasse.
