Der zweite Horrorfilm mit Oldschool-Flair (nach
Drag me to Hell) den ich diese Woche zu Gesicht bekomme, leider ist dieser um einiges schwächer.
Kleines Mädchen, Krankenhaus, schwerkrank, Medikamente, Höllenwelt, Lordi. Wer sich daraus eine innovative Geschichte stricken kann, hat den Machern von
Dark Floors etwas voraus. das Setdesign im Krankenhaus ist im gegensatz zum Film sehr gut, die Tricks (hauptsächlich natürlich die Masken von Lordi, aber auch ein paar Leicheneffekte, Blut und etwas CGI) ohne grosse Beanstandungen. Auch die Hauptdarsteller bewegen sich in erträglichen Rahmen. Leider ist die Story ohne jegliche Spannung und voller Logiklöcher. Auch das Auftreten von Lordi ist zu schematisch abgearbeitet (jeder Stock ein Bandmitglied) wobei natürlich zum Schluss Mr. Lordi himself wartet.
Durch die relativ gute Produktionsqualität und die relativ kurze Laufzeit von 80 Minuten kippt Dark Floors nicht ganz in die Hölle der gedrehten Bilder, empfehlen würde ich aber ihn nicht.
