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Autor Thema: Kritik zu Ratatouille  (Gelesen 1213 mal)
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freeman
Kinothekar
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« am: 12. Oktober 2007 um 01:34 »

Gar deliziös auf der Hauptseite ...

Ratatouille



Originaltitel: Ratatouille
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2007
Regie: Brad Bird
Sprecher: Patton Oswalt, Ian Holm, Lou Romano, Brian Dennehy, Peter Sohn, Peter O'Toole, Janeane Garofalo, James Remar u.a.

Bei der Betrachtung der Erfolgsgeschichte von Pixar bin ich im Rahmen des Reviews zu Cars soweit gekommen, dass Pixarchef John Lasseter zum Chef der Disneyanimationsabteilung ernannt wurde und Pixar von dem Walt Disney Imperium mit Mann und Maus aufgekauft wurde. Viel hatte man sich von diesen Schritten erwartet, doch letztendlich sind die Ergebnisse eher ernüchternd. Die eilig aus dem Boden gestampfte, disneyeigene Animationsabteilung, die mit Himmel und Huhn und Triff die Robinsons hektisch überdrehte aber charmante Trickfilmbeiträge geliefert hatte, hat seit der Pixarübernahme Pause und seltsamerweise hat der selbsternannte Zeichentrickfan Lasseter noch kein einziges Prestigezeichentricklangfilmprojekt auf den Weg gebracht. Eine Entwicklung, die dem Trickfilmfan in mir sehr weh tut und mich ein wenig enttäuscht zurücklässt, doch wie das eben so ist: Veränderungen haben nicht immer nur positive Folgen. Also viel Getöse um gar nichts? Nunja, zumindest hat man ein eigenes Pixarprojekt auf den Weg gebracht, dessen Entstehungsgeschichte auch alles andere als ohne war. Der eigentlich eingeplante Regisseur Jan Pinkava hatte sich vollkommen in dem Konzept verrannt und erste Zeichnungen und Blaupausen ließen einen Film erahnen, der den Pixarmächtigen nicht wirklich zusagte. Man suchte Ersatz und meinte ihn in dem grandiosen Geschichtenerzähler Brad Bird (Die Unglaublichen, Der Gigant aus dem All) gefunden zu haben. Doch dieser hatte noch ein anderes Angebot auf dem Tisch liegen. Er sollte eine Serie, die er als Autor einst mit erfolgreich gemacht hatte, auf die große Leinwand hieven. Doch glücklicherweise schlug er das Angebot von Matt Groening aus. Glücklicherweise? Ja, denn so kommen wir in diesem Jahr in den Geschmack zweier gar formidabler Animationsfilme, die verschiedener nicht sein könnten.

Bird verwarf alle Arbeiten seines Vorgängers und ging das Ratatouille Projekt ganz neu an. Insbesondere die Vermenschlichung der tierischen Hauptfiguren wurde deutlich zurückgeschraubt. Und so erzählt uns Bird von einer Ratte, namens Remy, die mit ihrer gigantischen Familie irgendwo in der französischen Provinz lebt. Hier kann Remys Familie gar formidabel von menschlichen Abfällen und diversen Naturprodukten existieren. Doch Remy fühlt, dass es da noch etwas anderes geben muss. Er will keine Abfälle fressen. Er will Dinge erschaffen. Dinge, die schmecken. Also schleicht er sich häufiger in das Haus einer alten Dame und schaut heimlich die Kochsendungen des Starkoches Gusteau. Dessen Credo, jeder könne kochen, ermutigt Remy, sich mit Gewürzen, Gerüchen und Geschmäckern auseinander zu setzen. Eines Tages schlägt dann Remys Stunde. Durch einen unvorhersehbaren Zwischenfall wird er von seiner Familie getrennt und verschwindet in der französischen  Kanalisation. Am Ende seiner Reise durch Frankreichs "Unterwelt" landet er vor dem Restaurant seines Lieblingskochs Gusteau und er beginnt, die ihm fremde Welt zu erforschen. Hier wird er von der Küchenhilfe Linguini dabei erwischt, wie er eine ungenießbare Suppe mit gezielten Pfotengriffen rettet. Der vollkommen talentlose Linguini und Remy schließen einen Pakt: Remy darf seine Kreationen erschaffen und in der Küche dank kreativer Tarnung wirken und Linguini wird so für seine Arbeitgeber unkündbar. Gemeinsam macht man sich ans Werk, die Haute Cuisine Frankreichs zu revolutionieren ... Bis erste Neider auf den Plan treten ...


Ratatouille ist einer dieser filmischen Glückstreffer, die inzwischen selten geworden sind. Dank der verantwortlichen Namen hinter Ratatouille wusste ich, dass mich bei diesem Streifen Großes erwarten würde, das Endergebnis blies mich dann aber vollends aus dem Sessel. Ratatouille ist das Charmebombardement des aktuellen Kinojahres, das den Zuschauer an die Hand nimmt und in eine fantastische Parallelwelt entführt, in der kleine Abfallnager mehr vom guten Geschmack verstehen, als jeder Mensch. Eine Welt, die den Zuschauer schmunzeln lässt, ihn zum ungläubigen Beobachter macht, ihn verzaubert, gefangen nimmt und mit einem seltsamen Gefühl totaler Entrücktheit im Kinosessel zurücklässt. Denn wie nach einem großartigen 5 Sterne Menü erlebt man auch nach Ratatouille ein seltsames Wechselbad aus Glücksgefühlen, weil das gerade Erlebte so großartig war, und Wehmut, weil dieses Gefühl des Glückes irgendwie schon wieder beendet zu sein scheint. Und süchtig verlangt man nach mehr. Nach mehr von dieser kleinen Ratte, die, mit possierlichen Eigenschaften angefüllt, jede Niedlichkeitsskala wegsprengt und einzig und allein deshalb nicht auf allen vier Pfoten rennt, weil diese sonst dreckig werden, was den Geschmack der heißgeliebten Speisen verfälschen könnte. Eine Ratte, die sich vor dem Kochen die Pfoten wäscht und mit dem Anlegen ihrer Ohren mehr schauspielerisches Potential offenbart als so mancher Method Actor. Remy ist ein echter Glücksgriff für das Animationsgenre. Ein Held, der in jeder Sekunde den Zuschauer für sich einzunehmen vermag und so ein grandioses Charakterdesign aufbieten kann, wie man es derzeit wohl wirklich nur bei Pixar hinbekommt. Und dennoch darf Remy auch Ratte bleiben. Ist er unter Seinesgleichen, läuft er wieder auf allen Vieren und macht sich auch dreckig. Doch unter Menschen passt er sich an, an eine Welt, die ihn nicht will, die er aber um jeden Preis für sich gewinnen will.


Natürlich ist die dahinterstehende Geschichte nicht neu. Ein Charakter (hier dank Linguini gleich zwei) versucht seinen Platz in der Welt zu finden und macht dabei einiges durch. Doch diese universelle Story funktioniert und vor allem nutzt sie Erzählgenie Brad Bird gar formidabel, um eine Vielzahl an wichtigen Botschaften aufzufahren, die er so tres charmant und immer passend in seinem Film unterbringt, dass sie sich niemals auch nur ansatzweise aufdrängen oder in Zeigefingergefuchtel enden. Wir sollen uns selbst treu bleiben. Wir können alles schaffen, wenn wir es nur wollen. Wir sollten unsere Freunde ebenso achten, wie wir unsere Familie lieben sollten. Und, und, und. Dazu kommt eine Detailversessenheit im Abbrennen der Geschichte, die einfach nur Staunen macht. Alle Figuren wirken glaubwürdig und greifbar und sogar eindeutig negativ belegte Antipoden des Heldenduos offenbaren durchaus respektable Züge, die sie niemals zu reinen Comicfiguren verkommen lassen. Und dann gibt es da diesen einen Moment voll reiner Kinopoesie. In jenem weilt ein sehr harscher Kritiker im Gusteaus und Remy beschließt, jenem ein Ratatouille zu kredenzen. Ein simples Gemüsegericht, das den Kritiker unversehens in seine Kindheit zurückbefördert. Dieser Moment ist so grandios und tränenzieherisch umgesetzt, dass es einem wohlig den Rücken hinunterläuft. Flankiert wird diese Szene von dem herrlichem Humor des Streifens, der immer einmal in Slapstickgefilde abdriftet, aber die meiste Zeit über ungeheuer fein und intelligent daherkommt. Alles was dann aus dieser einen winzigen Szene heraus passieren wird, inklusive einer hervorragenden Reflektion über den Beruf des Kritikers an sich, zeigt, was Pixar ausmacht: Pixar kann Geschichten erzählen und Pixar erschafft großartige Charaktere, die sogar im Falle eines eher negativ belegten Kritikers jede andere Trickfilmproduktion und so manchen Realfilm locker aushebeln. Das zeigt auch und vor allem die Figur des Linguini, die einem, obwohl eindeutig dem guten Lager zuzuordnen, aufgrund ihrer Anlage zunächst durchaus unsympathisch erscheint und mit der man wirklich erst wachsen muss, um sie zu verstehen und zu mögen!


Das Ergebnis ist in pastellfarbenen Bildern transportierte Filmmagie, die den Zuschauer aus seiner Realität herausreißt und ganz nebenbei einen weiteren unglaublichen Fortschritt in Sachen Animation darstellt. Denn Ratatouille setzt in fast allen Belangen neue Maßstäbe. Seien es grandiose Kamerafahrten aus Remys Blickwinkel, die Detailverliebtheit bei dem Äußeren des tierischen Helden oder der pure Wille, wirklich jede Ratte aus der gigantischen Familie von Remy mit individuellen Eigenschaften auszustatten. Der Aufwand hinter Ratatouille mutet herkulisch an und macht ein ums andere Mal Staunen. Dabei legt man es, wie bei Pixar gewohnt, nur in den Randbedingungen auf Realität an. So sind die Bewegungsabläufe der Nager 1:1 aus der Natur importiert und wirken vor allem animierte Wassermassen, die Ansichten von Paris, Flora und Fauna, die Straßen und darauf herumfahrende Autos absolut fotorealistisch. Doch bei allen Hauptcharakteren wird stilisiert. Die Ratten haben - wie erwähnt - alle individuelle Merkmale. Die Menschen sind in ihren Bewegungsabläufen ebenfalls brillant, ansonsten aber mit ihren zu großen Nasen, seltsamen Körperrundungen und -formen eher Comicfiguren, denn echte Abbilder der Wirklichkeit, was für diese sehr fantasievolle Geschichte aber auch dringend nötig war und hier eben gerade deshalb hervorragend funktioniert. Ein Traum aber sind die dargestellten Speisen, die mehr als nur fotorealistisch wirken. Fast meine man, man könne sie förmlich riechen und auch schmecken. Also bloß nicht mit leerem Magen in Ratatouille gehen!


Ratatouille ist ein 5 Sterne Menü in Sachen Film. Ein kleines Filmwunder, das wohl auch den herzlosesten Miesepeter um den kleinen Finger wickeln kann und sowohl einem jungem Publikum als auch Erwachsenen ein Feuerwerk an Details, Ideen und sympathischen Figuren offeriert, die noch lange nachwirken werden. Will man wirklich etwas Negatives an Ratatouille benennen, wäre dies sicher die etwas zu lange Laufzeit und die etwas sehr schwermütigen Minuten vor dem großen "Kochshowdown". Doch gerade derartige anspruchsvollere Momente erschließen Pixar neue, erwachsenere Publikumsschichten und fügen sich hervorragend in den Film ein. Ein weiteres großes Lob geht an die großartige deutsche Synchronisation, die wie die Originalversion auf erstaunlich wenig Starauftrieb setzt und das Feld für erfahrene Stimmen bereitet. Abgerundet wird dieses kleine Meisterwerk durch einen brüllkomischen Vorfilm, der ein paar Aliens präsentiert, die doch ziemliche Probleme beim Entführen eines Menschen aus seinem Schlafzimmer haben. Kürzen wir es ab: Perfekt!
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Hokusai


« Antwort #1 am: 12. Oktober 2007 um 07:30 »

Da ist ja jemand dezent begeistert und das kommt auch wunderbar rüber. Ob ich als herzloser Miesepeter das genauso sehen würde, muss wohl ein DVD Release zeigen.  Zwinkern
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electric
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« Antwort #2 am: 12. Oktober 2007 um 10:36 »

eine 10 von dir, da wird der film ja wirklich ein hammer

werde ihn mir nächste woche im kino geben
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« Antwort #3 am: 12. Oktober 2007 um 11:44 »

Werd den heut abend sehen. Jetzt bin ich noch mehr gespannt.
Mal schauen, ob er meinen Pixar Liebling Monster AG ablösen kann!
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« Antwort #4 am: 12. Oktober 2007 um 12:31 »

Super Review Lächeln

Nach der Bewertung muß ich meinen Kleinen wohl demnächst mal ins Kino schleppen...
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Spassvampir


« Antwort #5 am: 12. Oktober 2007 um 14:16 »

Klasse Kritik! Ich hab den Film letzte Woche schon gesehen und kann dir eigentlich in allen Punkten zustimmen, nur die volle Punktzahl würde ich nicht zücken, denn das letzte Etwas hat mir dann doch irgendwie gefehlt.
Ich fande, in der Mitte hatte der Film ein paar kleine Längen, kann allerdings auch daran liegen, dass ich den Start mit der Oma grandios fand  Lautes Lachen Die Figur des Kritikers hat mir eigentlich mit am Besten gefallen, auch wenn er mich frapierend an den Pfarrer aus Coprse Bride erinnert hat, von der Optik und dem Auftreten her. Der Film ist finde ich, anders als die Filme zuvor, auch etwas erwachsener angelegt. Es sind zwar viele Elemente drin, die natürlich für das jüngere Publikum gedacht sind, allerdings finde ich, dass er diesmal auch deutlich mehr auf ein älteres Publikum gerichtet ist, quasi genauso wie "Die Unglaublichen", der ja auch von Bird stammt.
Aber Remy könnte es neben den beiden Monster Inc. Rackern zu meinem Lieblingscharakter aus dem Hause Pixar schaffen, er ist einfach zu charmant und süß dargestellt.  Peinlich!

Nächstes Jahr, oder war es doch erst 2009, da bin ich mir grade nicht sicher, steht ja ein neuer Disney Zeichentrick an. "The Princess and the Frog" heißt er. Leider konnte ich aber noch nicht sonderlich viele Infos dazu finden, außer, dass er die erste farbige Disney-Prinzessin auftreten lassen soll. Mal sehen was daraus wird, ich würde mich mal wieder über einen richtigen Kracher freuen, allerdings hab ich irgendwie kein gutes Gefühl Verwundert
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2007 um 14:20 von fadenschnute » Gespeichert

Amy Pond: I thought... well, I started to think you were just a madman with a box.
The Doctor: Amy Pond, there's something you'd better understand about me 'cause it's important, and one day your life may depend on it: I am definitely a mad man with a box!
MOF
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« Antwort #6 am: 12. Oktober 2007 um 19:37 »

Schmuckes Review,, ich muss noch da rein und in Superbad och, wer kommt mit?  Mr. Green
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freeman
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« Antwort #7 am: 13. Oktober 2007 um 00:39 »

Vielen Dank fürs nette Feedback ... Bin mal gespannt, wie der hier so ankommt ... großartig unter 8/10 würde mich aber schon schwer wundern ... irgendwie ...

Nächstes Jahr, oder war es doch erst 2009, da bin ich mir grade nicht sicher, steht ja ein neuer Disney Zeichentrick an. "The Princess and the Frog" heißt er. Leider konnte ich aber noch nicht sonderlich viele Infos dazu finden, außer, dass er die erste farbige Disney-Prinzessin auftreten lassen soll. Mal sehen was daraus wird, ich würde mich mal wieder über einen richtigen Kracher freuen, allerdings hab ich irgendwie kein gutes Gefühl Verwundert

Hm, leider noch gar nix gehört. Weiß nur, dass der nächste Pixar wohl Wall-E sein wird, dessen Trailer einfach nur zauberhaft ist ... alleine die Tagline: Der letzte räumt die Erde auf und dazu die weit aufgerissenen Augen eines Roboters, der ins All will, haben mich hoffen lassen, der möge gleich nach Ratatouille laufen ...

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Spassvampir


« Antwort #8 am: 13. Oktober 2007 um 01:41 »

Vielen Dank fürs nette Feedback ... Bin mal gespannt, wie der hier so ankommt ... großartig unter 8/10 würde mich aber schon schwer wundern ... irgendwie ...

Hm, leider noch gar nix gehört. Weiß nur, dass der nächste Pixar wohl Wall-E sein wird, dessen Trailer einfach nur zauberhaft ist ... alleine die Tagline: Der letzte räumt die Erde auf und dazu die weit aufgerissenen Augen eines Roboters, der ins All will, haben mich hoffen lassen, der möge gleich nach Ratatouille laufen ...

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freeman

Die Infos sind auch noch eher spärlich, Regisseure sind Ron Clements und John Musker, die auch schon "Aladdin" und "Arielle" gemacht haben. Paar Infos stehen aber bei der imdb und auf Wikipedia. Hier die Links, wenn du mal schauen willst:

http://www.imdb.com/title/tt0780521/
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Princess_and_the_Frog

Der Trailer zu Wall-E war wirklich toll, ich hatte vorher schon online etwas über den Film gelesen, aber der Trailer hat mich noch neugieriger gemacht. Schade, dass man jetzt bis nächstes Jahr warten muss. Diese Augen Ich liebe dich!
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Debakelvince


« Antwort #9 am: 13. Oktober 2007 um 13:49 »

Oh recht kurz, aber nichtsdestotrotz stark. Insbesondere in der Einleitung ziehst du ja wieder alle Register deines Hintergrundwissens.
Auf den Film hab ich quasi auch schon seit längerem mächtigen Appetit - der könnte mir mit seiner erwachsenen Ausrichtung und seinem fehlenden Herzschmerz mal wieder richtig gut gefallen.
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Ikarus
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« Antwort #10 am: 14. Oktober 2007 um 10:16 »

Spannend, rasant, packend, mitreissend, teilweise zum brüllen komisch...mit einem Wort: Ganz großes Kino. Fast zwei Stunden reinste Magie die wie im Fluge vorbeigehen und am Schluß ist man traurig das es schon wieder vorbei ist. Lächeln
Pixar hat sich mal wieder selbst übertroffen und beweist mit Ratatouille das ihnen niemand das Wasser reichen kann. Selbst ein schwächerer Pixar Film wie Cars ist immer noch um Längen besser als alles was die Konkurrenz abliefert (von Shrek mal abgesehen, doch dem geht so langsam die Puste aus).
Ich schließe mich Freemans Begeisterung an und vergebe ebenfalls 10 Narrenkappen Punkte.
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« Antwort #11 am: 14. Oktober 2007 um 11:46 »

Kochende Ratten gehen gegen meine Ehre!  Zwinkern
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MOF
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« Antwort #12 am: 14. Oktober 2007 um 21:33 »

Liebenswert, aber nicht witzig und teils auch sehr langweilig.
Fantastisch animiert.

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VIDOCQ
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« Antwort #13 am: 17. Oktober 2007 um 16:28 »

So gestern konnte ich mich mal selbst von Ratatouille überzeugen....


und überzeugt hat er mich!  Mr. Green

Von mir gibts aufrichtige  10 Narrenkappen

Die Witze, die Story, die Charaktere und die wunderbar animierte Welt machen einfach Spaß und "Lust"auf mehr von Pixar.
Wird Zeit das endlich WALL-E- kommt!
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Porter
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« Antwort #14 am: 19. Oktober 2007 um 00:10 »

War auch im Kino und ich bin nicht so arg begeistert, rein technisch gesehen war der Film perfekt animiert, die Story kam mir allerdings etwas zu konventionell daher, Remy der so anders war als der Rest seiner Familie, der Tollpatsch für welchen die Geschichte eine glückliche Wende nimmt, die gezeigten emotionalen Parts hat man so auch schon mehrmals gesehen, usw....davon abgesehen waren gewisse Längen leider allzuoft vorhanden.

Ich musste nach Ende des Films unwillkürlich an "Cars" denken, da hatte ich nichts erwartet und wurde absolut positiv überrascht da mir der Film wirklich supergut gefallen hat, hier waren die Erwartungen hoch, ob all der positiven Stimmen, und diese wurde nicht erfüllt.

In Punkto Witz war es auch nicht einmal so daß ich laut lachen mußte weil ich etwas als wirklich sehr lustig empfand, geschmunzelt hab ich, herzhaft gelacht....kein einziges Mal.

Für mich ist "Monsters, Inc." immer noch das Maß aller Dinge in Bezug auf Pixars Schaffen, da kann ich immer wieder aufs Neue richtig herzhaft lachen bis mir die Tränen kommen, da ich hier nur geschmunzelt habe gibt`s von mir 6 von 10 Punkten, diese jedoch nur aufgrund der technischen Perfektion, ansonsten würde ich nur 5 Punkte vergeben.

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P.S.: Obwohl der Film von Pixar ist hatte ich das Gefühl daß dem Ganzen der "Disney-Stempel" verpasst wurde, so weichgespült wie er daher kam.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2007 um 00:12 von Porter » Gespeichert

Porter

"Not many men know what their life's worth. I do...70 grand. That's what they took from me and that's what I was going to get back." -
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