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Autor Thema: Der unglaubliche Hulk  (Gelesen 4965 mal)
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freeman
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« am: 15. Juli 2008 um 11:33 »

Der unglaubliche Hulk



*Groarrrrr* freeman wütend, freeman böse über Cutfassung, freeman läuft grün an ... der Grund:

Originaltitel: The Incredible Hulk
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2008
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth, William Hurt, Tim Blake Nelson, Ty Burrell, Christina Cabot, Lou Ferrigno u.a.


Die erste Ausgabe von Hulk aus dem Hause Marvel Comics ging bereits im Mai 1962 über die Ladentische und behandelte die Abenteuer des Nuklearphysikers Dr. Bruce Banner, der sich seit einem Unfall mit einer Gamma-Bombe bei jedem Anflug von Wut in ein rasendes Monster verwandelte. Zunächst liefen die Abenteuer um den grünen Wüterich nicht wie erhofft, doch man wurde bald des Umstandes gewahr, dass sich die größte Zahl der Hulkleser aus einer Gruppe rekrutierte, die man bislang als Zielgruppe gar nicht sonderlich berücksichtigt hatte: Leser im College Alter! Hatte man die Comicreihe gerade noch wegen mangelndem Erfolg eingestellt, reaktivierte man schnellstens die Figur - beispielsweise innerhalb des Rächerfranchises - und widmete ihr baldmöglichst wieder eine eigene Reihe, die bis 1999 erfolgreich lief und mit verschiedenartigste Entwicklungen für den grünen Wutbrocken verbunden war. Als Eckdaten seien der graue Hulk oder Hulk Maestro genannt. Auch Bruce Banner mutierte fortan nicht nur zum Hulk, nein auch Savage Hulk, Joe Fixit und der Professor konnten aus ihm heraus „mutieren“. Zwischen 1978 und 1982 versuchte man relativ erfolgreich die Abenteuer des Grünen für die Pantoffelkinos aufzubereiten und auch diverse TV Movies zum Thema entstanden.


Fürs Kino wurde der Hulk erst im Jahre 2003 aufbereitet. Von einem Mann, den wohl niemand auf der Liste hatte und der auch umgehend etwas vollkommen Eigenes aus dem Stoff machte. Das Ergebnis war ein tiefenpsychologisches Charakterdrama um einen Mann, der, von seinen inneren Geistern getrieben, mit sich und seiner Umwelt ins Reine kommen muss. Mehr noch, als irgendwelche riesengroßen Gegner niederzuringen. Die Verfilmung floppte kommerziell brachial. Leider. Denn abgesehen von dem etwas zu verbrämten Showdown, der in pseudoesoterischem Gewäsch und Energienbrimborium ersoff, war Ang Lees Hulk einfach einmal ganz was Anderes. Bei dem letztendlich auch der Krawallfaktor passte, nur den wollte abseits des ach so langweiligen Gelabers keiner mehr erkennen. Dabei fand Lee auch hervorragende optische Entsprechungen zu den Bildergeschichten, die seinen Film fast schon zum Live-Comic Strip machten und teils bis zu sechs Splitscreens in einem Bild vereinten. Cool!

Für die Kinozukunft der Figur war der nun von Louis Leterrier eingeschlagene Weg nach dem desaströsen Scheitern des 2003er Hulk der vermutlich einzig richtige. Sprich: Ein Reboot des Franchises. Was dabei heraus gekommen ist, mag zwar dem Remmidemmicharakter des Comichulks mehr entsprechen als Ang Lees Annäherungsweise, ABER ein „besser“ oder „schlechter als Lees Hulk“ werde ich mir definitiv verkneifen. Denn der neue Hulk ist nicht besser oder schlechter als der Ang Lee Hulk, er ist einfach anders!


So spielt die Entstehung des Hulk für das Reboot keine Rolle und wird innerhalb von knapp einer Minute in einer Art Flashback abgehandelt. Hier könnte man fast vermuten, dass der Film sogar an den Ang Lee Streifen anschließen will, bzw. auf seinen Ereignissen aufbauen möchte, und so manches aus dem Ur-Hulk als gegeben voraussetzt. Fortan sind wir dabei, wie Banner seine in ihm wohnende zerstörerische Seite unter Kontrolle bekommen will bzw. sie sogar beseitigen möchte. Da hat das Militär, das in ihm eine durchschlagskräftige Waffe sieht, natürlich etwas dagegen. Hat gegen den Hulk aber keine Handhabe und generiert sich darum einen eigenen Supersoldaten, der bald aus eigenen Stücken eine weitere Mutation einleitet und zu The Abomination mutiert, im Übrigen in der Comicserie der Mörder von Betty Ross … Bruce Banners große Liebe. Eventuell arbeitet Regisseur Louis Leterrier sogar auf dieses Ereignis hin, denn eine endgültige Lösung für das Abominationproblem wird im neuen Hulk nicht geboten.

Im unglaublichen Hulk liegt der Fokus nun deutlich auf der Action, denn die gebotene Story, die Emotionalität und die transportierten Probleme sind wirklich so ausufernd, wie gerade dargestellt Zwinkern . Das liegt aber auch und vor allem an der Neubesetzung und der damit verbundenen Neuausrichtung des Bruce Banners. Dieser wird vom nachdenklichen und ruhigen Wissenschaftler, der mit seinem Schicksal massiv hadert, zum hemdsärmeligen Kampfsportfan, der hier und da in Richtung seines Problems forscht, nebenher aber lieber brasilianische Jungfrauen rettet und mit Atemtechniken den Wüterich in sich unterdrückt. Edward Norton als Ersatz für Eric Bana ist im Darstellerbereich dann aber auch die einzige nennenswerte Neuerung. Die ätherische Schönheit Liv Tyler ersetzt die ätherische Schönheit Jennifer Connelly und versagt dabei auf ganzer Linie. Ihre Momente mit Norton sind für mich die peinlichsten Fremdschämmomente des aktuellen Kinojahres. Keine Ahnung, was in diesen Momenten transportiert werden sollte. Der militärisch schneidige William Hurt ersetzt den militärisch schneidigen Sam Elliott und schlägt sich als General Thaddeus „Thunderbolt" Ross einigermaßen wacker. Und als Gegner griff man wie in Lees Hulk auf einen gestandenen Mimen zurück, der, wenn er mag, richtig glänzen kann. Hier ersetzte Tim Roth Nick Nolte. Doch während Nolte mit einer vollkommen jenseitigen Performance im Ur-Hulk alles wegrockte, wirkt Roth ein wenig demotiviert und kann nur in ein oder zwei Momenten seine Klasse aufblitzen lassen. Sein CGI Alter Ego Abomination rockt auf jeden Fall deutlich mehr als Roth …


Im technischen Bereich kann Leterrier zwar nicht mit den optischen Einfällen des Ang Lee aufwarten, aber er pumpt genug Energie und Tempo in seine Bilder und verleiht ihnen einen sehr stimmigen, ungemein düsteren Anstrich, der allerdings auch deshalb da sein wird, um so manchen Effekt zu verschleiern. Hier muss man anmerken, dass der neue Hulk wesentlich besser ausschaut als der Lee Hulk. Er verfügt über Details wie Narben, Muskelstränge, Hautporen usw. und wirkt so wesentlich organischer als der grüne Klumpen im ersten Hulk. Doch auch diesem Hulk hätte noch etwas mehr Feinschliff gut getan. Beispielsweise latscht er einmal durch eine Pfütze … OHNE jede Folgen für das Wasser! Keine Spritzer, kein Wasserverdrängen. Ist der Hulk Jesus? Doch auch sonst muss so mancher Unschärfeeffekt eine weniger gelungene Effektszene kaschieren. Als Beispiel sei der ansonsten unerhört druckvolle Angriff der Armee auf den Hulk auf einem Unicampus genannt, dessen letzter Hubschrauberexplosionseffekt recht cheesy wirkt. Eine Modellhubschrauberabsturzszene gegen Ende unterstreicht die Probleme im Effektbereich gar trefflich.

Das Hauptproblem ist aber, dass Hulk niemals wie ein organischer Bestandteil seiner Umgebung wirkt. Und es macht sich mehr und mehr der Eindruck breit, dass der Hulk vermutlich einfach absolut nicht für Realfilme gemacht wurde. Man schlägt sich zwar insgesamt beachtlich, doch irgendwie wirken alle Bilder des Hulk einfach nicht stimmig. Er ist und bleibt ein Fremdkörper … dazu braucht es nicht einmal die grüne Signalfarbe.


Was dagegen über alle Maßen gefiel, ist der Drang Leterriers ordentlichen Rambazamba zu veranstalten und möglichst alles in Schutt und Asche zu legen, was sich eben in Schutt und Asche legen lassen könnte. *Hulk Smash* Hier werden Häuser platt gemacht, explodieren Kampfhubschrauber, werden Hummer zerstört, Polizeiautos zerrissen und als Handschuhe übergestülpt und Zaungäste wie lästiges Getier zermalmt oder weggeschleudert. Der unglaubliche Hulk hat enorme Schauwerte und wirklich coole Actioneinlagen zu bieten, die beweisen, dass Leterrier definitiv als Hoffnung des Actionkinos angesehen werden muss. Die gepuschte energetische und kraftvolle Optik unterstreicht diesen Eindruck nur. Obendrein bewegte er sogar Craig Armstrong seit Langem mal wieder zu einem kraftvolleren Score, der erneut offen legt, was für ein Talent in Armstrong schlummert.

Letztendlich kann man eigentlich nur konstatieren, dass der Reboot des Hulkfranchises bei Weitem nicht so überzeugend ausfällt, wie beispielsweise das des Batmanfranchises. Zwar geht Leterrier zu den Wurzeln der Vorlage und setzt auf geballtes Desasterkino, die wirklichen Vorteile im Vergleich zu Ang Lees Vorgänger wollen sich aber nicht ohne Weiteres erschließen. Beide Filme sind grundsätzlich viel zu verschieden, um sie so richtig miteinander vergleichen zu können und unter den richtigen Voraussetzungen und Erwartungshaltungen betrachtet, sollte auch klar werden, dass sich beide Filme letztendlich nicht viel bis gar nichts nehmen …
6 Narrenkappen

Ein Wort in eigener Sache an Concorde: Es ist schön, dass ihr als so ziemlich einziger deutscher Verleiher immer noch die Raubkopietexttafel vor jedem Film schaltet. Ihr palavert da etwas über den Schaden für die Kinos und die Zuschauer, die durch die Kopien entstehen würden. Habt ihr euch einmal überlegt, wie der Schaden ausschaut, wenn der Zuschauer letztendlich nur noch bessere Trailer eures Filmangebotes zu sehen bekommt? Die in vielen deutschen Kinos grassierende Filmfassung des unglaublichen Hulks ist nämlich ein absolut schlechter Witz! Musiksprünge und Anschlussfehler vom Allerfeinsten. So macht Kino Spaß. Und wie als ausgleichende Gerechtigkeit warnen die Kartenverkäufer AUSDRÜCKLICH vor der geschnittenen Fassung, die sie zeigen müssen. Das Ergebnis: Ein vollkommen leeres Kino. Vielleicht wäre es intelligent, einfach gleich die ursprüngliche Fassung ins Kino zu bringen? Zumal bei einem Franchise, das in Deutschland eh noch nie funktioniert hat, aus einem Genre, das in Deutschland nur funktioniert, wenn Spiderman oder X-Men dran steht? Wirtschaftlichkeit hin oder her … halb leere Kinos bei FSK 16 Filmen vs. ganz leere bei geschnittenen Fassungen sollten euch doch endlich einmal umdenken lassen, oder? Vielleicht wird dann auch weniger die UNCUTfassung aus dem Netz gezogen? Nur mal so als Anreiz zum Nachdenken …

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freeman
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dÆmonicus
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Hokusai


« Antwort #1 am: 15. Juli 2008 um 11:42 »

Danke für den feinen Lesestoff. Die Blu-ray werd ich auf jeden Fall mal sichten, uncut natürlich.

Bist du echt in die FSK12 Vorstellung gegangen? Bewusst oder lief nur die?
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freeman
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« Antwort #2 am: 15. Juli 2008 um 11:51 »

Es war so wie in dem Wutgeheul angedeutet ... hin, Vortrag gehalten bekommen von dem Kassierer, der auf meine Frage, ob denn die uncut auch mal zu uns kommt, nur verneinte und anmerkte, dass man sich nicht einmal um die uncut bemühe ... obendrein dann alles andere im Kino schon gesehen und halt Bock auf meine Welt gehabt. Also rein mit grünem Kopf und gehofft, dass es net so wild wird ... es wurde noch wilder LOL

Da gibts Szenen wie zu Phantom Kommando kommt um 22:00 Uhr im TV Zeiten. Hulk stülpt sich ein Polizeiauto über die Hände, geht auf Bösewicht zu, Schnitt, Hulk am Boden und wird verzimmert.

Hulk macht den Hulk Smash, Auswirkungen rasen auf Bösewicht zu, Schnitt, Hulk wird gewürgt vom Bösewicht ... LOL ...

*nur zur Erinnerung: Hier beharkten sich zwei Figuren aus dem RECHENKNECHT!!! ... FSK, ick liebe dir*

Genial wurde es bei ganz anderen Szenen: Aus dem Trailer bekannt: Spezialeinheit sprengt Tür auf. Für FSK 12 zu brutal. Hier darf man C4 anbringen, Tonsprung, Einheit steht in Banners Wohnung ...

Auch geil: Hulk tritt Tim Roth, der fliegt weg <-- alles im Trailer! Für FSK 12 zu brutal, hier hebt Hulk das Bein, Schnitt, Roth wickelt sich derbst um einen Baum ... nur der menschenverachtend brutale Flug durch die Luft fehlte ... er hat sicher unterwegs ein paar Insekten zerschmettert ...

Eigentlich müsste man Concorde wirklich mal nen bösen Brief schreiben ...

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dÆmonicus
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Hokusai


« Antwort #3 am: 15. Juli 2008 um 11:53 »

Oh das hört sich ja richtig böse an. Vielleicht kannste irgendwann mal sagen: Ich war der, der die FSK12 gesehen hat.  Zwinkern
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Sheridan
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« Antwort #4 am: 15. Juli 2008 um 12:12 »

letztes Wochenende im Cinemaxx hab ich auch den Warnhinweis wegen CUT gesehen. Da stand aber ausdrücklich dass der Film "...zugunsten einer FSK12 Freigabe in einer entscheidenden Szene geschnitten wurde...!"
Sicher dass das alles Kürzungen sind? Das man szenen im Trailer sieht die nicht im Film sind heist ja nicht unbedingt viel
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Porter
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« Antwort #5 am: 15. Juli 2008 um 12:49 »

Ohne Worte, die haben doch alle einen an der Waffel, sowohl die Verleiher als auch die FSK, ist ja leider nix Neues.

Ansonsten, schönes Review.  Cool
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Porter

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« Antwort #6 am: 15. Juli 2008 um 12:49 »

Ich denke mal, die anderen Szenen fallen nicht unter den Begriff entscheidend Zwinkern

Alleine im Showdown hüpft die Musik so ungelenk hin und her und gibt es so irrsinnig viele Anschlussfehler, das der Streifen nie im Leben nur in einer Szene geschnitten wurde ... (also ich verstehe unter eine Szene eben eine Szene ... also quasi einen Schnitt ... wenn Concorde unter Szene den ganzen Showdown versteht, hätten sie vielleicht sogar recht ... wobei es aber eben auch im Vorfeld des Showdowns teils amtlichst holpert ...)

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freeman
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« Antwort #7 am: 15. Juli 2008 um 13:17 »

Wer mal lachen will
Die offizielle Stelllungnahme von Concorde, die der FSK den schwarzen Peter zuschiebt. Dass aber nunmal nicht die FSK Geld mit den Filmen macht und darum keinen Film schneiden würde und das IMMER noch vom Verleiher entschieden wird, schießt man sich hier nur selber ins Bein ...

Hoffentlich denkt Concorde bald um, denn leider haben die wohl alle Lizenzen des neuen Marvelstudiums erworben, und wenn das so weitergeht ... dann Holy Moly ...

Im Übrigen beschweren sich wohl sogar die Kinobetreiber massiv bei Concorde (weil ihnen die Zuschauer aufs Brett scheißen), weshalb mittlerweile teilweise der letzte Akt ausgetauscht werden soll! Blöd nur, dass sogar den Filmvorführern und Kinobetreibern die Cuts im Vorfeld des Showdowns aufgefallen sind ... was ist das dann eigentlich? FSK 16 Ende, FSK 12 Einstieg ... FSK 14???

Lautes Lachen

Scheeeee ...

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« Antwort #8 am: 15. Juli 2008 um 13:30 »

 Lautes Lachen
Die Schnittfassung scheint ja wirklich ein schlechter Witzt zu sein - im Gegensatz zu deinem Review! Ich sehe dem ganzen auch etwas zwiespältig entgegen, weil ich wohl auch einer der wenigen bin, der die Ang Lee-Fassung für ziemlich gelungen hielt. Whatever, die Blu-ray ist jedenfalls schon mal vorbestellt (22,99€ @Amazon).
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freeman
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« Antwort #9 am: 15. Juli 2008 um 13:53 »

Btw. zeigt mein präferiertes Kino nun ab Donnerstag die uncut ... LOL

gef****, Concorde, gef**** ... *lach*

Witzigerweise haben sie die FSK 12 komplett gekickt und auf die wahnsinnig üblen Zuschauerzahlen reagiert ... sprich, die FSK 16 kommt nun immerhin um 22:50 Lautes Lachen

Deutschland, ich drück dir ...

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Porter
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« Antwort #10 am: 15. Juli 2008 um 13:56 »

...weil ich wohl auch einer der wenigen bin, der die Ang Lee-Fassung für ziemlich gelungen hielt...

Ich find die auch gelungen, hab nie verstanden was es da zu mosern gab.  Mit den Augen rollen
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Hokusai


« Antwort #11 am: 15. Juli 2008 um 14:41 »

Ich mag die Ang Verfilmung auch sehr gerne.  Sehr glücklich

Zu geil: "lediglich um 2,5 Minuten geschnitten". Die haben wohl echt den Arsch offen.
« Letzte Änderung: 15. Juli 2008 um 14:43 von dÆmonicus » Gespeichert

Porter
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« Antwort #12 am: 15. Juli 2008 um 18:21 »

Zu geil: "lediglich um 2,5 Minuten geschnitten". Die haben wohl echt den Arsch offen.

Diese "Friss-oder-stirb"-Mentalität sucht wahrlich seines gleichen, wenn dann die Kundschaft nicht frisst wird noch auf sie geschimpft, in welcher Welt leben diese Idioten eigentlich?

Da wollen die einem vorschreiben für was man gefälligst sein Geld auszugeben hat, egal ob einem das Produkt gefällt oder nicht, von mir aus können die dran ersticken, wär doch zu geil wenn alle die den Film gerne sehen wollten ihn einfach so boykottieren und die keinen müden Cent einnehmen.

Vielleicht würde dann bei diesen Dummbeuteln endlich mal der Groschen fallen.  Lautes Lachen
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« Antwort #13 am: 15. Juli 2008 um 21:37 »

Tolle Arbeit, freeman und danke für den informativen Lesestoff!  Sehr glücklich
Ich weiß noch nicht, ob der mich interessiert, obwohl...Norton ist ja immer eine sichere Bank.
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pissteufel
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« Antwort #14 am: 16. Juli 2008 um 14:48 »

Moin,
nun wird es noch schlimmer, wie es bei Telepolis zu lesen ist. Nun weiß der Zuschauer erst recht nicht mehr, welche Fassung ihm im Kino serviert wird, wenn es nun eine ungeschnittene und geschnittene FSK-16 Fassung im Kino gibt.

Link: http://www.heise.de/tp/blogs/6/112883

Gruß

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dÆmonicus
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Hokusai


« Antwort #15 am: 16. Juli 2008 um 14:53 »

Sorry, aber denen wünsch ich da echt die Pleite. Das mindeste wäre da ne Abmahnung der Verbraucherzentrale wegen Kundenverarschung.
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freeman
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« Antwort #16 am: 16. Juli 2008 um 16:42 »

Wie gesagt, echt übel und vor allem eben ECHTE Irreführung, weil dadurch eben impliziert wird, es gäbe vorher keine Schnitte. Doch die gibt es ...

Und wie bereits erwähnt:
Zitat
Blöd nur, dass sogar den Filmvorführern und Kinobetreibern die Cuts im Vorfeld des Showdowns aufgefallen sind ... was ist das dann eigentlich? FSK 16 Ende, FSK 12 Einstieg ... FSK 14???

Vielleicht sollte man einfach mal über eine solche Zwischenlösung nachdenken, oder endlich den saudämlichen Passus weglassen, dass auch 6jährige in FSK 12 Filme dürfen, wenn Eltern dabei sind. Ich glaube nämlich, dass die FSK vor allem wegen diesem Fakt eindeutig jugendorientierte Stoffe nicht mehr einfach so passieren lässt. Siehe Iron Man geschnitten im Kino und uncut auf DVD ... mit der gleichen Freigabe ...

In diesem Sinne:
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dÆmonicus
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Hokusai


« Antwort #17 am: 16. Juli 2008 um 17:25 »

Full Ack. Diese Freigabe ist so fürn Arsch. Und trotzdem sind die Kinos selber schuld, da sie es so haben wollten:

http://www.spio.de/media_content/706.pdf
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The Punisher
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Track him, find him, kill him


« Antwort #18 am: 26. Juli 2008 um 11:19 »

War gestern in der 16er

Definitiv viel besser als Ang Lees verfilmung. Edward Norton spielt wieder wie gewohnt einfach nur klasse, Liv Tyler war auch nicht schlecht obwohl Ang Lee mit Jenniffer Connely die Idealbesetzung der Betty Ross hatte und ich diese gerne hier wieder gesehen hätte. Der HULK war wesentlich besser aninmiert als in Lee´s version könnte aber noch besser werden. Für den zweiten Tei wurden ja auch noch einige sachen aufgehoben (Stichwort "Mr. Blue")  Mr. Green
Als Fan der Serie mit Bill Bixby haben mich vorallem die anspielungen auf diese gefreut (Die Maschine die Banner verstrahlt, die glühenden Augen bei der Verwandlung, das Banner untertaucht und versucht seine Wut zu kontrolieren/ein Heilmittel zu finden, die einspielung von der Serientheme "The Loneley Man" am anfang in Südamerika und sogar Jack McGee wurde erwähnt, als Journalist der College Zeitung und natürlich Lou Ferignos Cameo Sehr glücklich).
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« Letzte Änderung: 26. Juli 2008 um 11:20 von The Punisher » Gespeichert

Count Dooku
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« Antwort #19 am: 24. November 2008 um 21:40 »

Also ich fand, dass Lees Version eindeutig die bessere Version war. Sowohl Effekte als auch Handlung waren in der alten Fassung besser.

Ang Lees Hulk    8 Narrenkappen
Der unglaubliche Hulk 6 Narrenkappen
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There's a hole in the world like a great black pit. And its filled with people who are filled with shit. And the vermit of the world inhabit it.
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