[...]Allerdings führst du auch gleich ein passendes Gegenargument an. Nämlich das aktuelle Bloc Party Album. Würde ich mir keine Playlists erstellen, dann müsste ich, um die 1-2 Songs zu hören, die mir richtig gefallen, immer wieder das komplette Album rausholen. Stattdessen stelle ich mir ein Best-of-Musikarchiv zusammen und höre garantiert auch nur die Songs, die mir gefallen. Von Zeit zu Zeit, wird diese Playlist überarbeitet, womit jedes Album eine neue Chance erhält.[...]
eben - so macht es ja imo auch Sinn. in den 90ern hab ich auch viel auf MC aufgenommen und aus meinen CD's und dem Radioprogramm meine Mixed-Tapes zusammengestellt. Dagegen spricht ja auch nichts - das sehe ich dann auch als eine Form des sich mit der Musik auseinandersezten.
Aber Eric spricht ja in seinem Podcast über Menschen, welche ja nicht einmal mehr ganze Songs hören. Imo ist Musik auch so etwas wie eine Kommunikationsform und da frage ich mich ernsthaft wie man sich mit solchen Menschen unterhalten kann. Hier verkümmert dann die Fähigkeit sich auszudrücken - und das find ich so schade.
Zu Podcast kann ich nur sagen: immer her damit. Gerade weil´s kein Einheitsbrei ist, den man dort hört. Viele fangen ja überhaupt erst damit an, weil sie den Scheiss im TV/Radio nicht mehr hören können. Das ist nämlich Einheitsbrei. Immer die Charts rauf und runter und bloß keine Special Interests bedienen. Die Chance in einem Podcast mal was neues zu hören, wo man sagt: "Cool, wer war das denn jetzt.", ist imo deutlich höher als anderswo.
Ich danke also, daß Podcast und Album sehr gut nebeneinander existieren können und MÜSSEN. Die ganzen Newcomer, die ihre ersten Songs evtl über´s Internet verbreiten wollen sicher über kurz oder lang auch mal ein Album veröffentlichen.
Denke ich auch - weil das Album auch so etwas wie einen Meilenstein der eigenen Band-Vita sezten kann. Leider werden Podcasts da noch nicht so richtig unterstützt. Hatte auch schon mit den Gedanken gespielt eine Musikreihe in meinenm Blog zu starten. Aber auch wenn ich nur einen Schnipsel von knapp 20sec spielen wöllte - kämen teoretische (unter Umständen) GEMA-gebüren von 10 - 30 € pro Monat auf mich zu - auch wenn ich mit dem Programm gar kein Geld verdiene. Die Möglichkeit auch einem Hobby-journalisten

wie mir einfach mal sich auszuprobieren ist da immer noch nicht wirklich gegeben.
Oder man konzentriert sich wirklich auf die Independentkünstler, welche vielleicht noch gar keinen regulären Plattendeal haben.
Dennoch sehe ich im Internet einfach die Promoplattform für neue Kreativ-köpfe, die MTV und Viva nicht mehr sein wollen.
