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Autor Thema: the Last Mission: das Himmelfahrtskommando (dt.RC2)  (Gelesen 1389 mal)
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America


« am: 11. Mai 2006 um 15:11 »



“the Last Mission”
 

Technische Daten:

Regionalcode:  … 2
Vertrieb: … EuroVideo / SquareOne
Laufzeit: … ca. 98 Min. (PAL)
Bildformat: … 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Sprachen: … Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: … - / -
Freigabe: … FSK 16

Regie:  Colin Teague

Darsteller:
Billy Zane
Karel Roden
Michael Madsen
Alexander Skarsgård
Sean Pertwee
Nick Moran

Trailer:  
http://www.dropthemovie.com/trailer.asp


Film-Kritik:

„What better time for a heist than in the fog of war?“, lautet die offizielle Tagline der britisch-rumänischen Co-Produktion „the Last Drop“ (aka „the Last Mission“), eines nahe Bukarest gedrehten humoristischen Kriegsfilms mit Abenteuer-Touch, welcher sich selbst als „in der Tradition klassischer Genre-Produktionen“ wie „Kelly´s Heros“, „A Bridge too far“ oder „Band of Brothers“ (inklusive einer Priese „Three Kings“) sieht bzw präsentiert – eine hohe Messlatte für einen low-Budget-„DTV“-Streifen, der mich allerdings aufgrund seiner soliden B-Film-Cast sowie des amüsanten Trailers dazu animieren konnte, ihm zumindest mal eine Chance zuzugestehen…

Europa, 1944: Im noch immer von den Nazis besetzten Holland hält der SS-Major Kessler (Laurence Fox) entschieden an seinem Auftrag fest, eine große Menge Beutekunst zu hüten, welche von den Deutschen an einem unauffälligen Ort im Laufe der Zeit zentral angesammelt wurde. Angesichts der immer näher rückenden Alliierten, deren Vormarsch als „realistisch kaum aufhaltbar“ eingestuft wird, soll der Abtransport der wertvollen Fracht nach Berlin innerhalb der nächsten Tage stattfinden – aktuell trifft man dafür letzte Vorbereitungen. Gelagert werden die Schätze in einem Bunkersystem unterhalb eines kleinen Gutshofs (nahe Arnheim) der Schwestern Saskia (Coral Beed) und Benitta (Lucy Gaskell), welche die Besatzer, im Gegenzug dafür, dass man sie relativ unbehelligt lässt, bewirtschaften (aber nicht ohne ihre Speisen als Zeichen ihrer Abscheu gelegentlich zu „verunreinigen“). Zusätzlich stehen sie (im Geheimen) mit den Briten in Kontakt, welche somit über Kesslers Pläne und Handlungen im Bilde gehalten werden.

In einem Versuch, den Krieg noch vor Weihnachten zu beenden, starten die Alliierten die Operation „Market Garden“, die größte Luftlande-Aktion der Geschichte, bei der rund 35.000 Mann hinter den feindlichen Linien abgesetzt werden, um zentrale Stellungen und strategische Punkte (zwecks Vorbereitung des Vorrückens der Bodentruppen) einzunehmen. Inmitten der Masse aus Mannschafts-Transportmaschinen, welche jeweils einen Lastengleiter mit zusätzlichen Truppen hinter sich herziehen, befindet sich in einem der letzteren eine speziell zusammengestellte britischen Einheit – nur ihr Vorgesetzter weiß, dass sie unter dem Deckmantel des eigentlichen Vorstoßes in Wahrheit eine „Top Secret“-Mission (Codename: „Matchbox“) durchführen sollen, deren Ziel es ist, die Beutekunst Hitler nicht direkt in die Hände fallen zu lassen. Aus diesem Grund schlagen sie über dem Festland einen anderen Kurs ein, werden jedoch schon kurz darauf von Flakgeschützen weit abseits der angedachten Landezone vom Himmel geholt. Bereits der Absturz dezimiert den Trupp entscheidend, ein direkt daran anschließendes Feuergefecht gar noch stärker, worauf letztendlich nur noch sechs Mann übrig bleiben: Neben Cpl.Powell (Neil Newbon), der über die wahren Befehle Kenntnis verfügt, da er zum Geheimdienst gehört (die restlichen Überlebenden lässt er aber über den tatsächlichen Auftrag erst einmal im Unklaren), wäre da noch der mürrische Sgt.McMillian (Sean Pertwee), ein Morphium-abhängiger Bombenexperte (Tommy Flanagan), Cpl.Ives (Nick Moran), ein feiger Sani (Rafe Spall) sowie der kanadische Pilot Oates (Billy Zane). Zufuß machen sie sich auf den Weg quer durch vom Feind besetztes Gebiet, um an einem vereinbarten Ort mit einer der Schwestern zusammenzutreffen und anschließend die Zielgegenstände entweder zu sichern – oder, weil sie der SS-Einheit schon von der Anzahl her klar unterlegen sind, diese zur Not gar zu zerstören. Als die Hintergründe schließlich zutage treten, keimt unter ihnen allmählich der Gedanke auf, dass es innerhalb der ganzen Wirrungen des Krieges aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auffallen dürfte, wenn man sich den „Schatz“ einfach selbst unter den Nagel reißt…

Parallel dazu gibt es einen weiteren entscheidenden Handlungsstrang, in dessen Zentrum die beiden Nazi-Deserteure Voller (Alexander Skarsgard) und Beck (Karel Roden) stehen: Auch sie sind hinter den Kunstgegenständen her, um sich ein nettes Leben in der Schweiz ermöglichen zu können. Ersterer hat zudem noch eine alte Rechnung mit Kessler offen, weshalb die jeweils unterschiedliche Motivation hinter dem Plan andauernd zu Streitigkeiten zwischen ihnen führt (Becks einziger Antrieb stellt ein potentielles Leben in Reichtum dar), während sie konstant beiden Kriegsparteien ausweichen und zugleich alles für den geplanten Coup vorbereiten müssen. Zu guter Letzt wären da noch die Amerikaner (unter der Führung von Col. J.T.Colt: Michael Madsen), welche Wind davon bekommen haben, dass da etwas im Busch ist, worauf sie sich die ganze Sache nun mal selbst näher ansehen wollen. Pünktlich zum Blei-haltigen Showdown stoßen alle Parteien an dem betreffenden Grundstück nahe einem See aufeinander, von dem aus ein deutsches Wasserflugzeug die Fracht außer Landes bringen soll…  

„The Last Drop“ ist weder ein sonderlich guter Film noch eine totale Katastrophe: Zwar besitzt er viele Schwächen (in nahezu allen Bereichen – also Skript, Inszenierung und Darsteller-Leistungen), doch wer für knapp 100 Minuten einfach mal dazu bereit ist, sein Gehirn auf „Stand-by-Modus“ zu schalten, nicht jede aufgezeigte Facette zu hinterfragen sowie vollkommen auf Anspruch zu verzichten, kann von diesem Werk durchaus kurzweilig unterhalten werden (Nachhaltigkeit und Diskussionsbedarf geradezu ausgeschlossen). Wer das Betrachtete ernst nimmt und sich aus diesem Grund über die Inhalte oder Art der Präsentation aufregt, ist selber schuld, was ebenfalls für Leute gilt, die ein klassisches, hochkarätiges Kriegsepos erwarten … schließlich spricht die Tatsache, dass Billy Zane und Michael Madsen auf dem Cover abgebildet sind, Bände, ohne jetzt direkt all ihre Projekte pauschalisieren zu wollen – nur teilen sie sich nicht gerade eine Liga mit Eastwood, Penn oder Hanks. Auch ist Regisseur Colin Teague (“Shooters“/“Spivs“) kein Spielberg oder Malick, (nicht nur) weil seine Inszenierung über weite Strecken eher grob wirkt, ohne Rhythmus und Fingerspitzengefühl. Ein gutes Beispiel hierfür sind die in den Verlauf eingebundenen Originalaufnahmen aus jener Zeit: Sie sind interessant, kommen in ihrer Wirkung allerdings nie über den Ansatz von Authentizität hinaus, da sie teils willkürlich erscheinend zum Einsatz kommen – die fließenden Übergänge dieses Bildmaterials in eigenes Schwarzweiß-Material, welches folgend Farbe erhält und nahtlos im aktuellen Geschehen mündet, gefielen mir hingegen. Das geringe zur Verfügung stehende Budget ist ein weiterer zentraler Unterscheidungsfaktor: Zwar ist die Ausstattung, Kameraarbeit und Optik durchaus als „solide“ einzustufen, doch manchen Einstellungen sieht man deutlich an, dass die begrenzten Mittel eine stärkere Entfaltung der Szenarien (etwa ein Bombenangriff auf feindliche Stellungen) schlichtweg nicht zuließen. Beinahe alle auftauchenden Flugzeuge wurden am Computer animiert – mit dem Ergebnis, dass die Spanne zwischen „gut“ (bestimmte Aufnahmen des anfänglichen Großangriffs) und „mies“ (u.a. ein deutscher Flieger, der die Männer auf einem Feld ins Visier nimmt) voll ausgeschöpft wird. Weitestgehend entfaltet sich die Action jedoch „handgemacht“ und beschränkt sich auf „traditionelle“ Feuergefechte, welche letzten Endes auch recht anständig daherkommen sowie als Höhepunkte aus dem Gesamtbild herausragen. Vor allem das erste Gefecht direkt nach dem Abschuss ist stark und fängt die chaotisch-hektische Stimmung treffend ein, das Finale ist ebenfalls ganz nett. Leider wirken einzelne Editing-Entscheidungen etwas unbeholfen – und wenn man genauer darauf achtet, fallen einem durchaus einige Anschlussfehler ins Auge, wie sie bei vergleichbaren („kleineren“) Produktionen unglücklicherweise nicht selten auftreten.      

Dem eigentlichen Vorhaben entsprechend, einen Kriegfilm im altmodischen Sinne drehen zu wollen, werden hier eine ganze Reihe Figuren aufgefahren, die jeweils eine Geschichte zu erzählen haben und irgendwie zu der sich an verschiedenen Schauplätzen entfaltenden Handlung beisteuern – das Drehbuch spricht ihnen diese Eigenschaften und Momente zwar jeweils zu, doch darüber hinaus verbleiben sie allesamt oberflächlich bzw kaum ausgearbeitet. Ferner wurde erneut tief in die Klischee-Kiste gegriffen: Kessler ist der böse, gewissenlose Obernazi, der von Laurence Fox (“the Hole“/“Gosford Park“) entsprechend eisig verkörpert wird. Der britische Trupp setzt sich aus den „üblichen Verdächtigen“ (der erfahrene Haudegen, Geheimnisträger, nervöse Rookie etc) zusammen, die Amerikaner werden (gewollt) noch überspitzter als „Cowboys in Uniform“ portraitiert (in fast all ihren Szenen wird die Musik „Yankee Doodle Dandy“ eingespielt). Über die beiden Schwestern, gespielt von Coral Beed („Preaching to the Perverted“) und Lucy Gaskell („Dungeons & Dragons 2“), erfährt man im Endeffekt so gut wie gar nichts. Solide Darsteller wie Sean Pertwee (“Dog Soldiers“/“Event Horizon“), Tommy Flanagan (“Gladiator“/“Sin City“) oder Nick Moran (“Lock, Stock and two smoking Barrels“) geben sich Mühe, stehen aber vorwiegend auf verlorenem Posten. Alexander Skarsgard (“Revelations“/“Kill your Darling“) und Karel Roden (“15 Minutes“/“Blade 2“) harmonieren hingegen prima und sorgen mit ihren Disputen immer wieder für ein gewisses Schmunzeln – sie sind irgendwie die eigentlichen Stars des Films, und das obwohl sie Nazis sind (egal ob nun desertiert oder nicht). Ihre Auftritte sind überwiegend amüsant und gelungen, während man die Interaktionen der Einheitsmitglieder auf ihrem Marsch zum Bestimmungsort bereits zu genüge aus Werken wie „Saving Private Ryan“ kennt. Kommen wir nun zu unseren beiden „Lock-Namen“ auf dem Poster, welche eh gerade in der Gegend waren, um gemeinsam Uwe Boll´s Opus „Bloodrayne“ zu drehen: Zane (“Titanic“/“Demon Knight“) erhält im Verlauf so gut wie gar nichts zu tun, doch Billy gelingt es trotzdem, mit seinem typischen Charme seine Auftritte an sich zu reißen – sei es in Form von ironischen Bemerkungen, Flirtversuchen oder der deutlich zu erkennenden, augenzwinkernden Spielfreude, welche zudem in einem herrlich unglaubwürdigen kanadischen Akzent resultiert. Madsen (“Mulholland Falls“/“Kill Bill“) hingegen besitzt bloß die Screen-Time eines verlängerten Cameos, was ihm den Eintrag „Special Appearance by“ in den Credits beschert, und diese wenigen Minuten verbringt er damit, zwei Zigaretten zu rauchen, einen Haarschnitt auf einer besetzten Brücke zu erhalten, Befehle zu brüllen und gar einige Schüsse abzufeuern. Als Vorbereitung hat er sich wohl „Patton“ angesehen und diese Ausrichtung mit seinem typischen „hart&cool“-Stil gekreuzt – das Ergebnis schwankt zwischen Parodie und Peinlichkeit (seine Figur heißt „Colt“…q.e.d.). Unter B-Film-Gesichtspunkten ist diese Besetzung durchaus als recht hochwertig anzusehen – leider bietet ihnen das Ausgangsmaterial kaum (bis gar kein) Raum zur Entfaltung.

Geschrieben von Gary Young und Regisseur Teague, scheitert „the Last Drop“ letztendlich daran, dass für eine standesgemäße Umsetzung der vorhandenen Ideen nichts geringeres als das wesenhafte Talent dazu fehlte: Die einzelnen Handlungsstränge werden zwar am Ende miteinander vereint, doch bis dato sind die Verflechtungen zu grob arrangiert worden, quasi ohne einen Fokus auf die wichtigen Elemente, was in belanglosen Dialogen sowie aufkeimendem Leerlauf resultiert. Trotz des unausgesprochenen Umfangs der Geheimaktion ist von Anfang an klar, in welche Richtung alle Ereignisse steuern, weshalb die Frage dahinter keineswegs Spannungs-fördernd, sondern bestenfalls unnötig lang hinausgezögert wirkt. Die durchaus verheißungsvollen Subplots (vor allem jener um die beiden Schwestern) erhalten nie die nötige Tiefe, Vollers Hass auf Kessler bleibt genauso ein Geheimnis. Hätte man auf einige Figuren und Elemente verzichtet (z.B. die US-Streitkräfte), wäre die Sache wohlmöglich runder ausgefallen. Der Humor ist auch so eine Sache: Zwar erscheint er in manchen Augenblicken etwas seltsam, erzeugt allerdings ab und an durchaus ein erfreuliches Grinsen. Besonders die Gags auf Basis der verschiedenen Sprachen funktionieren erstaunlich gut. Schaut man sich den Streifen in der Originalfassung an, bietet diese zudem eine unfreiwillige Belustigungsquelle, denn das Deutsch der Schauspieler ist (gelinde ausgedrückt) nicht gerade optimal (wenn ein echter SS-Offizier so gesprochen hätte…). Hinzu kommen noch etliche unkluge Entscheidungen, wie etwa die Verwendung von rockigen Klängen in bestimmten Augenblicken (der Score an sich ist gar nicht mal übel), sowie merkwürdig anmutende Überkreuzungen von witzigen und ernsthaften Szenen. Der Cliffhanger am Ende dürfte die Meinungen ebenfalls auseinanderdriften lassen – ich persönlich fand ihn ganz nett. Quentin Tarantino hat ja in Zukunft eventuell vor, mit „Inglorious Bastards“ ein ähnliches („Soldiers on an Mission“-) Projekt zu realisieren. In seinen Händen habe ich keinen Zweifel, dass das Skript dann deutlich besser ausfällt, doch einen Mix aus ernsten und auflockernden, ironischen Ansätzen, wie er hier zum Teil durchaus geglückt ist, würde ich mir auf jeden Fall auch von ihm wünschen. Wie erwähnt: Mit heruntergeschraubten Erwartungen kann man sich diesen Kriegsfilm ohne weiteres mal ansehen – nur sollte man auf keinen Fall ein großes Epos erwarten, sondern eher etwas in der Richtung eines günstig produzierten „Made-for-TV“-Movies oder einer leicht behäbigen, ausgedehnten „Band of Brothers“-Folge. Mein Tipp: Sich bei Gelegenheit stattdessen lieber noch einmal „Kelly´s Heros“ vornehmen…

 4 Narrenkappen


Screenshots:






Bild & Ton:
Hier greife ich mal auf die Kritik der „dvd-palace.de“-Seite für eine „professionellere“ Einschätzung zurück:

Bild: Die Bildqualität dieses Kriegsfilm-Abenteuer-Potpourris präsentiert sich im anamorphen 2,35:1-Transfer. Die Farben wurden, wie für das Genre üblich, auf ein sehr erdig wirkendes (Farb-)Spektrum begrenzt. Der somit erlangte schmutzige Look macht sich in Verbindung mit dem hochwertigen Kontrast und der durchaus hohen Schärfe sehr gut. Die Kompression arbeitet recht ordentlich, dennoch lässt sich ab und an minimales Blockrauschen ausmachen.

Ton: Die beiden Dolby Digital 5.1-Tonspuren in Englisch und Deutsch erweisen sich für eine solch kleine Produktion als durchaus konkurrenzfähig. Es breitet sich nicht nur von Beginn an ein facettenreicher Surroundteppich im Hörraum aus, auch dynamisch geht es ganz ordentlich zur Sache. Der Subwoofer darf stellenweise kräftig zulangen und sorgt somit für das richtige Fundament. Die deutschen Dialoge klingen etwas zu flach und verschwinden in actionreichen Szenen schnell im Hintergrund. Zudem ist die Synchronisation kaum genießbar, da sie die unfreiwillig blöde Handlung durch miserable Sprecher noch weiter ins Lächerliche abdriften lässt. Der O-Ton schlägt sich in dieser Disziplin deutlich besser, denn er wirkt ungleich natürlicher und hebt sich nicht so stark vom Geschehen ab. Wäre da nicht die peinliche Vertonung des Nazideutsch einiger Soldaten, könnte man ihn durchaus empfehlen. So sind dem geneigten Zuhörer jedoch zumindest ein paar herzhafte Lacher gewiss.


Menüs:
Nach einem kurzen Intro gelangt man in das mit passender Instrumentalmusik unterlegte Hauptmenü, in welchem in der oberen Bildhälfte Filmszenen eingespielt werden, während sich die Auswahlmaske darunter befindet. Zusätzlich werden im Hintergrund noch Auszüge aus den Invasionssequenzen (vorwiegend Flugformationen) leicht verblasst gezeigt, welche vor allem in der unteren Bildhälfte deutlicher zu erkennen sind. Im Kapitelanwahl-Bereich sind leider nur Screenshots der betreffenden Chapter zu finden, doch insgesamt lässt sich die Menügestaltung als durchaus gut gelungen bezeichnen.
 



Extras:
Neben dem Trailer des Films (wahlweise englische oder deutsche Version) befinden sich noch drei weitere „Programmhinweise“ auf der DVD („Basta“, „Fateless“ und „My Summer of Love“). Kernstück des Bonusmaterials ist ein rund 39 Minuten langes „Making of / Behind the Scenes“, welches neben einigen Aufnahmen vom Dreh hauptsächlich nicht sonderlich reichhaltige Interviews mit der Cast & Crew beinhaltet. Abgeschlossen wird dieses Feature allerdings von netten Aufnahmen des Promo-Termins bei den Filmfestspielen in Cannes, wo man (u.a.) in alten Armee-Jeeps vorfuhr. Merkwürdig: Das "Making Of" ist nur auf Englisch und besitzt keinerlei Untertitel!



 2 Narrenkappen ,5


Fazit:

Film:  Auf der positiven Seite wartet „the Last Drop“ mit einer soliden B-Film-Cast und einigen netten Ideen bzw Momenten auf, doch diesen Punkten steht eine teilweise unterdurchschnittliche Inszenierung sowie ein schwaches Drehbuch gegenüber – was insofern unterm Strich übrig bleibt, sind rund 100 Minuten anspruchsloser Unterhaltung, welche man sich durchaus mal zu Gemüte führen kann, unmittelbar nach dem Abspann allerdings unter Garantie schon bald wieder vergessen hat … 4 von 10.

DVD:  Aus technischer Sicht (Bild- und Tonqualität) bietet diese Veröffentlichung aus dem Hause „EuroVideo“ kaum einen Grund zur Klage, zumal auch die Menüs ansehnlich gestaltet wurden. Leider ist das Bonusmaterial nicht sonderlich reichhaltig ausgefallen und kann zudem qualitativ nur begrenzt überzeugen. Angesichts des geringen Preises, für den man die DVD allgemein im Handel bekommt, ist das jedoch durchaus okay bzw zu verschmerzen.

Film:  4 Narrenkappen
DVD:  4 Narrenkappen ,5
Gespeichert

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