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« Antwort #20 am: 13. April 2006 um 06:25 » |
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Nee nee, da hab ich mir nen Arsch abgeschrieben für nen Krieg der Welten Kommentar, und nehcregit bricht den Thread weg... LOL.  Kriech der Welten! Heute war's dann endlich auch bei mir soweit, und jetzt unmittelbar danach im Affekt muss ich sagen: Lange nicht mehr bin ich so extrem niedergedrückt worden von der Wucht eines Films (schon gar nicht auf DVD, wenn überhaupt im Kino). Ich weiß nicht, inwiefern das auf den hervorragenden Sound der DVD zurückzuführen ist; Fakt ist aber, dass Spielberg über die gesamte Laufzeit ein Meisterstück darin gelingt, die im höchsten Maße fiktonale (und damit mehr als unwahrscheinliche) Bedrohung einer Alieninvasion glaubwürdig aus Sicht eines Kleinstadtbewohners nachzuzeichnen. Ich habe mich lange nicht mehr persönlich so stark inmitten einer überdimensionalen Katastrophe gezogen gefühlt wie hier. Das gelingt Spielberg gerade zu Beginn bei der Darstellung der ersten Anzeichen besonders gut durch kleine Kniffe (zB. Cruises Versuch, seiner Filmtochter die Blitze als schönes Naturspektakel zu verkaufen), die einen wirklich direkt ins Geschehen hineinziehen und es niemals unrealistisch erscheinen lassen. Dabei sind die gigantischen Bilder ja eigentlich nichts neues mehr, aber die Kraft, mit der ich als Zuschauer selbst in diese Bilder hineingezogen wurde, anstatt eher als äußerer Beobachter zu fungieren (wie zB. bei den Bilderschlachten in der Matrix-Trilogie), habe ich so intensiv selten erlebt. Das ist die große Stärke des Films, weil Spielberg in der Darstellung so konsequent bleibt, wie ich es ihm nie im Leben zugetraut hätte. Inkonsequent wird er leider in vielen anderen Dingen. Das beginnt beim Hauptdarsteller: Cruise spielt zwar durchaus glaubwürdig und vermag es auch, das schiere Entsetzen auszudrücken. Nur läuft seine unvermeidliche Superstar-Aura der effektiven Wirkung seiner Figur zuwider. Den Arbeiter nimmt man Cruise ebensowenig ab wie man glauben würde, dass er ernsthaft in Gefahr geraten könnte. Kurz: Cruise ist einfach aufgrund seiner Art fehlbesetzt, obwohl er zweifellos gut spielt. Ein Zugeständnis an alte Schwächen Spielbergs ist auch die Rückkehr zu dem am Ende doch immer wieder heilvollen Familienbild, das dem Film viel von seiner Konsequenz nimmt. Die Kinder nerven sowieso wie nix Gutes, da wäre ein anderer Weg sicher besser gewesen.
So bleibt für mich am Ende ein Film, der durch die Darstellung der Invasion mitreißt wie kaum ein anderer, der sich aber in Sachen Figurenzeichnung und - Konstellation in Spielberg-Klischees verliert.
7/10 So leset und antwortet
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wolfman
Xiao Pang
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« Antwort #21 am: 13. April 2006 um 08:10 » |
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Der stille Amerikaner  Die Existenz dieses Films ging komplett an mir vorüber und so wurde ich erst kürzlich nach Lektüre eines Reiseführers, in dem der Film als Tipp erwähnt wird, auf selbigen aufmerkam. Und was soll ich sagen, es ist eine wundervolle und dramatische Dreiecksbeziehung im von Widerstandskämpfen geschüttelten Saigon der 50er Jahre. Die Besetzung ist mit Sir Michal Caine und Brendan Fraser perfekt gewählt, auch wenn ich in Brendan Fraser immer den trotteligen Typen aus "Teuflisch" sehe. Die Entdeckung des Films ist jedoch Do Thi Hai Yen, die mit ihrer makellosen Schönheit und der Anmut ihrer Bewegungen verzaubert und somit das Objekt der Begierde der beiden Männer mehr als treffend darstellt. Wundervoll auch der Soundtrack der der Deluxe Edition (jedoch nicht der Neuauflage mit Buch) als CD beiliegt. @Tiger: Weichei 
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meix
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« Antwort #23 am: 13. April 2006 um 11:13 » |
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zweimal Brit Gangstermovies: Layer Cake  Hat mir besser gefallen als beim ersten mal. Und Craig find ich langsam auch gut. Bube, Dame, König, GrAs ,5Nach wie vor spitze. Nur die deutsche DVD ist schlimm, vor allem die Bildqualität!
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Carlito
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« Antwort #24 am: 13. April 2006 um 14:09 » |
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Beavis & Butt-head machen's in Amerika - Was für ein Stuss ..... aber gut, ich konnte damals schon der Serie nicht allzu viel abgewinnen hast du den auf Deutsch oder Englisch gesehen? B&B kann man nur auf Englisch gucken, da sind sie am besten. *hhhehhhe* 
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Greed
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« Antwort #25 am: 13. April 2006 um 15:17 » |
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!ZusammenDamit hab ich die ersten 3 Filme von Moodysson gesehen. Und ich kann nun gar nicht so genau sagen, welcher Filme besser oder schlechter ist. !Zusammen lehnt sich von der Stimmung eher an 'Raus aus Amal' an. Denn obwohl der Film seine dramatischen Szenen besitzt, ist er doch vor allem auch eine Komödie, eine sehr gute sogar  . Es geht um Göran und dessen Schwester Elizabeth. Die hat nämlich die Eskapaden ihres Mannes satt und zieht mit Sack und Pack aus der gemeinsames Wohnung aus. Als Anhang ihre beiden Kinder Eva und Stefan. Leider bieten sich ihr nicht viele Möglichkeiten und so nimmt sie das Angebot ihres gutmütigen Bruders Göran an und zieht mit ihren Kindern in das Hippie Haus, in dem Göran mit anderen Idealisten lebt. Die Gemeinschaft um Göran ist aber schon im Begriff zu Bröckeln, da sie sich alle auseinander gelebt haben und obwohl sie gegen Egoismus sind, denkt jeder mit zunehmender Zeit nur noch an sich oder seine Projekte. Der Einzug von Elizabeth mit ihren Kindern in dieses Haus verschärft die Situation nur noch, da im Haus eigentlich feste Regeln gelten (das ist wohl ein Witz, in einer Hippiekommune und dann Regeln Oo), für Elizabeth und deren Kinder aber öfters eine Ausnahme gemacht wird. Im Gegensatz dazu blüht Elizabeth in dieser Umgebung wieder auf, während sich ihr Mann Zuhause in der verwaisten Wohnung dem Alkohol hingibt. Die Kinder schämen sich für den Hippie Bully mit dem sie Göran zur Schule fährt und die Nachbarn betrachten das bunte Treiben vom Haus nebenan argwöhnisch. Alles eingefärbt in einem 70er Jahre Look. So beginnt der Film ungefähr und durch diese Ausgangssituation ist ne Menge Spaß garantiert, denn die Hippie Kommune ist schon arg schräg geraten. Aber auch der Nachbar ist nicht so unschuldig wie er tut. Am besten hat mir jedoch Göran gefallen, nach seinem philosophischen Haferbrei Vortrag kam ich nicht mehr heraus aus dem Grinsen. Die Synchronstimme für ihn war aber auch sehr gut gewählt, bei einigen Charaktern fand ich sie zumindest anfangs aber recht unpassend. Wenn man mal über den Film stolpert, unbedingt anschauen   ,5
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Jorin
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21 ist nur die halbe Wahrheit!
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« Antwort #27 am: 13. April 2006 um 16:05 » |
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 Hiermit boykottiere ich ab sofort diesen Fred. Also, "Zuletzt gesehen" 1 wurde bereits etwa bei Seite 80 geschlossen. Wir waren hier beim Zehnfachen davon! Aus Sicherheitsgründen habe ich dann eben dicht gemacht. Wer weiß, wo die SQL-Grenze liegt? Möchtest Du es rausfinden? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder? Und nun schmoll nich rum, Schatziputzi...
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Carlito
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« Antwort #28 am: 13. April 2006 um 18:50 » |
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The Machinist  , wirklich gut.
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Vince
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« Antwort #29 am: 13. April 2006 um 19:25 » |
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@Liquid: lol @StS: Du bist kulturell offenbar defizitär entwickelt, denn kulturhistorisch macht sich G.I. Joe vor der schieren Größe des Uderzo-Universums in die Windeln. @Thread: Gestern gesehen: Kontroll ,5abgedrehter, stilechter Genremix, der wahrscheinlich nicht jedem zusagen dürfte.
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StS
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« Antwort #30 am: 13. April 2006 um 19:28 » |
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@StS: Du bist kulturell offenbar defizitär entwickelt, denn kulturhistorisch macht sich G.I. Joe vor der schieren Größe des Uderzo-Universums in die Windeln. Size doesn´t matter! Mal abgesehen davon war Asterix schon immer doof...und hat nix mit Kultur zutun  EDIT: Dabei fällt mir ein, dass ich mal wieder (so aus Nostalgie heraus) meine ganzen "GI Joe" Hefte (aus meiner Kindheit) raussuchen bzw vom Dachboden meiner Eltern holen könnte...
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Vince
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« Antwort #31 am: 13. April 2006 um 19:31 » |
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Mit "Größe" war ja auch die ideologische Größe gemeint, nicht der Bekanntheitsgrad. Und Asterix soll nichts mit Kultur zu tun haben?  DU bist echt manchmal ein G.I. Banause. 
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StS
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Obsessed with the "mess" that's America
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« Antwort #32 am: 13. April 2006 um 19:32 » |
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Mit "Größe" war ja auch die ideologische Größe gemeint, nicht der Bekanntheitsgrad. Und Asterix soll nichts mit Kultur zu tun haben?  DU bist echt manchmal ein G.I. Banause.  Was hat denn das bitte mit Kultur zutun? Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so... 
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Vince
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« Antwort #33 am: 13. April 2006 um 19:35 » |
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Mit "Größe" war ja auch die ideologische Größe gemeint, nicht der Bekanntheitsgrad. Und Asterix soll nichts mit Kultur zu tun haben?  DU bist echt manchmal ein G.I. Banause.  Was hat denn das bitte mit Kultur zutun? Popkulturell ist Asterix, wie ich zugeben muss, sogar noch eine Stufe größer als die Simpsons... Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so...  Aha! Du liest also heimlich doch Asterix-Hefte, wie ich sehe! 
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StS
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« Antwort #34 am: 13. April 2006 um 19:37 » |
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Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so...  Aha! Du liest also heimlich doch Asterix-Hefte, wie ich sehe!  Nein, das ist Allgemeinbildung. 
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Vince
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« Antwort #35 am: 13. April 2006 um 19:38 » |
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Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so...  Aha! Du liest also heimlich doch Asterix-Hefte, wie ich sehe!  Nein, das ist Allgemeinbildung.  Stimmt - gefestigt durch die Asterix-Hefte. 
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StS
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« Antwort #36 am: 13. April 2006 um 19:45 » |
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Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so...  Aha! Du liest also heimlich doch Asterix-Hefte, wie ich sehe!  Nein, das ist Allgemeinbildung.  Stimmt - gefestigt durch die Asterix-Hefte.  Ach, Ihr Comic-Fans und Eure Welt da irgendwo gleich neben den Kiffern und "World of Warcraft"-Spielern... 
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Hannibal
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« Antwort #37 am: 13. April 2006 um 19:47 » |
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Das ist so, als würde man sagen, die Briten besäßen eine Ess-Kultur oder so...  Aha! Du liest also heimlich doch Asterix-Hefte, wie ich sehe!  Nein, das ist Allgemeinbildung.  Stimmt - gefestigt durch die Asterix-Hefte.  Ach, Ihr Comic-Fans und Eure Welt da irgendwo gleich neben den Kiffern und "World of Warcraft"-Spielern...  Für den Satz liebe ich dich, StS  MFG Hannibal
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my body lie, but still I roam...
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Vince
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« Antwort #38 am: 13. April 2006 um 20:09 » |
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Um das klarzustellen: Ich bin gar kein Asterix-Fan, erkenne aber seine kulturhistorische Wichtigkeit an. Das ist also keineswegs eine Fan-Verteidigung oder so. 
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StS
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« Antwort #39 am: 13. April 2006 um 20:12 » |
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Um das klarzustellen: Ich bin gar kein Asterix-Fan, erkenne aber seine kulturhistorische Wichtigkeit an. Das ist also keineswegs eine Fan-Verteidigung oder so.   ist ja gut...war ja nicht böse gemeint! 
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