War am WE auch endlich drin und kann mich den meisten meiner Vorredner nur anschließen. Vor allem die ersten 60 Minuten sind unglaublich packend und intensiv. Da gabs einige Szenen die meinen Puls in obere Grenzbereiche getrieben haben, sowas darf ich meiner alten Pumpe nicht jeden Tag zumuten.

Der Schwenk gegen Ende hin zu mehr Action hat mich nicht weiter gestört, im Gegenteil.
Was mich aber wundert ist, das hier noch niemand auf die offensichtlichen Logikfehler des Films eingegangen ist. Z.B. die Bilder des verlassenen, menschenleeren New Yorks sind ohne Frage grandios...aber meiner Meinung nach unrealistisch. Da siehts nicht so aus als ob die Menschheit von einem Virus dahingerafft worden wäre sondern eher so als ob alle Menschen einfach verschwunden wären, keine Leichen bzw. Skelette nur verlassene Autos, Straßen und Häuser. Man kann natürlich argumentieren das mittlerweile alle Leichen von Aasfressern "vertilgt" worden oder einfach verwest sind...dennoch müssten zumindest Knochen übrig sein...vieleicht ist das aber auch nur haarspalterei meinerseits.

Desweiteren hab ich mich doch sehr gewundert das es nach drei Jahren immer noch fließend Wasser und Strom gab. Wer hat denn da die Kraftwerke und Wasseraufbereitungsanlagen gewartet?
